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| g und Bremerhaven. Von wegen Schande. "Eigentlich müssten die Deutschen stolz sein", sagte ein Ecolog-Manager der Süddeutschen Zeitung. "Schließlich ist das ein gutes Geschäft und jedes Kilogramm Müll , das nach Deutschland geht, ist eines weniger für die Camorra, die in Kampanien das Müllgeschäft kontrolliert." Aus Angst vor der kampanischen Mafia will er seinen Namen nicht nennen. Seit dem Ja | tschen Zeitung. "Schließlich ist das ein gutes Geschäft und jedes Kilogramm | Müll | , das nach Deutschland geht, ist eines weniger für die Camorra, die in Kampa | Süddeutsche Zeitung | |
| , ist eines weniger für die Camorra, die in Kampanien das Müllgeschäft kontrolliert." Aus Angst vor der kampanischen Mafia will er seinen Namen nicht nennen. Seit dem Jahr 2001, als das erste Mal Müll aus Neapel nach Deutschland transportiert wurde, freuen sich die deutschen Geschäftspartner der italienischen Regierung, in deren Auftrag Ecolog transportiert, über das gute Geschäft. Firmen verd | ia will er seinen Namen nicht nennen. Seit dem Jahr 2001, als das erste Mal | Müll | aus Neapel nach Deutschland transportiert wurde, freuen sich die deutschen | Süddeutsche Zeitung | |
| us Italien am Tag. Dabei sind die Abfälle aus Neapel ein vernachlässigenswerter Posten bei den internationalen Müllimporten nach Deutschland. Insgesamt kamen im Jahr 2006 etwa 18 Millionen Tonnen Müll nach Deutschland, davon 5,6 Millionen Tonnen giftiger Sondermüll. Zum Vergleich: 2004 wurden in Deutschland 340 Millionen Tonnen Müll produziert. Der Großteil der Importe stammt aus EU-Ländern, h | ten nach Deutschland. Insgesamt kamen im Jahr 2006 etwa 18 Millionen Tonnen | Müll | nach Deutschland, davon 5,6 Millionen Tonnen giftiger Sondermüll. Zum Vergl | Süddeutsche Zeitung | |
| chland. Insgesamt kamen im Jahr 2006 etwa 18 Millionen Tonnen Müll nach Deutschland, davon 5,6 Millionen Tonnen giftiger Sondermüll. Zum Vergleich: 2004 wurden in Deutschland 340 Millionen Tonnen Müll produziert. Der Großteil der Importe stammt aus EU-Ländern, hauptsächlich aus den Niederlanden. Aber auch aus dem Rest der Welt gelangen Abfälle aller Art nach Deutschland. "Wir haben in Deutschl | Sondermüll. Zum Vergleich: 2004 wurden in Deutschland 340 Millionen Tonnen | Müll | produziert. Der Großteil der Importe stammt aus EU-Ländern, hauptsächlich a | Süddeutsche Zeitung | |
| eindringlich berichtet hat. Raffaele Amato wurde im April 2009 im spanischen Marbella festgenommen und im Mai 2010 von einem italienischen Gericht zu 20 Jahren Haft verurteilt. Schlag gegen die Müll -Mafia Ebenfalls am Mittwoch ging den italienischen Ermittlern ein Geschäftsmann aus Neapel ins Netz. Der Betreiber von vier Abfallbeseitigungsanlagen und Besitzer von 65 Fahrzeugen soll die Camor | einem italienischen Gericht zu 20 Jahren Haft verurteilt. Schlag gegen die | Müll | -Mafia Ebenfalls am Mittwoch ging den italienischen Ermittlern ein Geschäfts | Der Spiegel | |
| er Nähe von Caserta nördlich von Neapel festgenommen. Mit der Justiz kooperierende Auftragsmörder hatten den Angaben zufolge Verbindungen des Geschäftsmanns zur Camorra offenbart. Die Abfuhr von Müll und vor allem die illegale Verklappung von Giftmüll ist ein lukratives Geschäft für das organisierte Verbrechen in Italien. Vor allem Neapel hat seit Jahren mit einem chronischen Müllproblem zu k | olge Verbindungen des Geschäftsmanns zur Camorra offenbart. Die Abfuhr von | Müll | und vor allem die illegale Verklappung von Giftmüll ist ein lukratives Gesc | Der Spiegel | |
| e sind chronisch überlastet; außerdem wurden von der örtlichen Mafia betriebene Müllhalden geschlossen. Ministerpräsident Romano Prodi hatte am Dienstag angekündigt, die Armee zur Bewältigung des Müll -Notstands einzusetzen. | t Romano Prodi hatte am Dienstag angekündigt, die Armee zur Bewältigung des | Müll | -Notstands einzusetzen. | Süddeutsche Zeitung | |
| ungelöster Probleme. Müll von Neapel. Regierungschef Prodi nennt den Müll-Notstand von Neapel „eine Schande für Italien“. Wer ist dafür verantwortlich? Wer danach forscht, verliert sich schnell im Dickicht von Ausflüchten | Italien. Der | Müll | von Neapel. Regierungschef Prodi nennt den Müll-Notstand von Neapel „eine S | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Müll -Notstand von Neapel „eine Schande für Italien“. Wer ist dafür verantwortlich? Wer danach forscht, verliert sich schnell im Dickicht von Ausflüchten. Wie so häufig in Italien fehlt den Politikern | Italien. Der Müll von Neapel. Regierungschef Prodi nennt den | Müll | -Notstand von Neapel „eine Schande für Italien“. Wer ist dafür verantwortlic | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| hnell im Dickicht von Ausflüchten. Wie so häufig in Italien fehlt den Politikern der Rechten wie der Linken die Kraft, Vernünftiges gegen Widerstände durchzusetzen. Regierungschef Prodi nennt den Müll -Notstand von Neapel „eine Schande für Italien“; Staatspräsident Napolitano eine „Tragödie“. Von der schicksalhaften Unabänderlichkeit einer Tragödie ist dieser Skandal jedoch weit entfernt. Bleib | ernünftiges gegen Widerstände durchzusetzen. Regierungschef Prodi nennt den | Müll | -Notstand von Neapel „eine Schande für Italien“; Staatspräsident Napolitano | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| die Müllsammler, die sich selbst Scavenger (zu deutsch: Aasfresser) nennen, jedes Fleckchen nach Brauchbarem ab; fliegende Händler bieten Eiswasser und Reis in Tüten feil.Immer wieder tauchen im Müll kleine Schätze auf. Eine Rolle Kupferdraht oder eine Heiligenfigur, ein goldenes Armband oder gar ein Umschlag mit Bargeld. Als kürzlich im reichen Quartier Cubao ein Wohn- und Geschäftshaus in F | nde Händler bieten Eiswasser und Reis in Tüten feil.Immer wieder tauchen im | Müll | kleine Schätze auf. Eine Rolle Kupferdraht oder eine Heiligenfigur, ein gol | Der Spiegel | |
| Entsorgungsspezialisten künftig Arbeit haben werden, liegt nicht allein in Gottes Hand. Wichtiger noch scheint die Gnade der örtlichen Müllmafia.Denn sie herrscht in Lupang Pangako, dem gelobten Müll -Archipel. Hinter den Kulissen von zerknitterten Pappkartons und abgeschabten Plastikplanen spielt sich eine Art Dreigroschenoper ab, in der es zuweilen auch Mord und Totschlag gibt - das richtige | e der örtlichen Müllmafia.Denn sie herrscht in Lupang Pangako, dem gelobten | Müll | -Archipel. Hinter den Kulissen von zerknitterten Pappkartons und abgeschabte | Der Spiegel | |
| für einen anderen, der insgesamt 20 solcher Läden unterhält.Es sind die Großen, die wiederum den kleinen Junk-Shops mit Dumping-Preisen beim Verkauf zusetzen. Doch auch die Einkaufspreise für den Müll sind keineswegs Ermessenssache. Wer versucht, durch besondere Großzügigkeit Scavenger bei der Konkurrenz abzuwerben, dem kann es schlecht ergehen. Erst kürzlich wurde ein Junk-Shop-Besitzer, der | Dumping-Preisen beim Verkauf zusetzen. Doch auch die Einkaufspreise für den | Müll | sind keineswegs Ermessenssache. Wer versucht, durch besondere Großzügigkeit | Der Spiegel | |
| Industrieabfall in dem Landstrich verbrannt, den tausende Lastwagen im Schutz der Dunkelheit herankarren, obwohl offene Mülldeponien in der Europäischen Union verboten sind. Das Geschäft mit dem Müll ist seit dem Ende der 1980er Jahre eine lukrative Einnahmequelle für die neapolitanische Mafia. Die Camorra lässt selbst giftige Abfälle wie Asbest, Lösungsmittel, Autoreifen und Kühlschränke auf | Mülldeponien in der Europäischen Union verboten sind. Das Geschäft mit dem | Müll | ist seit dem Ende der 1980er Jahre eine lukrative Einnahmequelle für die ne | Der Spiegel | |
| zu unserem Europa. Müll und Mafia. In Neapel brennt Abfall und die Camorra freut sich darüber. Denn sie verdient nicht nur Unmengen Geld mit dem stinkenden Müll, sondern hat auch noch die volle Rückendeckung der Bevölke | Neapel. Stadt, | Müll | und Mafia. In Neapel brennt Abfall und die Camorra freut sich darüber. Denn | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Neapel. Stadt, Müll und Mafia. In Neapel brennt Abfall und die Camorra freut sich darüber. Denn sie verdient nicht nur Unmengen Geld mit dem stinkenden Müll , sondern hat auch noch die volle Rückendeckung der Bevölkerung. Die demonstriert nämlich gegen jede staatliche Einmischung. Das bürgerkriegsartige Chaos, das Neapel derzeit der Welt vorführt, han | sich darüber. Denn sie verdient nicht nur Unmengen Geld mit dem stinkenden | Müll | , sondern hat auch noch die volle Rückendeckung der Bevölkerung. Die demonst | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Die demonstriert nämlich gegen jede staatliche Einmischung. Das bürgerkriegsartige Chaos, das Neapel derzeit der Welt vorführt, handelt von einem globalen Problem in kleinem Maßstab: Alle machen Müll , aber niemand will mit dessen Beseitigung etwas zu schaffen haben. Nun findet sich in zivilisierten Weltgegenden stets ein Kompromiss für diesen Zwiespalt; in Deponien, Verbrennungsöfen, mit Müll | orführt, handelt von einem globalen Problem in kleinem Maßstab: Alle machen | Müll | , aber niemand will mit dessen Beseitigung etwas zu schaffen haben. Nun find | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| it einer markanten Sonderstellung der italienischen Millionenstadt zu tun: Hier ist staatliches Handeln ohne Auseinandersetzung mit der organisierten Kriminalität unmöglich. „Für uns bedeutet der Müll pures Gold“, zitieren italienische Zeitungen Aussagen jener Clanchefs, die mit der ungeregelten Wegschaffung des Mülls weiterhin Milliarden verdienen. Das funktioniert so: Anstatt eine preisgünst | setzung mit der organisierten Kriminalität unmöglich. „Für uns bedeutet der | Müll | pures Gold“, zitieren italienische Zeitungen Aussagen jener Clanchefs, die | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| regelten Wegschaffung des Mülls weiterhin Milliarden verdienen. Das funktioniert so: Anstatt eine preisgünstige und möglichst schonende Abfall-Logistik zu nutzen, überlässt die Gesellschaft ihren Müll gegen gutes Geld den Kriminellen. Die müssen sich um Gesetze und Auflagen nicht kümmern und können alles kostenfrei in die Landschaft kippen. Zahllose Seen, Bergtäler, Naturschutzgebiete in Südit | ichst schonende Abfall-Logistik zu nutzen, überlässt die Gesellschaft ihren | Müll | gegen gutes Geld den Kriminellen. Die müssen sich um Gesetze und Auflagen n | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ten Riccardo Muti, den großartigen Schauspieler Toni Servillo oder den philosophischen Chaoskomiker Totò. Und doch gehören die Neapolitaner, die verbissen für die Camorra demonstrieren, die ihren Müll in Hessen verbrennen lassen und den Staat als auszuplündernden Feind verstehen, untrennbar zu unserem Europa. | en die Neapolitaner, die verbissen für die Camorra demonstrieren, die ihren | Müll | in Hessen verbrennen lassen und den Staat als auszuplündernden Feind verste | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Bürojob inkusive. Zum Ausgleich fährt er auf den Kirchentag. Was zum anfassen. Auch Erholung, sagt er. Bente Oetken heißt wirklich so und sagt: „An sich ist es ein scheiß Job“. Bente gefällt der Müll aber gut. Mit Rollschuhen, Fahrrädern oder zu Fuß werden die Mülltonnen im Schichtdienst transportiert. 130 Helfer und 13 „Hakas“ versuchen die Abfallberge auf dem Kirchentag in den Griff zu beko | ßt wirklich so und sagt: „An sich ist es ein scheiß Job“. Bente gefällt der | Müll | aber gut. Mit Rollschuhen, Fahrrädern oder zu Fuß werden die Mülltonnen im | taz | |
| eit beieinanderliegen. Müll und Tod. In seinem traurigen, aber wahren Kinofilm „Gomorra“ beschreibt der italienische Regisseur Roberto Saviona die Machenschaften der neapolitanischen Müllmafia. Während „Gomorra“ in Cannes d | Kommentar. | Müll | und Tod. In seinem traurigen, aber wahren Kinofilm „Gomorra“ beschreibt der | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ans der Casalesi“ recherchiert; im Film verwandelt sich die stinkende und ätzende „Munezza“ nicht nur in bares Geld, sondern auch in Pfirsiche. Als nämlich auch noch das neapolitanische Obst nach Müll stinkt, wirft der junge Mann die Brocken hin. Sein Chef wird weniger skrupulöse Mitarbeiter finden. Abtrünnige pflegte die Müllmafia - anders als die Drogenmafia - bisher nicht umzubringen. Zu gr | dern auch in Pfirsiche. Als nämlich auch noch das neapolitanische Obst nach | Müll | stinkt, wirft der junge Mann die Brocken hin. Sein Chef wird weniger skrupu | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| t wie ein makabrer Totentanz zwischen Kino und Camorra. Erst vor ein paar Tagen hatte die Polizei knapp fünfzig Casalesi verhaftet, während „Gomorra“ in Cannes den Preis der Jury einheimste. Der Müll auf den Straßen Kampaniens wird mit Einsetzen der Sommerhitze bald für erste Seuchen sorgen. Er ist das sichtbarste Symbol einer Region, deren ziviles Zusammenleben unter dem Zugriff der organisi | i verhaftet, während „Gomorra“ in Cannes den Preis der Jury einheimste. Der | Müll | auf den Straßen Kampaniens wird mit Einsetzen der Sommerhitze bald für erst | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Mallorca startet Müllimport: Einwohner und Umweltschützer protestieren. Müllimport auf Mallorca: "Das ist ein Anschlag auf die Insel". 800 Kilo Müll pro Kopf und Jahr: Auf Mallorca häuft sich so viel Unrat wie an kaum einem anderen Ort in Europa. Doch das reicht der Inselregierung nicht. Sie kauft nun zusätzlichen Abfall an und verbrennt ihn | . Müllimport auf Mallorca: "Das ist ein Anschlag auf die Insel". 800 Kilo | Müll | pro Kopf und Jahr: Auf Mallorca häuft sich so viel Unrat wie an kaum einem | Der Spiegel | |
| t erleiden. Die Gegner des Projekts - zu denen besorgte Anwohner, Hoteliers und sogar Rentnerverbände gehören - warnen zudem vor ernsten Gefahren für die öffentliche Gesundheit. 700 bis 800 Kilo Müll pro Kopf und Jahr Die auf den Balearen regierende konservative Volkspartei PP und der Betreiber der Müllverbrennungsanlage, das Unternehmen Tirme, erklären derweil, man importiere nicht "stinkend | udem vor ernsten Gefahren für die öffentliche Gesundheit. 700 bis 800 Kilo | Müll | pro Kopf und Jahr Die auf den Balearen regierende konservative Volkspartei | Der Spiegel | |
| o Kopf und Jahr Die auf den Balearen regierende konservative Volkspartei PP und der Betreiber der Müllverbrennungsanlage, das Unternehmen Tirme, erklären derweil, man importiere nicht "stinkenden Müll ", sondern Brennstoff, mit dem man 34 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren werde. Das entspreche dem Verbrauch von 6870 Haushalten auf Mallorca. Die Menge der auf den Balearen erzeugten er | , das Unternehmen Tirme, erklären derweil, man importiere nicht "stinkenden | Müll | ", sondern Brennstoff, mit dem man 34 Millionen Kilowattstunden Strom produz | Der Spiegel | |
| Abfall. In Urlaubs- und Naturparadiesen wie Mallorca ist das aber eher selten. Auf der Baleareninsel begann das Projekt mit einem Probelauf. Zunächst trafen am Freitag auf einer Fähre 140 Tonnen Müll aus dem katalanischen Sabadell ein. Laut der "Mallorca Zeitung" wurde der Müll in Barcelona auf Lastwagen geladen und per Fähre nach Palma de Mallorca verschifft. Von dort fuhren die Fahrzeuge zu | mit einem Probelauf. Zunächst trafen am Freitag auf einer Fähre 140 Tonnen | Müll | aus dem katalanischen Sabadell ein. Laut der "Mallorca Zeitung" wurde der M | Der Spiegel | |
| Auf der Baleareninsel begann das Projekt mit einem Probelauf. Zunächst trafen am Freitag auf einer Fähre 140 Tonnen Müll aus dem katalanischen Sabadell ein. Laut der "Mallorca Zeitung" wurde der Müll in Barcelona auf Lastwagen geladen und per Fähre nach Palma de Mallorca verschifft. Von dort fuhren die Fahrzeuge zur nur knapp zehn Kilometer nördlich der Stadt liegenden Verbrennungsanlage. In | l aus dem katalanischen Sabadell ein. Laut der "Mallorca Zeitung" wurde der | Müll | in Barcelona auf Lastwagen geladen und per Fähre nach Palma de Mallorca ver | Der Spiegel | |
| de Mallorca verschifft. Von dort fuhren die Fahrzeuge zur nur knapp zehn Kilometer nördlich der Stadt liegenden Verbrennungsanlage. In den kommenden Wochen solle anhand von insgesamt 1000 Tonnen Müll geprüft werden, ob die Qualität des Brennstoffs auch in der Praxis zufriedenstellende Ergebnisse liefert, heiß es in dem Bericht. Weitere 40.000 Tonnen könnten dann aus der Anlage in Sabadell nac | nungsanlage. In den kommenden Wochen solle anhand von insgesamt 1000 Tonnen | Müll | geprüft werden, ob die Qualität des Brennstoffs auch in der Praxis zufriede | Der Spiegel | |
| enovierung des Museums um vier Jahre verzögert hatte; dieweil lagen die größten antiken Kunstschätze der Region notdürftig eingelagert unter einer Treppe im Gouverneurspalast. Neapel versinkt im Müll - trotz unzähligen überbezahlten Müllmännern. Erst als sich der neue Kulturminister Bray persönlich des Skandals annahm, mehrmals nach Reggio reiste und eigene Mitarbeiter aus Rom einsetzte, kam | ig eingelagert unter einer Treppe im Gouverneurspalast. Neapel versinkt im | Müll | - trotz unzähligen überbezahlten Müllmännern. Erst als sich der neue Kultu | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| t fahren und Investoren Reißaus nehmen. Dass auf den Balearen vierzehnmal so viele Charterflüge landen wie auf dem größeren und attraktiveren Sizilien, dass ein Heer überbezahlter Müllmänner den Müll nicht abholt, dass überall illegal gebaut wird und die Abwicklung eines Firmenbankrotts ein Vierteljahrhundert braucht: für solche himmelschreienden Zustände geben die Menschen des Mezzogiorno ge | eren und attraktiveren Sizilien, dass ein Heer überbezahlter Müllmänner den | Müll | nicht abholt, dass überall illegal gebaut wird und die Abwicklung eines Fir | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| bleiten: Dass es kriminellen Organisationen, so unterschiedlich sie in ihren regionalen Ausprägungen auch sein mögen, immer darum geht, alle Bereiche des Lebens zu durchsetzen. Ob sie nun illegal Müll entsorgen wie die sizilianische Mafia, Konzernen Schutzgeld dafür abnehmen, dass Aktionärsversammlungen nicht gestört werden, wie die japanische Yakuza, oder ob Banden das einzige Auffangbecken f | mer darum geht, alle Bereiche des Lebens zu durchsetzen. Ob sie nun illegal | Müll | entsorgen wie die sizilianische Mafia, Konzernen Schutzgeld dafür abnehmen, | Süddeutsche Zeitung | |
| ie Suche.Im Hauptberuf lehrt er an der Queen's University in Belfast; doch manchmal arbeitet er auch für die Polizei oder die Umweltbehörde - und zwar als Geoforensiker. Es geht dann um Mord oder Müll , um vergrabene Giftfässer oder versteckte Leichen und Tatwaffen. In solch einem Fall zieht Ruffell seine Gummistiefel an und fährt zum mutmaßlichen Tatort. Im Kofferraum liegt eine Ausrüstung, mi | r die Umweltbehörde - und zwar als Geoforensiker. Es geht dann um Mord oder | Müll | , um vergrabene Giftfässer oder versteckte Leichen und Tatwaffen. In solch e | Der Spiegel | |
| rha" wird Roberto Saviano von der neapolitanischen Mafia mit dem Tod bedroht. Sein neues Buch sammelt Texte, mit denen er seit vier Jahren die Isolierung seines Alltags zu durchbrechen sucht. Der Müll ist in die Straßen Neapels zurückgekehrt. Der großmäulig angekündigte Sanierungsplan, mit dem die Berlusconi-Regierung nach dem Notstand von vor zwei Jahren das Problem ein für alle Mal lösen wol | r seit vier Jahren die Isolierung seines Alltags zu durchbrechen sucht. Der | Müll | ist in die Straßen Neapels zurückgekehrt. Der großmäulig angekündigte Sanie | Süddeutsche Zeitung | |
| i Jahren das Problem ein für alle Mal lösen wollte, habe sich, so gerade ein Artikel der Tageszeitung La Repubblica, als Bluff herausgestellt. Der Autor des Artikels, der auf das Geschäft mit dem Müll hinweist, bei dem das organisierte Verbrechen riesige Summen verdient, benutzt zur Beschreibung des Vorgangs ein eindrucksvolles Bild: "Wenn man den von den Clans illegal entsorgten Müll aufhäufe | Bluff herausgestellt. Der Autor des Artikels, der auf das Geschäft mit dem | Müll | hinweist, bei dem das organisierte Verbrechen riesige Summen verdient, benu | Süddeutsche Zeitung | |
| mit dem Müll hinweist, bei dem das organisierte Verbrechen riesige Summen verdient, benutzt zur Beschreibung des Vorgangs ein eindrucksvolles Bild: "Wenn man den von den Clans illegal entsorgten Müll aufhäufen würde, entstünde ein Berg von 15600 Meter Höhe auf einer drei Hektar großen Grundfläche." Eine Berg fast doppelt so hoch wie der Mount Everest - "dieses Business hat Zukunft." Der Autor | gs ein eindrucksvolles Bild: "Wenn man den von den Clans illegal entsorgten | Müll | aufhäufen würde, entstünde ein Berg von 15600 Meter Höhe auf einer drei Hek | Süddeutsche Zeitung | |
| die Umrisse eines lebendigen und atmenden Körpers in Raum und Zeit festmachen kann." Dabei geht es ihm nicht nur um Themen aus dem Umfeld des organisierten Verbrechens (dabei kann man etwa seine Müll -Reportage von vor zwei Jahren mit der von heute vergleichen), sondern vor allem um Menschen. Saviano schreibt über den Fußballspieler Lionel Messi wie über den Dokumentarfilmer Vittorio De Seta, | men aus dem Umfeld des organisierten Verbrechens (dabei kann man etwa seine | Müll | -Reportage von vor zwei Jahren mit der von heute vergleichen), sondern vor a | Süddeutsche Zeitung | |
| CH DER SPIEGEL 11/2002 Müll , die Partei und das Geld. Der Spendenskandal von Köln bringt die Sozialdemokraten im Wahljahr auch bundespolitisch in Bedrängnis. Zwischen Politik und Entsorger-Mafia hat sich ein System des Ge | SPD. Der | Müll | , die Partei und das Geld. Der Spendenskandal von Köln bringt die Sozialde | Der Spiegel | |
| gers zeigen - mit dem sollte sich derzeit kein Politiker "Unter den Linden" sehen lassen: Michelfelder entpuppte sich, eine Woche nach seinem Auftritt in Berlin, als eine Schlüsselfigur im Kölner Müll - und Spenden-Skandal, bei dem Unternehmer die SPD über dunkle Kanäle mit Schwarzgeld fütterten, um sich ihre Gunst zu erhalten.Nun sitzt Michelfelder im Knast, die Staatsanwaltschaft wirft ihm Un | ine Woche nach seinem Auftritt in Berlin, als eine Schlüsselfigur im Kölner | Müll | - und Spenden-Skandal, bei dem Unternehmer die SPD über dunkle Kanäle mit Sc | Der Spiegel | |
| ckelt und als Spenden unter den Namen von Genossen eingetragen, die jene Summen dann auch noch beim Finanzamt absetzen konnten.Die Affäre gedieh auf einem idealen Nährboden: Beim Geschäft mit dem Müll entscheiden Kommunalpolitiker - nicht nur in Köln - über milliardenschwere Investitionen von Großkonzernen. Und die erschienen als todsicheres Geschäft, als sich die großen Energieversorger wie R | onnten.Die Affäre gedieh auf einem idealen Nährboden: Beim Geschäft mit dem | Müll | entscheiden Kommunalpolitiker - nicht nur in Köln - über milliardenschwere | Der Spiegel | |
| telligen Millionen-Mark-Bereich. Inzwischen aber sinkt das Müllaufkommen. Mancher Betreiber muss schon Abfälle aus dem Ausland herbeischaffen, um seine Anlage auszulasten - die Kölner importieren Müll passenderweise auch aus der italienischen Mafia-Metropole Neapel.Doch in den neunziger Jahren war um Standorte und Aufträge in der ganzen Republik ein Kampf entbrannt. Jeder wollte dabei sein. Im | usland herbeischaffen, um seine Anlage auszulasten - die Kölner importieren | Müll | passenderweise auch aus der italienischen Mafia-Metropole Neapel.Doch in de | Der Spiegel | |
| des Müllanlagenbetreibers AVG.Der FDP-Fraktionschef im Kölner Rathaus, Ralph Sterck, der mit Unternehmer Trienekens im Aufsichtsrat der städtischen Abfallwirtschaftsbetriebe sitzt, macht mit dem Müll -Mann auch privat Geschäfte: "Trienekens ist Kunde bei uns", bestätigte Sterck, der mit seinem Bruder den Kurierdienst "Kölner Flitzer" betreibt.Der Kölner CDU-Fraktionschef Rolf Bietmann, der sic | Aufsichtsrat der städtischen Abfallwirtschaftsbetriebe sitzt, macht mit dem | Müll | -Mann auch privat Geschäfte: "Trienekens ist Kunde bei uns", bestätigte Ster | Der Spiegel | |
| AVG-Chef Eisermann. Der Manager, so der Anonymus, habe beim Bau des Müllofens Millionen an Schmiergeldern kassiert.Als die Ermittler seinem Bekannten Eisermann immer näher kamen, entschloss sich Müll -Multi Trienekens am 1. März zum vermeintlichen Befreiungsschlag - freiwillig stellte er sich Kölner Staatsanwälten. Fünf Stunden dauerte die erste Vernehmung, und Trienekens zeigte sich kooperati | die Ermittler seinem Bekannten Eisermann immer näher kamen, entschloss sich | Müll | -Multi Trienekens am 1. März zum vermeintlichen Befreiungsschlag - freiwilli | Der Spiegel | |
| ndustrie gefunden wurden.Das Stochern im Altpapier nährte bei Beamten des Bundeskriminalamts den Verdacht, dass Reimer "eine der zentralen Figuren" eines bundesweiten Geflechts von Anlagenbauern, Müll -Managern und Politikern gewesen sein könnte. Fast respektvoll sprechen BKA-Beamte von Reimer als dem "Schreiber der Müllbranche" - in Anspielung auf den Rüstungslobbyisten Karlheinz Schreiber, Sc | eine der zentralen Figuren" eines bundesweiten Geflechts von Anlagenbauern, | Müll | -Managern und Politikern gewesen sein könnte. Fast respektvoll sprechen BKA- | Der Spiegel | |
| t. Firmenschiffe ließen ihre giftige Fracht auf dem Weg nach England oder Belgien schlicht über Bord gehen und deklarierten im Ankunftshafen irgendeine unverdächtige Ladung.Damit nicht genug: Die Müll -Mafia des Gerrit Bernouw brachte auch zur Entsorgung angebotenes Öl mit einem Chlorgehalt von 20 Prozent als Heizöl in den Handel -- Privathaushaltungen in Bayern, Gartenbaubetriebe in der Bundes | ten im Ankunftshafen irgendeine unverdächtige Ladung.Damit nicht genug: Die | Müll | -Mafia des Gerrit Bernouw brachte auch zur Entsorgung angebotenes Öl mit ein | Der Spiegel | |
| ich mafiös organisiert. Als Pate fungiert ein Bewährungshelfer, von Roeland Wiesnekker mit hingebungsvoller Härte verkörpert. Was man zum neuen Bremer "Tatort" wissen muss. Was ist das Thema? Der Müll , die Mafia und die Stadt. Nach einem Mord treffen Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) auf einen Trupp Müllmänner, die es zu erstaunlichem Wohlstand gebracht haben. Wie die "eh | pert. Was man zum neuen Bremer "Tatort" wissen muss. Was ist das Thema? Der | Müll | , die Mafia und die Stadt. Nach einem Mord treffen Lürsen (Sabine Postel) un | Der Spiegel | |
| e Folge? Nicht sehr. Allerdings wird es zwangweise schon mal eklig bei all dem Gezocke und Geprügel zwischen Müllbergen. Gibt es einen gesellschaftspolitischen Auftrag? Trotz des brisanten Themas Müll und Müllentsorgung nicht wirklich. Wichtiger als die gesellschaftspolitischen Aspekte des Themas ist der Fabulierwille der Filmemacher: Wie hier ein "Goodfellas"-Szenario mit Müllwagenschaufahren | Gibt es einen gesellschaftspolitischen Auftrag? Trotz des brisanten Themas | Müll | und Müllentsorgung nicht wirklich. Wichtiger als die gesellschaftspolitisch | Der Spiegel | |
| sant schüttelt den Kopf und sagt: "Ich bin Neapolitaner, ich lebe hier, und ich sage ihnen: Das hier ist nicht Dritte, sondern Vierte Welt. Hier gelten keine Regeln mehr. Schauen sie sich nur den Müll an." Tatsächlich ist der Müll allgegenwärtig. Er purzelt in blauen, weißen und schwarzen Plastiksäcken aus den Containern, türmt sich auf den Plätzen zu meterhohen Hügeln, wälzt sich aus Einfahrt | ondern Vierte Welt. Hier gelten keine Regeln mehr. Schauen sie sich nur den | Müll | an." Tatsächlich ist der Müll allgegenwärtig. Er purzelt in blauen, weißen | Süddeutsche Zeitung | |
| gt: "Ich bin Neapolitaner, ich lebe hier, und ich sage ihnen: Das hier ist nicht Dritte, sondern Vierte Welt. Hier gelten keine Regeln mehr. Schauen sie sich nur den Müll an." Tatsächlich ist der Müll allgegenwärtig. Er purzelt in blauen, weißen und schwarzen Plastiksäcken aus den Containern, türmt sich auf den Plätzen zu meterhohen Hügeln, wälzt sich aus Einfahrten auf die Straße und scheint | n keine Regeln mehr. Schauen sie sich nur den Müll an." Tatsächlich ist der | Müll | allgegenwärtig. Er purzelt in blauen, weißen und schwarzen Plastiksäcken au | Süddeutsche Zeitung | |
| s schwarzen Lavapflasters zu dringen, als ob die Stadt eine dunkle Seele ausschwitzen wolle. Die vielen Schönheiten Neapels, seine barocken Kirchen und Paläste, werden buchstäblich zugemüllt. Der Müll - das ist das eine Thema, mit dem die Stadt Schlagzeilen macht. Das andere ist der Tod. Nahezu täglich werden Morde gemeldet, die Clans bekriegen sich auf offener Straße, und ab und an wird ein B | els, seine barocken Kirchen und Paläste, werden buchstäblich zugemüllt. Der | Müll | - das ist das eine Thema, mit dem die Stadt Schlagzeilen macht. Das andere | Süddeutsche Zeitung | |
| nslokal "Mimì alla Ferrovia" auf die ersten Gäste warten. Sie werden gut speisen, die Gäste, und dabei womöglich die hässlichen Seiten Neapels vergessen. Doch auf dem Heimweg werden sie wieder im Müll versinken. | slichen Seiten Neapels vergessen. Doch auf dem Heimweg werden sie wieder im | Müll | versinken. | Süddeutsche Zeitung | |
| Legambiente beklagt seit 1994, dass Giftmüll im Mittelmeer versenkt worden sei. Laut Legambiente-Sprecher Sebastiano Venneri wird die Mafia seit 20 Jahren dafür bezahlt, auf diese Weise atomaren Müll verschwinden zu lassen. Der Umweltbeauftragte der Region Kalabrien, Silvestro Greco, forderte das italienische Umweltministerium auf, sich um die Nachforschungen zu kümmern, Kalabrien habe dafür | nneri wird die Mafia seit 20 Jahren dafür bezahlt, auf diese Weise atomaren | Müll | verschwinden zu lassen. Der Umweltbeauftragte der Region Kalabrien, Silvest | Der Spiegel | |
| en? Haben Sie vor meinem Büro Müllhaufen gesehen? Na also", sagt, ein paar Straßen entfernt in seinem Palazzo Onorevole Antonio Valiante, Seine Exzellenz, der Vizepräsident der Region Kampanien. " Müll auf den Straßen werden Sie nur im Westen von Neapel finden, an der Peripherie. Und wer geht da schon hin? Salerno, die Amalfi-Küste, Pompeji sind jedenfalls sauber."So die Antwort eines lokalen S | Antonio Valiante, Seine Exzellenz, der Vizepräsident der Region Kampanien. " | Müll | auf den Straßen werden Sie nur im Westen von Neapel finden, an der Peripher | Der Spiegel | |
| nfalls sauber."So die Antwort eines lokalen Spitzenpolitikers auf die Frage, wie er einem Ausländer begreiflich machen könne, dass in einer der schönsten Landschaften Italiens rund 100 000 Tonnen Müll herumliegen.Valiante ist kein Rechter, im Gegenteil: Seine Region wird seit vielen Jahren von Antonio Bassolino regiert, einem ehemaligen Kommunisten. Valiante ist ein Mann des Ausgleichs, ein Po | önne, dass in einer der schönsten Landschaften Italiens rund 100 000 Tonnen | Müll | herumliegen.Valiante ist kein Rechter, im Gegenteil: Seine Region wird seit | Der Spiegel | |
| "Wir haben unseren Teil gegeben. Wir zahlen Steuern; wir sind auch Europäer", sagt Patrizia, eine 50-jährige Hotelangestellte, mager und rauchend, und: "Ich bin es leid zu sterben." Sie meint den Müll , die Hooligans, die Politiker, den Gestank, die Camorra, kurz: das Leben.Währenddessen hacken drei vermummte Berserker auf eine mächtig gegen den Himmel ragende Schirmpinie ein, um sie zur Barrik | ellte, mager und rauchend, und: "Ich bin es leid zu sterben." Sie meint den | Müll | , die Hooligans, die Politiker, den Gestank, die Camorra, kurz: das Leben.Wä | Der Spiegel | |
| zuzahlen, ob im Fußballstadion, mit der Steuererklärung oder vor der Deponie. "Die Camorra sind nicht wir / Unsere Geschwüre, das seid ihr!", steht auf einem Plakat.Währenddessen breitet sich der Müll aus. Tag für Tag um 1100 Tonnen allein in Neapel. Seit die Deponien überquellen, wird der Müll in den Vororten nicht mehr abgeholt, liegt als faulender, vom Verkehr, von Hunden und Ratten zerfetz | würe, das seid ihr!", steht auf einem Plakat.Währenddessen breitet sich der | Müll | aus. Tag für Tag um 1100 Tonnen allein in Neapel. Seit die Deponien überque | Der Spiegel | |
| nicht wir / Unsere Geschwüre, das seid ihr!", steht auf einem Plakat.Währenddessen breitet sich der Müll aus. Tag für Tag um 1100 Tonnen allein in Neapel. Seit die Deponien überquellen, wird der Müll in den Vororten nicht mehr abgeholt, liegt als faulender, vom Verkehr, von Hunden und Ratten zerfetzter Haufen an den Straßen.In Neapel sind die Abfallgebühren höher als anderswo. Aber der Region | ag um 1100 Tonnen allein in Neapel. Seit die Deponien überquellen, wird der | Müll | in den Vororten nicht mehr abgeholt, liegt als faulender, vom Verkehr, von | Der Spiegel | |
| .In Neapel sind die Abfallgebühren höher als anderswo. Aber der Region ist in den letzten Jahrzehnten nichts Besseres eingefallen, als ihre Krater, Tuffsteinhöhlen, Steinbrüche und Landsenken mit Müll zu füllen.1994 wurde der Region verordnet, alle wilden Deponien zu sanieren und einen Abfallkreislauf aufzubauen: Mülltrennung plus Verwertung. 14 Jahre und knapp zwei Milliarden Euro später ist | ngefallen, als ihre Krater, Tuffsteinhöhlen, Steinbrüche und Landsenken mit | Müll | zu füllen.1994 wurde der Region verordnet, alle wilden Deponien zu sanieren | Der Spiegel | |
| en zu sanieren und einen Abfallkreislauf aufzubauen: Mülltrennung plus Verwertung. 14 Jahre und knapp zwei Milliarden Euro später ist von drei Verbrennungsanlagen keine einzige in Betrieb und die Müll -Trennquote ist eine der niedrigsten des Landes. Geschlossene Deponien werden wieder geöffnet, und dennoch liegt das Land - mit Ausnahme Pompejis und des Büros von Vizepräsident Valiante - voller | ro später ist von drei Verbrennungsanlagen keine einzige in Betrieb und die | Müll | -Trennquote ist eine der niedrigsten des Landes. Geschlossene Deponien werde | Der Spiegel | |
| hte mit Verzugsstrafen.Die Millionen versickerten ebenso wie all die Industriesäuren, Klärschlämme, Lacke, die von Sub-Sub-Vertragsfirmen in Kampanien entsorgt wurden. "In unseren Händen wird der Müll zu purem Gold", mit diesem Satz wurde 2003 ein illegaler Entsorger belauscht. Für die Camorra istAbfallwirtschaft risikoloser und vermutlich auch rentabler als das Geschäft mit Drogen.Schuld an d | ub-Vertragsfirmen in Kampanien entsorgt wurden. "In unseren Händen wird der | Müll | zu purem Gold", mit diesem Satz wurde 2003 ein illegaler Entsorger belausch | Der Spiegel | |
| ffinerieviertel der Stadt, stehen 25 weiße Müllwagen der Comune di Napoli in einem Gelände. Hier ist die Arbeitsstätte von Pasquale Romano und seinen 360 Kollegen vom Bacino Napoli 5. "Wir sollen Müll trennen. Aber kein einziges Fahrzeug funktioniert. Bei jedem fehlt irgendein Ersatzteil", sagt der 48-Jährige. Also hielten er und seine Leute sich bei Kartenspielen und Rauchen "in Bereitschaft" | on Pasquale Romano und seinen 360 Kollegen vom Bacino Napoli 5. "Wir sollen | Müll | trennen. Aber kein einziges Fahrzeug funktioniert. Bei jedem fehlt irgendei | Der Spiegel | |
| n. Zehn Jahre, in dieser Zeitspanne wurden hier um Christi Geburt ganze Ansiedlungen errichtet. Falls sich ein neuer Betreiber findet, wird Acerra dieses Jahr seinen Betrieb aufnehmen.So wird der Müll der Campania felix noch lange erhalten bleiben. In Neapels Schmuddelviertel Ponticelli, wo die Raffinerie, der Hehlermarkt, die Müllverladeanlage stehen, warteten vergangene Woche schon Laster in | reiber findet, wird Acerra dieses Jahr seinen Betrieb aufnehmen.So wird der | Müll | der Campania felix noch lange erhalten bleiben. In Neapels Schmuddelviertel | Der Spiegel | |
| ange erhalten bleiben. In Neapels Schmuddelviertel Ponticelli, wo die Raffinerie, der Hehlermarkt, die Müllverladeanlage stehen, warteten vergangene Woche schon Laster in Schlange. Sie sollen den Müll zum Güterbahnhof bringen. Von da geht er über die Alpen. Nach Leipzig und Bremerhaven etwa. Nach Angaben italienischer Zeitungen werden deutschen Entsorgern pro Tonne Müll zwischen 130 und 170 Eu | stehen, warteten vergangene Woche schon Laster in Schlange. Sie sollen den | Müll | zum Güterbahnhof bringen. Von da geht er über die Alpen. Nach Leipzig und B | Der Spiegel | |
| chlange. Sie sollen den Müll zum Güterbahnhof bringen. Von da geht er über die Alpen. Nach Leipzig und Bremerhaven etwa. Nach Angaben italienischer Zeitungen werden deutschen Entsorgern pro Tonne Müll zwischen 130 und 170 Euro gezahlt.Reines Gold."Ich bin optimistisch", sagt Antonio Valiante, Vizepräsident von Kampanien. Schließlich habe der neue Kommissar mehr Macht als seine Vorgänger, Gelde | Nach Angaben italienischer Zeitungen werden deutschen Entsorgern pro Tonne | Müll | zwischen 130 und 170 Euro gezahlt.Reines Gold."Ich bin optimistisch", sagt | Der Spiegel | |
| Abfall in Zahlen: Die Erde, ein Müllberg. 600.000 Tonnen Elektroschrott entstehen jährlich in Deutschland. 4000 Tonnen Müll blieben 2011 in Neapel auf den Straßen liegen. Und null Prozent des Mülls wird in Bulgarien wiederverwertet. Eine Reise durch den Abfall dieser Welt. 0 Prozent des Mülls wird in Bulgarien wieder | 00.000 Tonnen Elektroschrott entstehen jährlich in Deutschland. 4000 Tonnen | Müll | blieben 2011 in Neapel auf den Straßen liegen. Und null Prozent des Mülls w | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| illionen Zigarettenfilter zählten Forscher der Vereinten Nationen bei einer Meeresuntersuchung. Je Quadratkilometer der Ozeane schwimmen im Schnitt 46 000 Stücke Plastikmüll. 30 Millionen Tonnen Müll sind durch das Erdbeben von Fukushima in den japanischen Städten Iwate, Miyagi und Fukushima mindestens angefallen, ein Großteil wurde wiederverwertet. 32 wertvolle Spezialmetalle wie seltene Er | Ozeane schwimmen im Schnitt 46 000 Stücke Plastikmüll. 30 Millionen Tonnen | Müll | sind durch das Erdbeben von Fukushima in den japanischen Städten Iwate, Miy | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ecycelt werden Elektrogeräte, Glas, Papier, Biomüll. 1000 Tonnen Gestein müssen abgebaut werden, um eine Tonne Kupfer zu gewinnen - oder man recycelt dafür 14 Tonnen Elektroschrott. 4000 Tonnen Müll blieben 2011 wegen Streiks und fehlender Verbrennungsanlagen auf den Straßen Neapels liegen. Derweil pflügt dort nachts die Mafia Giftmüll unter die Felder. 20.000 Schrottteile von je mehr als 1 | u gewinnen - oder man recycelt dafür 14 Tonnen Elektroschrott. 4000 Tonnen | Müll | blieben 2011 wegen Streiks und fehlender Verbrennungsanlagen auf den Straße | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| doch so fern. Müll , womöglich sogar Giftmüll; die Camorra erschießt ständig Leute auf den Straßen; die Beton-Mafia hat den letzten Rest Grün zuzementiert. Wehe dem, der in die Höllenmetropole am Vesuv reist! Das sa | Neapel stinkt nach | Müll | , womöglich sogar Giftmüll; die Camorra erschießt ständig Leute auf den Stra | Süddeutsche Zeitung | |
| Müll verbrannt. Die Umweltverschmutzung im „Todesdreieck“ soll jetzt gestoppt werden. Kühlschränke, Autoreifen, Asbest: Die Camorra verbrennt alles. Italiens Regierung hat am Dienstag grundsätzlich d | Auf dem Landstrich zwischen Neapel und Caserte wird massenweise | Müll | verbrannt. Die Umweltverschmutzung im „Todesdreieck“ soll jetzt gestoppt we | taz | |
| Industrieabfall in dem Landstrich verbrannt, den tausende Lastwagen im Schutz der Dunkelheit herankarren, obwohl offene Mülldeponien in der Europäischen Union verboten sind. Das Geschäft mit dem Müll ist seit dem Ende der 1980er Jahre eine lukrative Einnahmequelle für die neapolitanische Mafia. Die Camorra lässt selbst giftige Abfälle wie Asbest, Lösungsmittel, Autoreifen und Kühlschränke auf | Mülldeponien in der Europäischen Union verboten sind. Das Geschäft mit dem | Müll | ist seit dem Ende der 1980er Jahre eine lukrative Einnahmequelle für die ne | taz | |
| in das weitläufige Kellergeschoss unter die Schule gezogen, das man ihm zur Verfügung gestellt hatte, wurde der Gemeinderat der Stadt wegen Durchsetzung mit Mafia aufgelöst. Kulturprojekt im von Müll und Mafia belagerten Landstrich Manfredi machte auf eigene Faust weiter, ab und zu finanziell unterstützt von der Kreis- oder der Regionalverwaltung und von privaten Spendern. Er sammelte Arbeite | erat der Stadt wegen Durchsetzung mit Mafia aufgelöst. Kulturprojekt im von | Müll | und Mafia belagerten Landstrich Manfredi machte auf eigene Faust weiter, ab | Süddeutsche Zeitung | |
| n Spendern. Er sammelte Arbeiten von Künstlern aus über achtzig Nationen. Viele von ihnen, wie die Deutschen Astrid Stöfhas oder Manfred Mayerle, unterstützten begeistert das Kulturprojekt im von Müll und Mafia belagerten Landstrich. Bis heute sind rund 1300 Werke zusammen gekommen. Manfredi organisierte Ausstellungen, in denen er auch die Präsenz der Camorra in seiner Heimatstadt denunzierte | has oder Manfred Mayerle, unterstützten begeistert das Kulturprojekt im von | Müll | und Mafia belagerten Landstrich. Bis heute sind rund 1300 Werke zusammen ge | Süddeutsche Zeitung | |
| Müll stapeln sich in den Straßen Neapels, wütende Einwohner stecken die Berge in Brand. Die Misere ist teilweise selbst verschuldet, denn die Bürger wollen keine Deponien. Unternehmer und Mafiosi freu | Müllkrise: Neapel stinkt zum Himmel. Tausende Tonnen | Müll | stapeln sich in den Straßen Neapels, wütende Einwohner stecken die Berge in | Der Spiegel | |
| olitano brauchte nicht viele Worte, um die Müllkrise zu kommentieren, die wieder einmal den Großraum Neapel ereilt hat. Seit fast drei Wochen wird in der Millionenstadt und im gesamten Umland der Müll nicht mehr abgefahren. Die Folge: Neapel erstickt an seinen Abfällen. Überall bietet sich das gleiche Bild: Mehr als mannshoch türmen sich an den Straßenrändern die endlos langen Haufen aus gelbe | Seit fast drei Wochen wird in der Millionenstadt und im gesamten Umland der | Müll | nicht mehr abgefahren. Die Folge: Neapel erstickt an seinen Abfällen. Übera | Der Spiegel | |
| Nacht müssen sie raus, um brennende Müllhaufen zu löschen. Sie tragen alle Atemschutz, gegen den beißenden Gestank, vor allem aber gegen das freigesetzte Dioxin. Seit 1994 herrscht immer wieder " Müll -Notstand" Sonderschichten müssen auch Hunderte Polizisten schieben, im Vorort Pianura am westlichen Stadtrand. Seit Tagen protestieren dort Anwohner gegen die Öffnung einer Deponie, die der Stadt | allem aber gegen das freigesetzte Dioxin. Seit 1994 herrscht immer wieder " | Müll | -Notstand" Sonderschichten müssen auch Hunderte Polizisten schieben, im Voro | Der Spiegel | |
| unlösbar erscheint. Die Bürger Neapels zahlen höhere Abfallgebühren als sonst in Italien, ein Heer von etwa 20.000 Müllmännern kümmert sich um den Dreck. Dennoch herrscht seit 1994 immer wieder " Müll -Notstand". Michele Bonomo, Vorsitzender der Umweltorganisation Legambiente in Kampanien, wundert sich nicht darüber. Kampanien sei die einzige Großregion in Westeuropa, die keinen geschlossenen M | männern kümmert sich um den Dreck. Dennoch herrscht seit 1994 immer wieder " | Müll | -Notstand". Michele Bonomo, Vorsitzender der Umweltorganisation Legambiente | Der Spiegel | |
| n der Camorra reich. Wie die Geschäfte laufen, machte jetzt der junge Autor Roberto Saviano in der Tageszeitung "Repubblica" deutlich. Camorra-Bosse sind mit ihren Fuhrunternehmen dabei, wenn der Müll abgefahren werden muss, sie beteiligen sich an den Müllentsorgungskonsortien, sie kaufen billig Äcker, die dann für horrende Summen vom Staat übernommen werden, als Lagerflächen für den nicht end | ica" deutlich. Camorra-Bosse sind mit ihren Fuhrunternehmen dabei, wenn der | Müll | abgefahren werden muss, sie beteiligen sich an den Müllentsorgungskonsortie | Der Spiegel | |
| ahren werden muss, sie beteiligen sich an den Müllentsorgungskonsortien, sie kaufen billig Äcker, die dann für horrende Summen vom Staat übernommen werden, als Lagerflächen für den nicht endenden Müll . Den presst man in Kampanien in sogenannte "Öko-Ballen", enorm stinkende Pakete, die irgendwann einmal verbrannt werden sollen wenn Kampanien endlich eine Verbrennungsanlage hat. Vor allem aber b | Summen vom Staat übernommen werden, als Lagerflächen für den nicht endenden | Müll | . Den presst man in Kampanien in sogenannte "Öko-Ballen", enorm stinkende Pa | Der Spiegel | |
| ion Neapel wie geplant nach den Winterferien am Montag ihren Unterricht wieder aufnehmen sollten. Die Bürgermeister sprachen sich aus hygenischen Gründen dagegen aus. Prodi erklärte, er wolle das Müll -Problem "ein für alle Mal" aus der Welt schaffen. Wie er das anstellen will, sagte er nicht. Nur, dass es eine nationale Aufgabe sei und er nicht wolle, "dass Italien einen so negativen Eindruck | chen sich aus hygenischen Gründen dagegen aus. Prodi erklärte, er wolle das | Müll | -Problem "ein für alle Mal" aus der Welt schaffen. Wie er das anstellen will | Der Spiegel | |
| he Staatsanwalt Francesco Neri in seinen Untersuchungen nachzuweisen versuchte: Die Tatsache, dass die Mafia im Mittelmeer vor Kalabrien Dutzende Schiffe mit giftigem, teilweise auch radioaktivem Müll versenkte. Neris Ermittlungen wurden vor knapp zehn Jahren eingestellt, weil ihm das Wichtigste fehlte: Beweise. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft aus der süditalienischen Kleinstadt Paola di | er vor Kalabrien Dutzende Schiffe mit giftigem, teilweise auch radioaktivem | Müll | versenkte. Neris Ermittlungen wurden vor knapp zehn Jahren eingestellt, wei | Süddeutsche Zeitung | |
| , steht fest. Sie haben sich im Immobiliengeschäft und in der Finanzwirtschaft engagiert, ihnen gehören Fabriken, Speditionen, sogar Krankenhäuser, und wenn die Mafia-Organisation Camorra mit dem Müll in Neapel nicht zurechtkommt, wird er nach Deutschland expediert. Aber wie weit ist die organisierte Kriminalität in Deutschland vorgedrungen? Dass hierzulande ansässige OK-Gruppen ihr Geld in Fi | ionen, sogar Krankenhäuser, und wenn die Mafia-Organisation Camorra mit dem | Müll | in Neapel nicht zurechtkommt, wird er nach Deutschland expediert. Aber wie | Süddeutsche Zeitung | |
| digen als andere Bewerber, weil sie zum Beispiel auf Baustellen ihren Schutt nicht ordnungsgemäß entsorgen, sondern illegal unter die Erde bringen. In Polizeiberichten ist von 2,05 Millionen Kilo Müll aus zwei Baustellen in der Gegend um Como und Bellinzona die Rede. Schon seit Jahren handelt die 'ndrangheta mit Müll; auch Sondermüll, den sie zum Beispiel deutschen Vertragspartnern günstig abn | gal unter die Erde bringen. In Polizeiberichten ist von 2,05 Millionen Kilo | Müll | aus zwei Baustellen in der Gegend um Como und Bellinzona die Rede. Schon se | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| legal unter die Erde bringen. In Polizeiberichten ist von 2,05 Millionen Kilo Müll aus zwei Baustellen in der Gegend um Como und Bellinzona die Rede. Schon seit Jahren handelt die 'ndrangheta mit Müll ; auch Sondermüll, den sie zum Beispiel deutschen Vertragspartnern günstig abnahm und dann verängstigten Bauern in Süditalien unter die Äcker pflügte. Krankheit und Missernten sind die Folgen. It | Como und Bellinzona die Rede. Schon seit Jahren handelt die 'ndrangheta mit | Müll | ; auch Sondermüll, den sie zum Beispiel deutschen Vertragspartnern günstig a | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ichen Mord wie zu Zeiten der Bandenkriege im neapolitanischen Hinterland, dem Schiavone entstammt; es ging um fahrlässiges Töten - durch die Verseuchung von Böden und Grundwasser mit hochgiftigem Müll , wie ihn, nach allem was nun bekannt wird, vor allem der Casalesi-Clan jahrelang illegal und gewinnträchtig verscharren ließ."Es handelt sich um Abermillionen von Tonnen", so Schiavone, Ex-Verwal | es Töten - durch die Verseuchung von Böden und Grundwasser mit hochgiftigem | Müll | , wie ihn, nach allem was nun bekannt wird, vor allem der Casalesi-Clan jahr | Der Spiegel | |
| Schiavone, "war PB - Paolo Berlusconi." Der Vizepräsident des AC Mailand, Bruder des viermaligen Regierungschefs Silvio Berlusconi - ein Mitspieler im Mafia-Geschäft mit giftigem, auch nuklearem Müll ? Schiavone behauptet das öffentlich. Paolo Berlusconi spricht von einem "Märchen".Wer auf der Autostrada del Sole südwärts fährt und kurz vor Neapel bei Caserta die Autobahn verlässt, landet dort | Berlusconi - ein Mitspieler im Mafia-Geschäft mit giftigem, auch nuklearem | Müll | ? Schiavone behauptet das öffentlich. Paolo Berlusconi spricht von einem "Mä | Der Spiegel | |
| ößten Müllplätze der Bundesrepublik. Er birgt Bauschutt und Klärschlamm, Metallspäne wie Scherbenhaufen -- was so an Abfall anfällt. Irgendwo unterm Schutt aber liegt, längst nicht mehr sichtbar, Müll besonderer Art: hochgiftiges Härtesalz in rostigen Fässern.Der Fall ist der Polizei bekannt. Die Art des Giftes (Cyanide) ist ebenso aktenkundig wie die Menge (170 Tonnen), und das Risiko läßt si | all anfällt. Irgendwo unterm Schutt aber liegt, längst nicht mehr sichtbar, | Müll | besonderer Art: hochgiftiges Härtesalz in rostigen Fässern.Der Fall ist der | Der Spiegel | |
| eben und dem Ruhrgebiet landet.Die Gefahr ist schier unermeßlich. Selbst wenn ab sofort sämtliche giftigen Industrieabfälle restlos vernichtet oder an sicherem Ort verwahrt würden, wäre der wilde Müll aus der Vergangenheit bedrohlich genug für die Zukunft. Denn "die Fässer", so ein hessischer Chemiker, "können in zehn Jahren durchgerostet sein oder auch schon im nächsten Monat" (siehe Kasten). | lle restlos vernichtet oder an sicherem Ort verwahrt würden, wäre der wilde | Müll | aus der Vergangenheit bedrohlich genug für die Zukunft. Denn "die Fässer", | Der Spiegel | |
| weitgehend miteinander verfilzte Gruppe von bedenkenlosen Unternehmern, dubiosen Krautern und schlitzohrigen Alleshändlern. Der bayrische Landtagsabgeordnete Georg Weich spricht von einer "ganzen Müll -Mafia".Mit unzulänglich deklarierten Frachtpapieren und gefälschten Wiegekarten wurden Deponiewächter und Industriebetriebe getäuscht, mit Schweigegeldern Mitwisser abgeblockt. mit bestellten Gef | rn. Der bayrische Landtagsabgeordnete Georg Weich spricht von einer "ganzen | Müll | -Mafia".Mit unzulänglich deklarierten Frachtpapieren und gefälschten Wiegeka | Der Spiegel | |
| "Vertrauensleute" recherchierbar. Münchehagens Deponiechef Herbert Stenzel spöttisch: "Meines Wissens sucht man das Zeug immer noch."Das große Geschäft mit dem Gift hatte 1968 begonnen, bei einem Müll -Kolloquium im Gasthaus "Zum Rössl" zu Waldhilsbach bei Heidelberg. Gastgeber Ernst Lohrum, einst Reißverschlußfabrikant, klärte zwei Dutzend Spediteure und Deponie-Eigner darüber auf, wie die pri | immer noch."Das große Geschäft mit dem Gift hatte 1968 begonnen, bei einem | Müll | -Kolloquium im Gasthaus "Zum Rössl" zu Waldhilsbach bei Heidelberg. Gastgebe | Der Spiegel | |
| t der Bergingenieur Engel an der Technischen Hochschule Darmstadt Vorlesungen über Umweltschutz, lehrt am Institut für Umweltplanung in Basel und trägt das Bundesverdienstkreuz. Engel räumt ein: " Müll ist mein dunkler Punkt in der Vergangenheit."Bei seinem Nachfolger Erwin Prael -- an ihn verkaufte Engel 1970 die Deponie -- ging es nicht weniger finster zu. Kippenwärter Otto Ginolas, der "das | mweltplanung in Basel und trägt das Bundesverdienstkreuz. Engel räumt ein: " | Müll | ist mein dunkler Punkt in der Vergangenheit."Bei seinem Nachfolger Erwin Pr | Der Spiegel | |
| irtschaftsberater Fritz von Dosky aus Achern. Er wiederum war zuvor stiller Gesellschafter in Gebberts Firma "Südpfälzische Gesellschaft für Verbrennung und fachgerechte Beseitigung von Industrie- Müll ". Von Dosky mischte, sagen Branchenkenner, auch bei der "Mittelbadischen Verbrennungs-GmbH" des Rastatter Kaufmanns Franz Moritz Hindemith mit, wo längst nicht alles -- wie der Industrie versproc | che Gesellschaft für Verbrennung und fachgerechte Beseitigung von Industrie- | Müll | ". Von Dosky mischte, sagen Branchenkenner, auch bei der "Mittelbadischen Ve | Der Spiegel | |
| bold" an denen viele verdient haben, werden von Beyers "Badischer Rückstandsbeseitigungs-GmbH" (Sitz Mannheim) auf Staatskosten für Millionen saniert.Welches Ausmaß die groteske Kumpanei zwischen Müll -Beseitigern und arglosen Umwelt-Beamten hat, zeigt die Vorplanung für eine sogenannte geplante Musterdeponie im hessischen Mainflingen. Dort soll "unter entscheidender Beteiligung des Landes Hess | skosten für Millionen saniert.Welches Ausmaß die groteske Kumpanei zwischen | Müll | -Beseitigern und arglosen Umwelt-Beamten hat, zeigt die Vorplanung für eine | Der Spiegel | |
| den das Landeskriminalamt wegen Vergehen gegen das Wasserhaushaltsgesetz ermittelt: Erwin Prael und seine Westdeutsche Deponie GmbH und Co. KG aus Wiesbaden.Für Branchenkenner Fastenau geht es im Müll -Milieu zu "wie in Schwarzmarktzeiten". Die Entsorgungsfirmen "kennen sich fast alle, hängen zusammen". Und: "Ganz gleichgültig, mit welcher Firma man es zu tun hat, es spielt sich in jedem Fall d | eponie GmbH und Co. KG aus Wiesbaden.Für Branchenkenner Fastenau geht es im | Müll | -Milieu zu "wie in Schwarzmarktzeiten". Die Entsorgungsfirmen "kennen sich f | Der Spiegel | |
| ion Kampanien, Stefano Caldoro, und der Präfekt von Neapel, Andrea de Martino, unterzeichneten die Erklärung. Die Anordnung sieht auch vor, dass mit sofortiger Wirkung für drei Tage kein weiterer Müll in die bereits bestehende Deponie in Terzigno gebracht wird, um dort mögliche Folgen für Gesundheit und Umwelt zu untersuchen. Anwohner haben die bereits bestehende Halde blockiert, so dass dort | ung sieht auch vor, dass mit sofortiger Wirkung für drei Tage kein weiterer | Müll | in die bereits bestehende Deponie in Terzigno gebracht wird, um dort möglic | Die Welt | |
| de Deponie in Terzigno gebracht wird, um dort mögliche Folgen für Gesundheit und Umwelt zu untersuchen. Anwohner haben die bereits bestehende Halde blockiert, so dass dort ohnehin seit Tagen kein Müll mehr abgeladen werden kann. In der Erklärung heißt es dazu, durch die nun angekündigten Maßnahmen solle ein sofortiges Ende der Demonstrationen erreicht werden. In der Nacht zum Sonntag kam es de | ie bereits bestehende Halde blockiert, so dass dort ohnehin seit Tagen kein | Müll | mehr abgeladen werden kann. In der Erklärung heißt es dazu, durch die nun a | Die Welt | |
| s entschieden, dass Italien in diesem Punkt gegen EU-Recht verstoße. Nach Ansicht der Richter hat die Regierung es nicht geschafft, ein funktionierendes System der Abfallentsorgung aufzubauen, um Müll umweltschonend und ohne Gesundheitsgefährdung für den Menschen zu entsorgen. Italien wurde aufgefordert, diesen Missstand rasch abschaffen - sonst drohten millionenschwere Geldbußen. Nach Ansicht | geschafft, ein funktionierendes System der Abfallentsorgung aufzubauen, um | Müll | umweltschonend und ohne Gesundheitsgefährdung für den Menschen zu entsorgen | Die Welt | |
| annten aus alten DDR-Zeiten. Bei einem zufälligen Zusammentreffen im Berliner Nikolai-Viertel erzählte ihm Moritz, letzter Schweriner Bezirksvorsitzender der DDR-Blockpartei CDU, er mache nun "in Müll ".Die Visitenkarte wies Moritz, der 1990 den Vorsitz des CDU-Landesverbandes angestrebt hatte und dann unterlag, als Repräsentanten einer Aran Holding und als Generalvertreter einer Bautech GmbH a | er Schweriner Bezirksvorsitzender der DDR-Blockpartei CDU, er mache nun "in | Müll | ".Die Visitenkarte wies Moritz, der 1990 den Vorsitz des CDU-Landesverbandes | Der Spiegel | |
| argel, Tomaten – können wir sie noch essen?“, hieß es auf einem der Spruchbänder. Viele Teilnehmer trugen große Fotos von Frauen und Kindern, die einen frühen Krebstod gestorben waren. Berge von Müll werden im nördlichen Teil der Provinz Neapel und in der angrenzende Provinz Caserta einfach angezündet – und produzieren einen kräftigen Dioxinausstoß. Wegen der nachts lodernden Flammen hat sich | n Frauen und Kindern, die einen frühen Krebstod gestorben waren. Berge von | Müll | werden im nördlichen Teil der Provinz Neapel und in der angrenzende Provinz | taz | |
| rtlich sein. Müll -Notstand beenden. Nach stundenlangen Beratungen hat Italiens Ministerpräsident Prodi scharfe Maßnahmen angekündigt, um dem Müllproblem in Kampanien zu begegnen. Der frühere Chef der Staatspolizei | Sonderkommissar soll | Müll | -Notstand beenden. Nach stundenlangen Beratungen hat Italiens Ministerpräsid | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| nnung vorlegen, soll ein Kommissar den Bürgermeister ersetzen. Lage „von außerordentlicher Not und Dringlichkeit“ Für 120 Tage werden die Vollmachten eines Sonderkommissars der Regierung für den Müll -Notstand in Kampanien dem ehemaligen Chef der Staatspolizei Di Gennaro übertragen. In diesem Amt wechselten in den vorigen Jahren mehrere Verantwortliche. Der 59 Jahre alte Präfekt Di Gennaro hat | 20 Tage werden die Vollmachten eines Sonderkommissars der Regierung für den | Müll | -Notstand in Kampanien dem ehemaligen Chef der Staatspolizei Di Gennaro über | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| origen Jahren mehrere Verantwortliche. Der 59 Jahre alte Präfekt Di Gennaro hat sich besonders bei der Bekämpfung des organisierten Verbrechens Verdienste erworben. Um die mehr als 110.000 Tonnen Müll wegzuräumen, die seit Wochen in den Vororten von Neapel und in anderen Städten Kampaniens entlang der Straßen liegen, sollen auch Einheiten des Heeres mit geeignetem schweren Gerät eingesetzt wer | ganisierten Verbrechens Verdienste erworben. Um die mehr als 110.000 Tonnen | Müll | wegzuräumen, die seit Wochen in den Vororten von Neapel und in anderen Städ | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| l „von außerordentlicher Not und Dringlichkeit“ sei. Weiterhin wurde in der Ministersitzung der Bau von drei Müllverbrennungsanlagen in Acerra, Santa Maria La Fossa und Salerno, und von weiteren Müll -Trennanlagen in Kampanien entschieden oder bestätigt. Die Europa-Ministerin Bonino teilte mit, dass man sich am 28. Januar in Brüssel mit dem Müll-Notstand beschäftigen werde. Die Europäische Kom | nnungsanlagen in Acerra, Santa Maria La Fossa und Salerno, und von weiteren | Müll | -Trennanlagen in Kampanien entschieden oder bestätigt. Die Europa-Ministerin | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| nta Maria La Fossa und Salerno, und von weiteren Müll-Trennanlagen in Kampanien entschieden oder bestätigt. Die Europa-Ministerin Bonino teilte mit, dass man sich am 28. Januar in Brüssel mit dem Müll -Notstand beschäftigen werde. Die Europäische Kommission hatte ein Verfahren gegen Italien wegen Verstoßes gegen Umweltregeln eingeleitet. Politiker der Rechtsopposition forderten, dass der Gouver | inisterin Bonino teilte mit, dass man sich am 28. Januar in Brüssel mit dem | Müll | -Notstand beschäftigen werde. Die Europäische Kommission hatte ein Verfahren | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ränengas und Schlagstöcke ein. In Pianura kam es in den vergangenen Tagen immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern und Sicherheitskräften. Die Bewohner errichteten aus Müll , Metall und Altreifen Barrikaden, um den Zugang zur lange geschlossenen Müllkippe zu blockieren. Sie befürchten eine Wiedereröffnung der Deponie und davon ausgehende Gesundheitsgefahren. Am Mont | gen zwischen Bewohnern und Sicherheitskräften. Die Bewohner errichteten aus | Müll | , Metall und Altreifen Barrikaden, um den Zugang zur lange geschlossenen Mül | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| gehende Gesundheitsgefahren. Am Montag hatten Soldaten mit Bulldozern im Großraum Neapel zum Teil das Abfallräumen übernommen. Heeres-Pioniere begannen vor Morgengrauen damit, den sich türmenden Müll in den Straßen beiseite zu schaffen. Schwerpunkt waren Gebiete um Schulen, wo nach den Weihnachtsferien wieder der Unterricht aufgenommen wurde. Die Müllkrise im Großraum Neapel dauert schon etw | nommen. Heeres-Pioniere begannen vor Morgengrauen damit, den sich türmenden | Müll | in den Straßen beiseite zu schaffen. Schwerpunkt waren Gebiete um Schulen, | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ung in der Region Lazio um Rom sei der italienischen Regierung ein Mahnschreiben gesandt worden. Italien habe bisher nicht angemessen auf die Müllkrise reagiert, kritisierte Dimas. Die Berge von Müll seien eine Bedrohung für Umwelt und Volksgesundheit. Der Kommissar forderte Rom erneut auf, "effiziente und überzeugende Pläne" für das Sammeln, Verwerten und Lagern der Abfälle vorzulegen. Zwar | cht angemessen auf die Müllkrise reagiert, kritisierte Dimas. Die Berge von | Müll | seien eine Bedrohung für Umwelt und Volksgesundheit. Der Kommissar forderte | Der Spiegel | |
| ldaten zum Abtransport der Abfallberge eingesetzt. Dies ist nach Überzeugung der Brüsseler Behörde aber nicht ausreichend. Nach ihren Angaben lagen am Montagabend in Kampanien rund 30.000 Tonnen Müll auf den Straßen. Allein in Neapel waren es demnach 1400 Tonnen. Die Situation wird für die Bewohner angesichts der größer werdenden Hitze immer unerträglicher: Am Wochenende setzten aufgebrachte | d. Nach ihren Angaben lagen am Montagabend in Kampanien rund 30.000 Tonnen | Müll | auf den Straßen. Allein in Neapel waren es demnach 1400 Tonnen. Die Situati | Der Spiegel | |
| ident konnte großzügig mit einem Beratervertrag von 400.000 Euro bedacht werden, heißt es im Bericht der Untersuchungskommission des italienischen Parlaments. Seit Jahren bezahlt, aber kein Kilo Müll gesammelt Doch nicht nur dicke Gehälter für die Freunde, sondern auch schlecht bezahlte Posten für den neapolitanischen Plebs konnten im Notstand verteilt werden. Darunter fallen über die Jahre | mmission des italienischen Parlaments. Seit Jahren bezahlt, aber kein Kilo | Müll | gesammelt Doch nicht nur dicke Gehälter für die Freunde, sondern auch schl | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| egen das Müllchaos demonstrieren. Müll -Desaster: Neapel stinkt's. Im süditalienischen Terzigno lieferten sich Hunderte Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei. Sie protestieren gegen überlastete Mülldeponien, die den Nationalp | Müll | -Desaster: Neapel stinkt's. Im süditalienischen Terzigno lieferten sich Hund | Der Spiegel | ||
| ht, mit einem Besen der zahllosen auf der Straße liegenden Tüten Herr zu werden - und dabei fast überfahren wird. Noch ist die Situation nicht so desolat wie vor zwei Jahren, als der Krieg um den Müll wochenlang tobte. Dennoch stapeln sich bereits mehr als 1000 Tonnen Unrat in der Stadt: "Die Situation verschärft sich von Stunde zu Stunde", sagte der städtische Beauftragte für Gesundheitsfrage | st die Situation nicht so desolat wie vor zwei Jahren, als der Krieg um den | Müll | wochenlang tobte. Dennoch stapeln sich bereits mehr als 1000 Tonnen Unrat i | Der Spiegel | |
| unde", sagte der städtische Beauftragte für Gesundheitsfragen von Neapel, Paolo Giacomelli. In Terzigno stehe auf Grund der Auseinandersetzungen alles still. Derzeit warteten noch etwa 600 Tonnen Müll in 75 Lastwagen darauf, entsorgt zu werden. "Aber wir wissen nicht wo", so der Assessor. Auch der Polizeipräsident von Neapel, Santi Giuffrè, zeigte sich besorgt: "Die Situation ist sehr aufgehei | der Auseinandersetzungen alles still. Derzeit warteten noch etwa 600 Tonnen | Müll | in 75 Lastwagen darauf, entsorgt zu werden. "Aber wir wissen nicht wo", so | Der Spiegel | |
| chäft mit dem Abfall profitieren. Schon Anfang der neunziger Jahre hatte das ehemalige Camorra-Mitglied Nunzio Perrella das Interesse der Mafia am Entsorgungsbusiness auf den Punkt gebracht: "Der Müll ist Gold wert." Mit der Entsorgung unter anderem von Giftmüll verdient die Camorra viele Millionen - weil sie die gefährlichen Schlacken aus ganz Europa heimlich in der Heimat vergräbt und deshal | das Interesse der Mafia am Entsorgungsbusiness auf den Punkt gebracht: "Der | Müll | ist Gold wert." Mit der Entsorgung unter anderem von Giftmüll verdient die | Der Spiegel | |
| Müll auf mehr als 30 Frachtern im Meer entsorgt haben. Ermittler haben jetzt das erste Wrack gefunden. Doch die Bergung wäre teuer. Die Mafia hat Müll im Mittelmeer versenkt. ROM taz | Italiens Meere | Die kalabresische Mafia Ndrangheta soll nuklearen | Müll | auf mehr als 30 Frachtern im Meer entsorgt haben. Ermittler haben jetzt das | taz | |
| Die kalabresische Mafia Ndrangheta soll nuklearen Müll auf mehr als 30 Frachtern im Meer entsorgt haben. Ermittler haben jetzt das erste Wrack gefunden. Doch die Bergung wäre teuer. Die Mafia hat Müll im Mittelmeer versenkt. ROM taz | Italiens Meere sind eine gigantische Sondermülldeponie, in der wahrscheinlich in großem Stil nukleare Abfälle entsorgt wurden. Dieser seit Jahren im Raum stehen | jetzt das erste Wrack gefunden. Doch die Bergung wäre teuer. Die Mafia hat | Müll | im Mittelmeer versenkt. ROM taz | Italiens Meere sind eine gigantische Son | taz | |
| ert indirekt ein Motiv, warum er erst spät zum Komplex Giftmüll aussagte. Seit 1994 Kronzeuge, machte er den Mund zu dem heiklen Kapitel erst im Jahr 2005 auf. Da gab es schon lange den Verdacht, Müll sei in der zweiten Hälfte der Achtziger- und in den frühen Neunzigerjahren systematisch im Meer versenkt worden. So hatte Greenpeace Italien 1997 ein Dossier veröffentlicht, in dem sechs mysteri | heiklen Kapitel erst im Jahr 2005 auf. Da gab es schon lange den Verdacht, | Müll | sei in der zweiten Hälfte der Achtziger- und in den frühen Neunzigerjahren | taz | |
| Müll nach Deutschland. Das kostet 270 Euro pro Tonne. In Neapel stapelt sich trotzdem weiter der Abfall. Niemand glaubt, dass der italienische Staat das ändert. So kämpft jetzt jede Gemeinde für sich | des Mülls. Täglich schickt Italien aus dem Raum Neapel bis zu 1000 Tonnen | Müll | nach Deutschland. Das kostet 270 Euro pro Tonne. In Neapel stapelt sich tro | Die Welt | |
| normale Leben ist gestört, seitdem der Staat in Person des neuen Staatssekretärs für den Müllnotstand, Guido Bertolaso, ausgerechnet Chiaiano als jenen Ort ausgemacht hat, der Abertausende Tonnen Müll aufnehmen soll. Denn hier, hinter all den Barrikaden, liegt eine alte und tiefe Tuffsteingrube. Und hier sollen Tausende gepresste Müllkugeln hineinpurzeln wie Murmeln in eine Badewanne. Das sorg | ausgerechnet Chiaiano als jenen Ort ausgemacht hat, der Abertausende Tonnen | Müll | aufnehmen soll. Denn hier, hinter all den Barrikaden, liegt eine alte und t | Die Welt | |
| Gegenzug sollten die Bürger die Barrikaden wegräumen. Doch sie stehen noch immer. Chiaiano geht auf Nummer sicher – das Misstrauen gegen den Staat ist zu groß. "Warum sollten ausgerechnet wir den Müll zu uns nehmen?" Schuld daran, dass man hier dem Staat nicht mehr traut, sind Meldungen wie diese: Da teilte die Staatsanwaltschaft von Neapel mit, dass sie Ermittlungen gegen 25 Personen aufgenom | Misstrauen gegen den Staat ist zu groß. "Warum sollten ausgerechnet wir den | Müll | zu uns nehmen?" Schuld daran, dass man hier dem Staat nicht mehr traut, sin | Die Welt | |
| eilte die Staatsanwaltschaft von Neapel mit, dass sie Ermittlungen gegen 25 Personen aufgenommen hat, deren Arbeit just darin besteht, das Müllproblem zu lösen. Vorgeworfen wird ihnen "Handel mit Müll " sowie "unzulässige Müllverarbeitung mit schweren Folgen für Umwelt und Gesundheit". Außerdem seien die "Ecoballe", die "Ökokugeln", wie der gepresste Müll hier euphemistisch genannt wird, zum Te | darin besteht, das Müllproblem zu lösen. Vorgeworfen wird ihnen "Handel mit | Müll | " sowie "unzulässige Müllverarbeitung mit schweren Folgen für Umwelt und Ges | Die Welt | |
| sen. Vorgeworfen wird ihnen "Handel mit Müll" sowie "unzulässige Müllverarbeitung mit schweren Folgen für Umwelt und Gesundheit". Außerdem seien die "Ecoballe", die "Ökokugeln", wie der gepresste Müll hier euphemistisch genannt wird, zum Teil hergestellt worden, ohne dass vorher der Müll getrennt wurde – was drinsteckt, das weiß also keiner so genau. Auch gegen den Präfekten von Neapel, Alessa | undheit". Außerdem seien die "Ecoballe", die "Ökokugeln", wie der gepresste | Müll | hier euphemistisch genannt wird, zum Teil hergestellt worden, ohne dass vor | Die Welt | |
| hweren Folgen für Umwelt und Gesundheit". Außerdem seien die "Ecoballe", die "Ökokugeln", wie der gepresste Müll hier euphemistisch genannt wird, zum Teil hergestellt worden, ohne dass vorher der Müll getrennt wurde – was drinsteckt, das weiß also keiner so genau. Auch gegen den Präfekten von Neapel, Alessandro Pansa, wird ermittelt. Kein Wunder, dass die Bürger von Chiaiano die Barrikaden nic | phemistisch genannt wird, zum Teil hergestellt worden, ohne dass vorher der | Müll | getrennt wurde – was drinsteckt, das weiß also keiner so genau. Auch gegen | Die Welt | |
| so genau. Auch gegen den Präfekten von Neapel, Alessandro Pansa, wird ermittelt. Kein Wunder, dass die Bürger von Chiaiano die Barrikaden nicht geräumt haben. "Warum sollten ausgerechnet wir den Müll zu uns nehmen?", fragt ein Mann trotzig und blickt hinüber zu dem Bollwerk. Seit 14 Jahren herrscht nun Müllnotstand in Neapel, und eine Lösung des stinkenden Problems ist nicht in Sicht – im Geg | ano die Barrikaden nicht geräumt haben. "Warum sollten ausgerechnet wir den | Müll | zu uns nehmen?", fragt ein Mann trotzig und blickt hinüber zu dem Bollwerk. | Die Welt | |
| hren herrscht nun Müllnotstand in Neapel, und eine Lösung des stinkenden Problems ist nicht in Sicht – im Gegenteil. Derzeit ist nur eine Deponie bei Salerno geöffnet, weshalb täglich 1000 Tonnen Müll mit dem Zug in deutsche Müllverbrennungsanlagen gebracht werden. Eine italienische Gemeinde, die den Müll aufnimmt, wird immer noch gesucht. Doch wo der Staat auch eine Deponie eröffnen will, das | zeit ist nur eine Deponie bei Salerno geöffnet, weshalb täglich 1000 Tonnen | Müll | mit dem Zug in deutsche Müllverbrennungsanlagen gebracht werden. Eine itali | Die Welt | |
| Gegenteil. Derzeit ist nur eine Deponie bei Salerno geöffnet, weshalb täglich 1000 Tonnen Müll mit dem Zug in deutsche Müllverbrennungsanlagen gebracht werden. Eine italienische Gemeinde, die den Müll aufnimmt, wird immer noch gesucht. Doch wo der Staat auch eine Deponie eröffnen will, das Misstrauen gegen ihn ist schon da: Jahrelang demonstrierten die Bewohner von Accerra gegen eine Müllverbr | üllverbrennungsanlagen gebracht werden. Eine italienische Gemeinde, die den | Müll | aufnimmt, wird immer noch gesucht. Doch wo der Staat auch eine Deponie eröf | Die Welt | |
| ts friedlichen Demonstranten und andererseits randalierenden Jugendlichen, die mal der Camorra, mal der Fanszene, mal den Globalisierungsgegnern zugeordnet werden. Für die einen geht es gegen den Müll , für die anderen gegen den Staat – irgendwann, so die Hoffnung, wird der das Feld schon räumen. Dies, so hatte es Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi bei seiner Kabinettssitzung in Neape | n Globalisierungsgegnern zugeordnet werden. Für die einen geht es gegen den | Müll | , für die anderen gegen den Staat – irgendwann, so die Hoffnung, wird der da | Die Welt | |
| Männer genauso wie junge, bei Satellitenfernsehen und Cola aus dem Kühlschrank. Sie passen auf, wer zur Grube will. Heute ist auch Marco, ein 20-jähriger Student aus Chiaiano, gekommen. "Mit dem Müll lebe ich nicht", sagt er wild entschlossen. Was aber sonst mit dem Unrat geschehen soll, das weiß auch er nicht. Genauso undurchsichtig ist mittlerweile, wer eigentlich verantwortlich ist für den | te ist auch Marco, ein 20-jähriger Student aus Chiaiano, gekommen. "Mit dem | Müll | lebe ich nicht", sagt er wild entschlossen. Was aber sonst mit dem Unrat ge | Die Welt | |
| hat, berichten die Medien, ein vitales Interesse daran, dass der Müllnotstand weitergeht: Immer, wenn die Situation gänzlich unerträglich wird, biete sie sich als Problemlöser an und entsorge den Müll auf ungenehmigten Deponien – gegen Bargeld, versteht sich. Wenn man auf der Via Cupa del Cane nach Verantwortlichen fragt, hört man meist das gleiche: "Camorra", "Politiker", gerne auch "Verwaltu | lich unerträglich wird, biete sie sich als Problemlöser an und entsorge den | Müll | auf ungenehmigten Deponien – gegen Bargeld, versteht sich. Wenn man auf der | Die Welt | |
| at Padre Ciro deshalb ein Plastikplakat an seine Kirche San Ludovico D'Angiò gehängt, mit der Aufschrift "Stadt des Friedens". Padre Ciro kümmert sich nicht nur um die Seelen, sondern auch um den Müll . Bei ihm im Pfarrhof liegt er massenweise, getrennter Müll in sauberen Säcken, es ist Hausmüll von Gemeindemitgliedern. Padre Ciro verkauft ihn an eine Firma, die Fleece herstellt. "Ob die Grube | dens". Padre Ciro kümmert sich nicht nur um die Seelen, sondern auch um den | Müll | . Bei ihm im Pfarrhof liegt er massenweise, getrennter Müll in sauberen Säck | Die Welt | |
| Ludovico D'Angiò gehängt, mit der Aufschrift "Stadt des Friedens". Padre Ciro kümmert sich nicht nur um die Seelen, sondern auch um den Müll. Bei ihm im Pfarrhof liegt er massenweise, getrennter Müll in sauberen Säcken, es ist Hausmüll von Gemeindemitgliedern. Padre Ciro verkauft ihn an eine Firma, die Fleece herstellt. "Ob die Grube in unserer Gemeinde nun aufgemacht wird oder nicht, wir müs | dern auch um den Müll. Bei ihm im Pfarrhof liegt er massenweise, getrennter | Müll | in sauberen Säcken, es ist Hausmüll von Gemeindemitgliedern. Padre Ciro ver | Die Welt | |
| haft führen." DER SPIEGEL 50/1986 Müll : Brocken von allen SeitenAbfallnotstand in der Bundesrepublik: Wohin mit dem Dreck? * Der Leserbrief an die alternative "Tageszeitung" ("taz") endete mit einem "Gruß von mittendrin in der Scheiße | Müll | : Brocken von allen SeitenAbfallnotstand in der Bundesrepublik: Wohin mit de | Der Spiegel | ||
| Gruß von mittendrin in der Scheiße". Gezeichnet: Joschka Fischer, Wiesbaden.Das Vokabular des grünen Umweltministers war dem Thema angemessen. Joschka Fischer weiß nicht, wohin mit dem hessischen Müll ; wahrscheinlich ist, daß er demnächst sitzenbleibt auf dem Dreck. Der westdeutsche Müllnotstand hat sich in jüngster Zeit dramatisch verschärft: * Die Kapazität der bundesdeutschen Mülldeponien u | dem Thema angemessen. Joschka Fischer weiß nicht, wohin mit dem hessischen | Müll | ; wahrscheinlich ist, daß er demnächst sitzenbleibt auf dem Dreck. Der westd | Der Spiegel | |
| chwieriger - zum einen, weil westeu ropäische Nachbarstaaten selber Ab fallprobleme haben und es bei spielsweise, wie Österreich, ableh nen, 10000 Tonnen dioxinhaltigen Filterstaub aus hessischen Müll verbrennungsanlagen abzunehmen (SPIEGEL 47/1986); zum anderen, weil Bonn die Ausfuhr aus umwelt politischen Gründen erschwert. Eine "kurzfristige Lösung zur Beseitigung der Entsorgungslücke" aber | terreich, ableh nen, 10000 Tonnen dioxinhaltigen Filterstaub aus hessischen | Müll | verbrennungsanlagen abzunehmen (SPIEGEL 47/1986); zum anderen, weil Bonn di | Der Spiegel | |
| der Industrie- und Wegwerfgesellschaft.Gut eine halbe Milliarde Tonnen Abfall wird jährlich allein in der Bundesrepublik produziert, etwa die Hälfte davon in der Landwirtschaft. Würde der gesamte Müll auf 25-Tonnen-Lastzüge gepackt, veranschaulichte die "Zeit" das gigantische Abfallvolumen, blockierten die aneinandergereihten "Mülltransporter 180000 Kilometer Straßen in beiden Richtungen".Von | produziert, etwa die Hälfte davon in der Landwirtschaft. Würde der gesamte | Müll | auf 25-Tonnen-Lastzüge gepackt, veranschaulichte die "Zeit" das gigantische | Der Spiegel | |
| überlassen, scheiterten an politischen Querelen. "Wenn uns der Weg auf die Deponie Schönberg versperrt wird", sagt Hamburgs Stadtreinigungschef Berend Krüger, "erstickt Hamburg nach drei Tagen am Müll ."Die Stadt läßt im Jahr 195000 Tonnen Sondermüll, 111000 Tonnen Klärschlamm und 200000 Tonnen Hausmüll nach Schönberg karren. Vor allem wegen des Sondermülls, so der Hamburger Entsorgungssenator | rgs Stadtreinigungschef Berend Krüger, "erstickt Hamburg nach drei Tagen am | Müll | ."Die Stadt läßt im Jahr 195000 Tonnen Sondermüll, 111000 Tonnen Klärschlamm | Der Spiegel | |
| Sondermülldeponie im südhessischen Mainhausen. Die Anlage ist seit zehn Jahren in Bau und nach den Regeln herkömmlicher Deponiebauweise "die sicherste Grube der Welt" (so die "Hessische Industrie- Müll -Gesellschaft"). Dort könnten längst 200000 Tonnen Chemie-Rückstände im Jahr deponiert werden. Fischer will auf die Deponie auch "nicht verzichten", aber seine Parteifreunde blockieren - in lokale | Deponiebauweise "die sicherste Grube der Welt" (so die "Hessische Industrie- | Müll | -Gesellschaft"). Dort könnten längst 200000 Tonnen Chemie-Rückstände im Jahr | Der Spiegel | |
| ründen "fehlerhaft und rechtswidrig", mithin "nichtig". Über 50 Millionen Mark waren bereits für Plastikplanen, Dränagen und Betondichtungen verbaut worden. Sogar als Hausmülldeponie will die "AG Müll " der Hessen-Grünen (Kampfparole: "Seveso Mainhausen") die teure Grube verhindern. Ihr Sprecher Knut Petzel wirft dem Parteifreund Fischer "verantwortungsloses Handeln" vor, spricht von geplanten | und Betondichtungen verbaut worden. Sogar als Hausmülldeponie will die "AG | Müll | " der Hessen-Grünen (Kampfparole: "Seveso Mainhausen") die teure Grube verhi | Der Spiegel | |
| ei einpacken" - aus der Ofen. Als der Minister daraufhin eine Müllverbrennung im abgelegenen Vogelsberg aufziehen wollte, fuhr Gertrud Schilling aus Fischers grüner Landtagsgruppe dazwischen. Der Müll , polterte _(Im Hintergrund die Türme von Lübeck. )die Ökologin, solle "gefälligst in den Ballungsgebieten beseitigt werden, wo er ja auch fabriziert wird".Weil Fischer trotz des Gerichtsentscheid | , fuhr Gertrud Schilling aus Fischers grüner Landtagsgruppe dazwischen. Der | Müll | , polterte _(Im Hintergrund die Türme von Lübeck. )die Ökologin, solle "gefä | Der Spiegel | |
| z-rotgrünen Anhängern des Sankt-Florian-Prinzips raufen. Der Konflikt ist geradezu exemplarisch und verläuft auch andernorts quer durch die Parteien - nur Hessen ist mal wieder vorn.Es fehlt beim Müll , das ist Experten längst bekannt, an starker Bundeskompetenz und rigorosem Vollzug in den Ländern, die vor allem ihre mitunter fragwürdigen Abfallbeseitigungspraktiken aufgeben müßten. Es mangelt | orts quer durch die Parteien - nur Hessen ist mal wieder vorn.Es fehlt beim | Müll | , das ist Experten längst bekannt, an starker Bundeskompetenz und rigorosem | Der Spiegel | |
| tungzur Abfallbeseitigung, die gegenwärtig in staatlichen und politischen Fachgremien beraten wird. Danach sollen künftig verschärfte Sicherheitsanforderungen an das Deponieren und Verbrennen von Müll gestellt und Problemabfälle nur noch in bestimmten Anlagetypen entsorgt werden.Werden nicht schnell sichere Anlagen bereitgestellt und kommt es dann zu dem von Fachleuten und Politikern befürchte | g verschärfte Sicherheitsanforderungen an das Deponieren und Verbrennen von | Müll | gestellt und Problemabfälle nur noch in bestimmten Anlagetypen entsorgt wer | Der Spiegel | |
| oaktiven und toxischen Materialien eine der wichtigsten Einnahmequelle der 'Ndrangheta. Die verschiedenen "Geschäftsbereiche" sind dabei manchmal nicht zu trennen: Es sei kein Geheimnis, dass der Müll aus westlichen Staaten auch in den armen Ländern Afrikas oder Lateinamerikas entsorgt werde. "In krisengeschüttelten Regionen, wo Warlords am Ruder sind, wird für die Verklappung schon mal mit Wa | iche" sind dabei manchmal nicht zu trennen: Es sei kein Geheimnis, dass der | Müll | aus westlichen Staaten auch in den armen Ländern Afrikas oder Lateinamerika | Der Spiegel | |
| Legambiente beklagt seit 1994, dass Giftmüll im Mittelmeer versenkt worden sei. Laut Legambiente-Sprecher Sebastiano Venneri wird die Mafia seit 20 Jahren dafür bezahlt, auf diese Weise atomaren Müll verschwinden zu lassen. Der Umweltbeauftragte der Region Kalabrien, Silvestro Greco, forderte das italienische Umweltministerium auf, sich um die Nachforschungen zu kümmern, Kalabrien habe dafür | nneri wird die Mafia seit 20 Jahren dafür bezahlt, auf diese Weise atomaren | Müll | verschwinden zu lassen. Der Umweltbeauftragte der Region Kalabrien, Silvest | Der Spiegel | |
| GIFTMÜLL. Fest, schlammig, flüssig. Nach dem Hanauer Giftmüllskandal sind Kripo und Staatsanwälte jetzt in fünf Ländern einer bundesweiten Müll -Gang auf der Spur. Am Mainufer in Frankfurt-Schwanheim, in der Gaststätte "Zum Rädchen". war die Rede von Müll und Millionen und von einem Geschäftsmann, der pleite war: von Müll-Transporteur Sie | andal sind Kripo und Staatsanwälte jetzt in fünf Ländern einer bundesweiten | Müll | -Gang auf der Spur. Am Mainufer in Frankfurt-Schwanheim, in der Gaststätte " | Der Spiegel | |
| iftmüllskandal sind Kripo und Staatsanwälte jetzt in fünf Ländern einer bundesweiten Müll-Gang auf der Spur. Am Mainufer in Frankfurt-Schwanheim, in der Gaststätte "Zum Rädchen". war die Rede von Müll und Millionen und von einem Geschäftsmann, der pleite war: von Müll-Transporteur Siegfried Plaumann, 32, dem Chef der "Hanau-Tank-Kanal KG".Steuerberater Rolf Bader aus Würzburg und "Rädchen"-Wir | in Frankfurt-Schwanheim, in der Gaststätte "Zum Rädchen". war die Rede von | Müll | und Millionen und von einem Geschäftsmann, der pleite war: von Müll-Transpo | Der Spiegel | |
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| einem Geschäftsmann, der pleite war: von Müll-Transporteur Siegfried Plaumann, 32, dem Chef der "Hanau-Tank-Kanal KG".Steuerberater Rolf Bader aus Würzburg und "Rädchen"-Wirt Manfred Specka, mit Müll -Manager Plaumann (Jahresumsatz: etwa eine Million) seit Jahren gemeinsam im Gift-Geschäft, sorgten sich um den Nachlaß der bankrotten Firma.Als das Amtsgericht Hanau den Unternehmer Plaumann am 2 | teuerberater Rolf Bader aus Würzburg und "Rädchen"-Wirt Manfred Specka, mit | Müll | -Manager Plaumann (Jahresumsatz: etwa eine Million) seit Jahren gemeinsam im | Der Spiegel | |
| t.Am 5. Juli 1968 gründeten der Heidelberger Rechtsanwalt Dr. Walter Stumpf und Carola Gebbert in Landau die "Südpfälzische Gesellschaft für Verbrennung und fachgerechte Beseitigung von Industrie- Müll mbH und Co. KG"; Ehemann Fritz blieb im Hintergrund. Aktiv wurde Gebbert freilich, als ihm die vom Landsratsamt Landau erteilte Genehmigung zur Ablagerung von "Bleicherde, leicht ölverschmutzter | che Gesellschaft für Verbrennung und fachgerechte Beseitigung von Industrie- | Müll | mbH und Co. KG"; Ehemann Fritz blieb im Hintergrund. Aktiv wurde Gebbert fr | Der Spiegel | |
| r Best das Sondermüll-Abräumkommando auf den Deponien entzog, versuchen Staatsanwälte in fünf Bundesländern -- Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Saarland und Rheinland-Pfalz -, die Praktiken der Müll -Mafia aufzuklären. Bayrische Kripo-Beamte sind derweil "einem zweiten Skandalfall" (so der stellvertretende Wiesbadener LKA-Chef August Vorbeck) auf der Spur.Vorigen Dienstag durchsuchten Aschaff | ayern, Baden-Württemberg, Saarland und Rheinland-Pfalz -, die Praktiken der | Müll | -Mafia aufzuklären. Bayrische Kripo-Beamte sind derweil "einem zweiten Skand | Der Spiegel | |
| Müll nach Deutschland? Daran ist die Mafia schuld. Als vor zwei Jahren Neapel im Müll erstickt ist, haben wir Italien dabei unterstützt, das irgendwie in den Griff zu bekommen. Viel haben wir aber nic | Warum schicken die Italiener ihren | Müll | nach Deutschland? Daran ist die Mafia schuld. Als vor zwei Jahren Neapel im | Süddeutsche Zeitung | |
| Warum schicken die Italiener ihren Müll nach Deutschland? Daran ist die Mafia schuld. Als vor zwei Jahren Neapel im Müll erstickt ist, haben wir Italien dabei unterstützt, das irgendwie in den Griff zu bekommen. Viel haben wir aber nicht helfen können – Sie müssen sich mal Satellitenbilder der Region ansehen: Die M | nach Deutschland? Daran ist die Mafia schuld. Als vor zwei Jahren Neapel im | Müll | erstickt ist, haben wir Italien dabei unterstützt, das irgendwie in den Gri | Süddeutsche Zeitung | |
| en wir Italien dabei unterstützt, das irgendwie in den Griff zu bekommen. Viel haben wir aber nicht helfen können – Sie müssen sich mal Satellitenbilder der Region ansehen: Die Mafia hat dort den Müll in Form riesiger Ballen- lager entsorgt. "Ballenlager klingt erst mal ganz freundlich. Mag sein, aber diese Ballen bestehen aus zusammengepresstem und mit PVC-Folie umwickeltem Müll, von dem ke | müssen sich mal Satellitenbilder der Region ansehen: Die Mafia hat dort den | Müll | in Form riesiger Ballen- lager entsorgt. "Ballenlager klingt erst mal gan | Süddeutsche Zeitung | |
| at dort den Müll in Form riesiger Ballen- lager entsorgt. "Ballenlager klingt erst mal ganz freundlich. Mag sein, aber diese Ballen bestehen aus zusammengepresstem und mit PVC-Folie umwickeltem Müll , von dem keiner weiß, woraus er besteht. Gibt es diese Lager heute noch? Leider. Die müssen erst langsam wieder abgebaut werden – und es gibt in der Region nur eine kleine Müllverbrennungsanlage. | diese Ballen bestehen aus zusammengepresstem und mit PVC-Folie umwickeltem | Müll | , von dem keiner weiß, woraus er besteht. Gibt es diese Lager heute noch? Le | Süddeutsche Zeitung | |
| r besteht. Gibt es diese Lager heute noch? Leider. Die müssen erst langsam wieder abgebaut werden – und es gibt in der Region nur eine kleine Müllverbrennungsanlage. Ist denn die Entsorgung von Müll ein derart lohnendes Geschäft? Und wie. Die Mafia hat in den vergangenen Jahren wahrscheinlich mehr Geld mit Müll verdient als mit dem Handel von Narkotika. Dazu hat sie Entsorgungsfirmen gegründ | egion nur eine kleine Müllverbrennungsanlage. Ist denn die Entsorgung von | Müll | ein derart lohnendes Geschäft? Und wie. Die Mafia hat in den vergangenen Ja | Süddeutsche Zeitung | |
| der Region nur eine kleine Müllverbrennungsanlage. Ist denn die Entsorgung von Müll ein derart lohnendes Geschäft? Und wie. Die Mafia hat in den vergangenen Jahren wahrscheinlich mehr Geld mit Müll verdient als mit dem Handel von Narkotika. Dazu hat sie Entsorgungsfirmen gegründet, Sonder- und Hausmüll eingesammelt, nach Süditalien transportiert und bei Bauern abgekippt, die dafür ein bissc | d wie. Die Mafia hat in den vergangenen Jahren wahrscheinlich mehr Geld mit | Müll | verdient als mit dem Handel von Narkotika. Dazu hat sie Entsorgungsfirmen g | Süddeutsche Zeitung | |
| jedenfalls seit vielen Jahren als billige Deponie benutzt. Japan und China haben sogar Deponien ins Meer hineingebaut; damit war für diese Länder das Problem gelöst. Ist es folgenschwerer, den Müll ins Meer zu schütten oder ihn auf der Erde abzukippen? Ihn ins Meer zu werfen. Das ist erst mal billig. Wir zahlen aber langfristig einen hohen Preis dafür: Die Erde wird durch unsachgemäße Depon | damit war für diese Länder das Problem gelöst. Ist es folgenschwerer, den | Müll | ins Meer zu schütten oder ihn auf der Erde abzukippen? Ihn ins Meer zu werf | Süddeutsche Zeitung | |
| ut im Kosmos des Proteo Laurenti aus. Ob das allein schon ein klares Motiv für die Schmähungen birgt, ist fraglich. Hat doch Heinichen in seinen Krimis alle erdenklichen regionalen Missstände von Müll -Mafia über Korruption bis Menschenhandel angeprangert. Da die Polizei also nicht weiß, in welche Richtung zu ermitteln ist und ein Ausleuchten der Umgebung Heinichens ohne Ergebnis blieb, entschl | doch Heinichen in seinen Krimis alle erdenklichen regionalen Missstände von | Müll | -Mafia über Korruption bis Menschenhandel angeprangert. Da die Polizei also | Die Welt | |
| in der ARD ausgestrahlt. Müll -Mafia Köln fest im Griff hat. Selten war ein Tatort so schmutzig wie die neue Folge vom Rhein. Kein Wunder, die Episode heißt ja auch "Müll". Da wundert es niemanden, wenn Klaus J. Behrendt als | Wenn die | Müll | -Mafia Köln fest im Griff hat. Selten war ein Tatort so schmutzig wie die n | Die Welt | |
| Wenn die Müll-Mafia Köln fest im Griff hat. Selten war ein Tatort so schmutzig wie die neue Folge vom Rhein. Kein Wunder, die Episode heißt ja auch " Müll ". Da wundert es niemanden, wenn Klaus J. Behrendt als Kommissar Ballauf mit beiden Händen im Dreck wühlen muss, um die Identität einer kopflosen Frauenleiche zu klären. Die Sache stinkt eben zum | utzig wie die neue Folge vom Rhein. Kein Wunder, die Episode heißt ja auch " | Müll | ". Da wundert es niemanden, wenn Klaus J. Behrendt als Kommissar Ballauf mit | Die Welt | |
| eren der Müllsäcke spielt die Cosa Nostra eine entscheidende Rolle. So kommt es, dass die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) im neuen Tatort knöcheltief im Müll waten müssen, um die Gründe für den Mord und die Verstümmelung der Frau klären zu können. Worum geht's? Ein ganz normaler Tag für Kölns Müllsucher: Auf einer Kippe nahe dem Kölner Hauptbahnhof tu | J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) im neuen Tatort knöcheltief im | Müll | waten müssen, um die Gründe für den Mord und die Verstümmelung der Frau klä | Die Welt | |
| maler Tag für Kölns Müllsucher: Auf einer Kippe nahe dem Kölner Hauptbahnhof tummeln sich ein paar Obdachlose auf der Suche nach brauchbaren und verwertbaren Wegwerfprodukten. Vieles, was auf dem Müll landet, lässt sich wunderbar weiter verkaufen, wenn es nur ein bisschen aufpoliert wird. Doch was an diesem Morgen auf der Halde liegt, übersteigt den normalen Ekelanblick solcher Orte: "Verstümm | che nach brauchbaren und verwertbaren Wegwerfprodukten. Vieles, was auf dem | Müll | landet, lässt sich wunderbar weiter verkaufen, wenn es nur ein bisschen auf | Die Welt | |
| t man von der erfolgsverwöhnten ARD-Reihe eigentlich auch anders gewohnt. Doch was hilft das Lamentieren, wenn der Film mit mehr aufwarten kann als mit einem durchschaubaren Skript. Das Beste an " Müll " sind sicherlich die Schauspieler. Allen voran Wotan Wilke Möhring als tumber Gärtner Frank Weber und sein Film-Sohn Dennis (Frederik Lau). Beide geraten wider Erwarten in das Zentrum der Ermittl | mit mehr aufwarten kann als mit einem durchschaubaren Skript. Das Beste an " | Müll | " sind sicherlich die Schauspieler. Allen voran Wotan Wilke Möhring als tumb | Die Welt | |
| Vater aus dem Haus. Von "Beischlaf" muss nämlich die Rede sein, wo Familienverhältnisse das Produkt einer Wegwerfgesellschaft und Ehen nichts wert sind und nach den ersten Schwierigkeiten auf dem Müll landen. Die ganze Ratlosigkeit über diese Entwicklung macht sich in Dennis' Gesicht während des Films breit. Als das Ausmaß der Tragödie am Ende deutlich wird, hat er nicht mal die Kraft für eine | chaft und Ehen nichts wert sind und nach den ersten Schwierigkeiten auf dem | Müll | landen. Die ganze Ratlosigkeit über diese Entwicklung macht sich in Dennis' | Die Welt | |
| angweiliger Film. Das Besondere sind die kleinen Momente und die Schauspieler, die sie bestimmen. Wer darauf achtet und Wert legt, wird nicht enttäuscht sein. Wer darauf verzichten kann, ist bei " Müll " schlecht aufgehoben. Bewertung: Nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Gesundes Mittelmaß also. Der Krimi "Müll" mit Klaus J. Behrendt als Kommissar Max Ballauf wird am Sonntag, dem 20. | Wert legt, wird nicht enttäuscht sein. Wer darauf verzichten kann, ist bei " | Müll | " schlecht aufgehoben. Bewertung: Nicht schlecht, aber auch nicht besonders | Die Welt | |
| ert legt, wird nicht enttäuscht sein. Wer darauf verzichten kann, ist bei "Müll" schlecht aufgehoben. Bewertung: Nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Gesundes Mittelmaß also. Der Krimi " Müll " mit Klaus J. Behrendt als Kommissar Max Ballauf wird am Sonntag, dem 20. April, um 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt. | chlecht, aber auch nicht besonders gut. Gesundes Mittelmaß also. Der Krimi " | Müll | " mit Klaus J. Behrendt als Kommissar Max Ballauf wird am Sonntag, dem 20. A | Die Welt | |
| worum es dabei ging, lief in einem der wechselnden Autos, mit denen die Fahnder den verwanzten Jaguar monatelang begleiteten, ein Tonband mit.Corallos Erzählungen gingen weit über den Rahmen der Müll -Untersuchung gegen Avellino hinaus. Die Polizei des Staates New York schaltete das FBI ein. Und den Agenten der Bundespolizeibehörde gaben die Tonbandaufzeichnungen mit Corallos Berichten und Hin | teten, ein Tonband mit.Corallos Erzählungen gingen weit über den Rahmen der | Müll | -Untersuchung gegen Avellino hinaus. Die Polizei des Staates New York schalt | Der Spiegel | |
| rksschächte, lassen sie in Abwasserkanäle, Flüsse und Hafenbecken (bei einsetzender Ebbe) laufen oder lagern sie mit Haushaltsmüll auf normalen Müllplätzen, andere stellen Tonnen mit gefährlichem Müll einfach unter Highway-Brücken ab.Die Explosion der "durch das organisierte Verbrechen gelegten Zeitbombe" werde, so fürchtet der Mafia-Müll-Insider Harold Kaufman, "ungezählte künftige Generation | shaltsmüll auf normalen Müllplätzen, andere stellen Tonnen mit gefährlichem | Müll | einfach unter Highway-Brücken ab.Die Explosion der "durch das organisierte | Der Spiegel | |
| len Müllplätzen, andere stellen Tonnen mit gefährlichem Müll einfach unter Highway-Brücken ab.Die Explosion der "durch das organisierte Verbrechen gelegten Zeitbombe" werde, so fürchtet der Mafia- Müll -Insider Harold Kaufman, "ungezählte künftige Generationen von Amerikanern vergiften".Kaufman, wegen Bankraubs und anderer Untaten mehrfach vorbestraft, hat nach eigenen Angaben "mehr als ein Dutz | as organisierte Verbrechen gelegten Zeitbombe" werde, so fürchtet der Mafia- | Müll | -Insider Harold Kaufman, "ungezählte künftige Generationen von Amerikanern v | Der Spiegel | |
| aufgezeichneten Gespräche mit den Bossen privater Müllabfuhrunternehmen sowie Kaufmans zusätzliche Aussagen enthüllten dem FBI die Organisation, die Arbeitsweise und die phänomenalen Gewinne der Müll -Mafia. Weitere Folge: Die privaten Müllfirmen haben die Abfuhrgebiete in Zonen aufgeteilt, in denen sie jeweils "ein lebenslanges Eigentumsrecht am Müll" ("The New York Times") halten.Im dichtbes | dem FBI die Organisation, die Arbeitsweise und die phänomenalen Gewinne der | Müll | -Mafia. Weitere Folge: Die privaten Müllfirmen haben die Abfuhrgebiete in Zo | Der Spiegel | |
| eitsweise und die phänomenalen Gewinne der Müll-Mafia. Weitere Folge: Die privaten Müllfirmen haben die Abfuhrgebiete in Zonen aufgeteilt, in denen sie jeweils "ein lebenslanges Eigentumsrecht am Müll " ("The New York Times") halten.Im dichtbesiedelten Industriegebiet von New Jersey führen die Behörden wenigstens 14 Mordfälle auf lange tobende "Müllkriege" zurück.FBI-Zeuge Kaufman lieferte zahl | Zonen aufgeteilt, in denen sie jeweils "ein lebenslanges Eigentumsrecht am | Müll | " ("The New York Times") halten.Im dichtbesiedelten Industriegebiet von New | Der Spiegel | |
| urück.FBI-Zeuge Kaufman lieferte zahlreiche Beweise für Angebotsabsprachen, Morddrohungen gegen Müllunternehmer sowie Bestechungen von Bürgermeistern im Staat New Jersey und 20 Unternehmen, deren Müll Kaufman den organisierten Mafia-Firmen sicherte.Das alles kam so: New Jersey gab sich ein Gesetz, nach dem der Verbleib von Giftmüll vom Entstehungsort bis zur Endablagerung lückenlos aufzuzeichn | stechungen von Bürgermeistern im Staat New Jersey und 20 Unternehmen, deren | Müll | Kaufman den organisierten Mafia-Firmen sicherte.Das alles kam so: New Jerse | Der Spiegel | |
| bis zur Endablagerung lückenlos aufzuzeichnen war. Das inzwischen auch bundesweit gültige Gesetz bescherte, sagt Kaufman, der Mafia den "Jackpot". Denn die neuen Bestimmungen ermöglichten es den Müll -Beseitigern, wegen angeblich gestiegener Kosten exorbitante Preise zu fordern, ohne jedoch ihre gefährlichen Müllbeseitigungspraktiken zu ändern.Die Müllfirma Duane Marine in Perth Amboy (New Jer | n, der Mafia den "Jackpot". Denn die neuen Bestimmungen ermöglichten es den | Müll | -Beseitigern, wegen angeblich gestiegener Kosten exorbitante Preise zu forde | Der Spiegel | |
| durch eine Reihe von Explosionen aufgeschreckt.Auf dem Gelände der Müllbeseitigungsfirma Chemical Control Corporation (CCC) im Hafen von Elizabeth barsten Tausende von Fässern mit giftigem Chemie- Müll . Zehn Stunden benötigten 250 Feuerwehrleute, um die zeitweilig 100 Meter hohen Flammen unter Kontrolle zu bringen.Das CCC-Management hatte drei Jahre zuvor ein "Soldat" der Genovese-Familie, John | CC) im Hafen von Elizabeth barsten Tausende von Fässern mit giftigem Chemie- | Müll | . Zehn Stunden benötigten 250 Feuerwehrleute, um die zeitweilig 100 Meter ho | Der Spiegel | |
| Island denken ließ, beliefen sich auf 26 Millionen Dollar.So groß die Erfolge der Behörden in der Schlacht gegen die Spitzen der fünf etablierten New Yorker Cosa-Nostra-Familien vor allem in der Müll -Schlacht auch sind - das enge Netzwerk der Mafia ist wohl nicht zerrissen.Allerdings - die Enkel und Urenkel von Lucky Luciano und Al Capone haben für ihre expandierenden Unternehmen viele neue M | itzen der fünf etablierten New Yorker Cosa-Nostra-Familien vor allem in der | Müll | -Schlacht auch sind - das enge Netzwerk der Mafia ist wohl nicht zerrissen.A | Der Spiegel | |
| üll. Industrieabfälle sicher und legal zu entsorgen ist teuer. Deshalb hat "Il Sistema" jahrelang mit skrupellosen, meist norditalienischen Industriellen zusammengearbeitet und deren hochgiftigen Müll für einen Bruchteil der Kosten nach Kampanien geschmuggelt und dort abgeladen. Je gefährlicher die Fracht, desto höher waren die Gewinne. Hunderttausende Tonnen von hochgiftigen Substanzen wurden | t norditalienischen Industriellen zusammengearbeitet und deren hochgiftigen | Müll | für einen Bruchteil der Kosten nach Kampanien geschmuggelt und dort abgelad | Die Welt | |
| gucken Sie mal nach rechts. Ist da genug Platz? Welt am Sonntag: Halber Meter, sieht gut aus. Schweitzer: Okay. So. Super Blick von hier oben, oder? Welt am Sonntag: Stimmt. Aber der Gestank vom Müll Ihrer Sortieranlage liegt noch in der Luft. Nehmen Sie den noch wahr? Schweitzer: Natürlich. Ich finde, dass das gut riecht. Er verströmt einen sinnlichen Geruch. Welt am Sonntag: Ist ja auch Ihr | er Blick von hier oben, oder? Welt am Sonntag: Stimmt. Aber der Gestank vom | Müll | Ihrer Sortieranlage liegt noch in der Luft. Nehmen Sie den noch wahr? Schwe | Die Welt | |
| Schweitzer: Natürlich. Ich finde, dass das gut riecht. Er verströmt einen sinnlichen Geruch. Welt am Sonntag: Ist ja auch Ihr Geld, das hier stinkt, Verzeihung, duftet. Sie verdienen Ihr Geld mit Müll . Was war der schmutzigste Job, den Sie je gemacht haben? Schweitzer: Da muss ich gleich einhaken: Wir verdienen unser Geld mit Wert- und Rohstoffen, die wir aus Abfällen zurückgewinnen. Als Schül | h Ihr Geld, das hier stinkt, Verzeihung, duftet. Sie verdienen Ihr Geld mit | Müll | . Was war der schmutzigste Job, den Sie je gemacht haben? Schweitzer: Da mus | Die Welt | |
| orgeschmack, wie ich bin, konnte sie gleich bei unserer ersten Verabredung bekommen. Wir waren in einem Restaurant, und vorher bin ich in den Hof zu den Mülltonnen gegangen, um zu schauen, ob der Müll getrennt wird und ob das unser Kunde ist. Meine Frau hielt mich für verrückt. Welt am Sonntag: Aber am Ende ist die Sache ja gut ausgegangen. Schweitzer: Ja, wir sind jetzt 19 Jahre verheiratet. | vorher bin ich in den Hof zu den Mülltonnen gegangen, um zu schauen, ob der | Müll | getrennt wird und ob das unser Kunde ist. Meine Frau hielt mich für verrück | Die Welt | |
| en 780 Millionen Euro im Jahr kostet; die Camorra verdiene daran mit und habe kein Interesse daran, dass sich die Zustände ändern. Saviano rechnet vor, dass der von der Camorra illegal behandelte Müll zusammengerechnet einen 15600 Meter hohen Berg ergeben würde mit einer Grundfläche von drei Hektar. Hoffnung auf den 16. Dezember Erst vor wenigen Wochen und nach langem Widerstand ist der Wirtsc | de ändern. Saviano rechnet vor, dass der von der Camorra illegal behandelte | Müll | zusammengerechnet einen 15600 Meter hohen Berg ergeben würde mit einer Grun | Süddeutsche Zeitung | |
| t aufgebaut", klagte Niola in einem Interview: "Es gibt zu viel dreckige Folklore, wir müssen unseren guten Ruf wieder aufpolieren." Die Folklore, die er meint, das sind die Bilder vom brennenden Müll , die Schlagzeilen von der Mafia, vom gepanschten Wein oder Olivenöl. Auch die Hotelpreise schrecken vielerorts Urlauber ab, die den Euro dreimal umdrehen müssen. Und die Fluggesellschaft Alitalia | ufpolieren." Die Folklore, die er meint, das sind die Bilder vom brennenden | Müll | , die Schlagzeilen von der Mafia, vom gepanschten Wein oder Olivenöl. Auch d | Süddeutsche Zeitung | |
| ntersuchung bestätigt, dass illegale Exporte verbreitet sind. Dieses mit Giftmüll beladenes Schiff wurde bereits 2006 sichergestellt. Abfall ist ein Exportschlager Europas - und häufig wird der Müll illegal nach Asien oder Afrika verbracht. Dies ergab eine europaweite Untersuchung, die das niederländische Umweltministerium (VROM) durchgeführt und am Donnerstag dem Parlament in Den Haag zugel | chergestellt. Abfall ist ein Exportschlager Europas - und häufig wird der | Müll | illegal nach Asien oder Afrika verbracht. Dies ergab eine europaweite Unter | taz | |
| der Elfenbeinküste abgeladen. 16 Menschen kamen anschließend ums Leben, Tausende erkrankten. In Amsterdam begann in dieser Woche der Prozess. Allerdings behandelt das Gericht nicht das tödliche Müll -Dumping in der Elfenbeinküste, sondern beschränkt sich auf den niederländischen Anteil an der Gesamtaffäre. Konkret lautet der Vorwurf, dass das europäische Abfallgesetz übertreten wurde. Dies wü | eser Woche der Prozess. Allerdings behandelt das Gericht nicht das tödliche | Müll | -Dumping in der Elfenbeinküste, sondern beschränkt sich auf den niederländis | taz | |
| Müll zu Gold. In Italien sollen jetzt Soldaten die Müllberge aus den Straßen schaffen. Der Notstand, so meinen viele, sei das eigentliche Element der Camorra. Die nepolitanische Variante der Mafia ist | Neapels Abfallkrise. Die Unterwelt macht | Müll | zu Gold. In Italien sollen jetzt Soldaten die Müllberge aus den Straßen sch | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Parteien zu verbünden“, schreibt Roberto Saviano. Der Schriftsteller ist 1979 in Neapel geboren, und weil sein Bestseller „Gomorrha“ aus dem Jahr 2006 von der Camorra handelt und mit einem langen Müll -Kapitel endet, ist Saviano für italienische Zeitungen in diesen Tagen der Mafia-Fachmann überhaupt. Die Politik hat versagt Saviano sieht die sogenannten Stakeholder als wichtigstes Rädchen im S | r „Gomorrha“ aus dem Jahr 2006 von der Camorra handelt und mit einem langen | Müll | -Kapitel endet, ist Saviano für italienische Zeitungen in diesen Tagen der M | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ten, seien die günstigsten, zumal der Mülltransport immer schon inbegriffen sei. Das gehe schon seit Jahrzehnten so: Die Entsorgungs-Anbieter füllten die Deponien Kampaniens zu Dumpingpreisen mit Müll . Jetzt sind die Deponien voll oder geschlossen, eine seit Jahren geplante Verbrennungsanlage ist nicht fertig. Das liegt weniger an der Camorra als am Versagen der italienischen Politik, wobei di | Entsorgungs-Anbieter füllten die Deponien Kampaniens zu Dumpingpreisen mit | Müll | . Jetzt sind die Deponien voll oder geschlossen, eine seit Jahren geplante V | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Staatsanwalt Roberti sagt: „Die Camorra hat ein Interesse daran, Proteste anzuheizen und die Notstandssituation aufrechtzuerhalten, die ihnen Einkünfte verschafft.“ Im illegalen Geschäft mit dem Müll würden „enorme Summen“ verdient, sagt der Staatsanwalt. Auf Zahlen festlegen will er sich offenbar nicht. Dafür nennt er Namen, die in Italien gleichwohl altbekannt sind. In Kampaniens illegalem | zuerhalten, die ihnen Einkünfte verschafft.“ Im illegalen Geschäft mit dem | Müll | würden „enorme Summen“ verdient, sagt der Staatsanwalt. Auf Zahlen festlege | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| einem Entstehungsort Casal di Principe einen schlechten Ruf verschaffte. In der Stadt Neapel profitieren nach den Worten Robertis auch die Clans von Rione Traiano und Pianura vom Geschäft mit dem Müll . Neapel eine „Bananenschalenrepublik“ Italienische Zeitungen zitieren jetzt oft den 2003 am Telefon abgehörten Satz eines illegalen Müllhändlers: „In unseren Händen wird der Müll zu purem Gold. | Robertis auch die Clans von Rione Traiano und Pianura vom Geschäft mit dem | Müll | . Neapel eine „Bananenschalenrepublik“ Italienische Zeitungen zitieren jet | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| schäft mit dem Müll. Neapel eine „Bananenschalenrepublik“ Italienische Zeitungen zitieren jetzt oft den 2003 am Telefon abgehörten Satz eines illegalen Müllhändlers: „In unseren Händen wird der Müll zu purem Gold.“ Daran, dass so viel Müll in die Hände der Camorra gelangt, ist auch der Norden Italiens beteiligt. Roberto Calderoli von der rechtspopulistischen Lega Nord hatte dieser Tage mit B | n abgehörten Satz eines illegalen Müllhändlers: „In unseren Händen wird der | Müll | zu purem Gold.“ Daran, dass so viel Müll in die Hände der Camorra gelangt, | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| nschalenrepublik“ Italienische Zeitungen zitieren jetzt oft den 2003 am Telefon abgehörten Satz eines illegalen Müllhändlers: „In unseren Händen wird der Müll zu purem Gold.“ Daran, dass so viel Müll in die Hände der Camorra gelangt, ist auch der Norden Italiens beteiligt. Roberto Calderoli von der rechtspopulistischen Lega Nord hatte dieser Tage mit Blick auf Dreck, Qualm und Sumpf in Kampan | dlers: „In unseren Händen wird der Müll zu purem Gold.“ Daran, dass so viel | Müll | in die Hände der Camorra gelangt, ist auch der Norden Italiens beteiligt. R | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Nord nach Süd.“ Seit Ende der neunziger Jahre wurden nach seinen Worten achtzehntausend Tonnen Giftmüll aus dem norditalienischen Brescia in das Gebiet zwischen Neapel und Caserta gebracht: „Der Müll aus den Aufbereitungsanlagen in Mailand, Pavia und Pisa wurde nach Kampanien verschoben.“ Der Norden trennt, der Süden nicht Die Entsorgung insbesondere von Sondermüll ist dort billiger als im | lienischen Brescia in das Gebiet zwischen Neapel und Caserta gebracht: „Der | Müll | aus den Aufbereitungsanlagen in Mailand, Pavia und Pisa wurde nach Kampanie | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| er „Corriere della Sera“ meldet, in Neapel sei im Jahr 2007 nur 13 Prozent des Abfalls getrennt entsorgt worden - gegenüber 39 Prozent in Brescia. Nur 145 von mehr als 450 Kommunen entsorgten den Müll den Standards entsprechend getrennt. Die Clans sind nicht allein verantwortlich für die Müllberge in und um Neapel, auch wenn sie an ihnen mitgebaut haben. Die italienische Umweltorganisation Le | ber 39 Prozent in Brescia. Nur 145 von mehr als 450 Kommunen entsorgten den | Müll | den Standards entsprechend getrennt. Die Clans sind nicht allein verantwor | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| düster ist, bleibt die Hoffnung auf ein Wunder. Schon am Mittwoch schien sich das Mirakel wirklich zu vollziehen: Tagelang hatten in der Stadt am Vesuv Tausende Tonnen von faulendem und kokelndem Müll die Straßen überzogen. Nun, da Berlusconi mit seinem Kabinett einschwebte, war das Zentrum auf einmal leergefegt. Doch das war keine Zauberei, sondern ein Werk der Stadtverwaltung. Sie wollte zum | ng hatten in der Stadt am Vesuv Tausende Tonnen von faulendem und kokelndem | Müll | die Straßen überzogen. Nun, da Berlusconi mit seinem Kabinett einschwebte, | Süddeutsche Zeitung | |
| Gefängnissen den Rest geben könnten. Darunter wird der Kampf gegen die Mafia leiden, der am wichtigsten ist. Giannelli zeigt noch ein weiteres Bild: der Magier Berlusconi deutet stolz auf den vom Müll befreiten Platz. Dafür hat sich hinter ihm noch mehr Abfall aufgetürmt. Bald wird sich zeigen, ob Berlusconi auch in seiner dritten Amtszeit der alte Illusionskünstler bleibt - oder ob er diesmal | eigt noch ein weiteres Bild: der Magier Berlusconi deutet stolz auf den vom | Müll | befreiten Platz. Dafür hat sich hinter ihm noch mehr Abfall aufgetürmt. Bal | Süddeutsche Zeitung | |
| sicher. Müll , Mafia und skrupellose Geschäfte: Auf dem 26. Filmfest in München kehrt Italien mit zornigen politischen Filmen kehrt ins Weltkino zurück. Es ist seine Wut, die den italienischen Film nach Jahre | Bella Italia? Von wegen. | Müll | , Mafia und skrupellose Geschäfte: Auf dem 26. Filmfest in München kehrt Ita | Süddeutsche Zeitung | |
| an die Hinterbliebenen von toten oder inhaftierten Camorra-Mitgliedern verteilt. In dem Dokumentarfilm "Biùtiful Cauntri" von Esmeralda Calabria, Andrea D'Ambrosio und Peppe Ruggiero ist es der Müll , der das Land stranguliert; der kilometerweit die Landstraßen säumt und auf Wiesen, Äckern und Weideflächen Eckpunkte des Todes setzt. Kampanien werde massakriert, wettert eine zornige Schafzücht | ri" von Esmeralda Calabria, Andrea D'Ambrosio und Peppe Ruggiero ist es der | Müll | , der das Land stranguliert; der kilometerweit die Landstraßen säumt und auf | Süddeutsche Zeitung | |
| Müll per Schiffeversenken. "Vergiftet von der 'Ndrangheta - vergiftet vom Staat": Griffig formulierte ein Transparent, warum am Samstag mehr als 20.000 Menschen in der kalabresischen Kleinstadt Amante | Strahlendes Meer. An der Küste Kalabriens entsorgt die Mafia giftigen | Müll | per Schiffeversenken. "Vergiftet von der 'Ndrangheta - vergiftet vom Staat" | taz | |
| Müll , der tonnenweise in den Straßen liegt. Den lokalen Kriminellen allerdings nutzt der riesige Abfallberg, sagte Mafia-Expertin Chiara Marasca WELT ONLINE: Die Camorra kann mit dem Müll mindestens s | von Neapels Müllkrise profitiert. Die Menschen in Neapel leiden unter dem | Müll | , der tonnenweise in den Straßen liegt. Den lokalen Kriminellen allerdings n | Die Welt | |
| en unter dem Müll, der tonnenweise in den Straßen liegt. Den lokalen Kriminellen allerdings nutzt der riesige Abfallberg, sagte Mafia-Expertin Chiara Marasca WELT ONLINE: Die Camorra kann mit dem Müll mindestens so viel Geld verdienen wie im Drogenhandel. Chiara Marasca ist Journalistin und leitet das "Beobachtungszentrum Camorra" der Tageszeitung "Corriere del Mezzogiorno". Zudem ist sie in d | , sagte Mafia-Expertin Chiara Marasca WELT ONLINE: Die Camorra kann mit dem | Müll | mindestens so viel Geld verdienen wie im Drogenhandel. Chiara Marasca ist J | Die Welt | |
| zu, die kein Interesse hat, dass sich das Müllproblem löst. Sie verdient im Müllgeschäft über undurchsichtige, staatlich-private Unternehmen viel Geld. WELT ONLINE: Wie profitiert die Camorra vom Müll ? Marasca: Die Camorra bietet wie jede Mafia Lösungen für Probleme an. Sie hat in der Vergangenheit norditalienischen Firmen Angebote gemacht, ihren Sondermüll billig zu entsorgen. Der landete dan | -private Unternehmen viel Geld. WELT ONLINE: Wie profitiert die Camorra vom | Müll | ? Marasca: Die Camorra bietet wie jede Mafia Lösungen für Probleme an. Sie h | Die Welt | |
| Deponien voll sind und derzeit nur eine, bei Salerno, in Betrieb ist, dann kann die Camorra all ihre Macht ausspielen. Dann kann sie auf dem Höhepunkt der Krise alternative Deponien anbieten oder Müll verschwinden lassen. Die Camorra will keine Müllverbrennungsanlage: Deponien garantieren, dass sie irgendwann voll werden und das man neue braucht. Die Camorra will den Dauer-Notstand. WELT ONLIN | ann kann sie auf dem Höhepunkt der Krise alternative Deponien anbieten oder | Müll | verschwinden lassen. Die Camorra will keine Müllverbrennungsanlage: Deponie | Die Welt | |
| lassen. Die Camorra will keine Müllverbrennungsanlage: Deponien garantieren, dass sie irgendwann voll werden und das man neue braucht. Die Camorra will den Dauer-Notstand. WELT ONLINE: Steckt im Müll soviel Geld? Marasca: Der Müll ist mindestens so lukrativ wie der Drogenhandel oder das Baugewerbe, wo sie um öffentliche Aufträge buhlt. Der Müll ist aber das jüngste Geschäft unter den dreien, | n neue braucht. Die Camorra will den Dauer-Notstand. WELT ONLINE: Steckt im | Müll | soviel Geld? Marasca: Der Müll ist mindestens so lukrativ wie der Drogenhan | Die Welt | |
| Müllverbrennungsanlage: Deponien garantieren, dass sie irgendwann voll werden und das man neue braucht. Die Camorra will den Dauer-Notstand. WELT ONLINE: Steckt im Müll soviel Geld? Marasca: Der Müll ist mindestens so lukrativ wie der Drogenhandel oder das Baugewerbe, wo sie um öffentliche Aufträge buhlt. Der Müll ist aber das jüngste Geschäft unter den dreien, die Camorra ist da seit etwa 15 | l den Dauer-Notstand. WELT ONLINE: Steckt im Müll soviel Geld? Marasca: Der | Müll | ist mindestens so lukrativ wie der Drogenhandel oder das Baugewerbe, wo sie | Die Welt | |
| will den Dauer-Notstand. WELT ONLINE: Steckt im Müll soviel Geld? Marasca: Der Müll ist mindestens so lukrativ wie der Drogenhandel oder das Baugewerbe, wo sie um öffentliche Aufträge buhlt. Der Müll ist aber das jüngste Geschäft unter den dreien, die Camorra ist da seit etwa 15 Jahren aktiv – genauso lange gibt es übrigens einen "Sonderbeauftragen für den Müllnotstand in Kampanien". WELT ONL | Drogenhandel oder das Baugewerbe, wo sie um öffentliche Aufträge buhlt. Der | Müll | ist aber das jüngste Geschäft unter den dreien, die Camorra ist da seit etw | Die Welt | |
| alles sei Fiktion. Das ist die Wirklichkeit. Es wäre schädlich, wenn die Zuschauer zwar den Film sehen, aber die brutale Wirklichkeit vergessen, die dahinter steht. WELT ONLINE: Trotz Camorra und Müll hat man den Eindruck, die Neapolitaner lieben ihre Stadt grenzenlos. Ist das immer noch so? Marasca: Derzeit ist der Frust sehr groß. Die Leute sind skeptisch und sagen: Wir sind schon so oft ent | Wirklichkeit vergessen, die dahinter steht. WELT ONLINE: Trotz Camorra und | Müll | hat man den Eindruck, die Neapolitaner lieben ihre Stadt grenzenlos. Ist da | Die Welt | |
| te noch Aufschluss über Menge und Art geben könnten. Schon in den 1970er Jahren gibt es Sorgen in der Bevölkerung, nach Zwischenfällen kommt es zu einem Fisch- und Waldsterben, von Lkw verlorener Müll verdreckt die Straßen. Nächtliche Transporte wecken Misstrauen, der Gestank der unzureichend abgedeckten Deponie ist eine Belästigung im weiten Umkreis. Nach dem Wirbel um die Dioxin-Fässer wird | Zwischenfällen kommt es zu einem Fisch- und Waldsterben, von Lkw verlorener | Müll | verdreckt die Straßen. Nächtliche Transporte wecken Misstrauen, der Gestank | Die Welt | |
| die Ewigkeit ein Ende haben. Müll , die Stadt, das Volk . Seit 14 Jahren herrscht Müllnotstand in Neapel. Längst glaubt niemand mehr, dass der Staat die Krise löst. Deshalb kämpft jede Gemeinde für sich - und gegen dringend nötig | Der | Müll | , die Stadt, das Volk . Seit 14 Jahren herrscht Müllnotstand in Neapel. Län | Die Welt | |
| normale Leben ist gestört, seitdem der Staat in Person des neuen Staatssekretärs für den Müllnotstand, Guido Bertolaso, ausgerechnet Chiaiano als jenen Ort ausgemacht hat, der Abertausende Tonnen Müll aufnehmen soll. Denn hier, hinter all den Barrikaden, liegt eine alte und tiefe Tuffsteingrube. Und hier sollen Tausende gepresste Müllkugeln hineinpurzeln wie Murmeln in eine Badewanne. Das sorg | ausgerechnet Chiaiano als jenen Ort ausgemacht hat, der Abertausende Tonnen | Müll | aufnehmen soll. Denn hier, hinter all den Barrikaden, liegt eine alte und t | Die Welt | |
| eilte die Staatsanwaltschaft von Neapel mit, dass sie Ermittlungen gegen 25 Personen aufgenommen hat, deren Arbeit just darin besteht, das Müllproblem zu lösen. Vorgeworfen wird ihnen "Handel mit Müll " sowie "unzulässige Müllverarbeitung mit schweren Folgen für Umwelt und Gesundheit". Außerdem seien die "Ecoballe", die "Ökokugeln", wie der gepresste Müll hier euphemistisch genannt wird, zum Te | darin besteht, das Müllproblem zu lösen. Vorgeworfen wird ihnen "Handel mit | Müll | " sowie "unzulässige Müllverarbeitung mit schweren Folgen für Umwelt und Ges | Die Welt | |
| sen. Vorgeworfen wird ihnen "Handel mit Müll" sowie "unzulässige Müllverarbeitung mit schweren Folgen für Umwelt und Gesundheit". Außerdem seien die "Ecoballe", die "Ökokugeln", wie der gepresste Müll hier euphemistisch genannt wird, zum Teil hergestellt worden, ohne dass vorher der Müll getrennt wurde - was drinsteckt, das weiß also keiner so genau. Auch gegen den Präfekten von Neapel, Alessa | undheit". Außerdem seien die "Ecoballe", die "Ökokugeln", wie der gepresste | Müll | hier euphemistisch genannt wird, zum Teil hergestellt worden, ohne dass vor | Die Welt | |
| hweren Folgen für Umwelt und Gesundheit". Außerdem seien die "Ecoballe", die "Ökokugeln", wie der gepresste Müll hier euphemistisch genannt wird, zum Teil hergestellt worden, ohne dass vorher der Müll getrennt wurde - was drinsteckt, das weiß also keiner so genau. Auch gegen den Präfekten von Neapel, Alessandro Pansa, wird ermittelt. Kein Wunder, dass die Bürger von Chiaiano die Barrikaden nic | phemistisch genannt wird, zum Teil hergestellt worden, ohne dass vorher der | Müll | getrennt wurde - was drinsteckt, das weiß also keiner so genau. Auch gegen | Die Welt | |
| so genau. Auch gegen den Präfekten von Neapel, Alessandro Pansa, wird ermittelt. Kein Wunder, dass die Bürger von Chiaiano die Barrikaden nicht geräumt haben. "Warum sollten ausgerechnet wir den Müll zu uns nehmen?", fragt ein Mann trotzig und blickt hinüber zu dem Bollwerk. Seit 14 Jahren herrscht nun Müllnotstand in Neapel, und eine Lösung des stinkenden Problems ist nicht in Sicht - im Geg | ano die Barrikaden nicht geräumt haben. "Warum sollten ausgerechnet wir den | Müll | zu uns nehmen?", fragt ein Mann trotzig und blickt hinüber zu dem Bollwerk. | Die Welt | |
| hren herrscht nun Müllnotstand in Neapel, und eine Lösung des stinkenden Problems ist nicht in Sicht - im Gegenteil. Derzeit ist nur eine Deponie bei Salerno geöffnet, weshalb täglich 1000 Tonnen Müll mit dem Zug in deutsche Müllverbrennungsanlagen gebracht werden. Eine italienische Gemeinde, die den Müll aufnimmt, wird immer noch gesucht. Doch wo der Staat auch eine Deponie eröffnen will, das | zeit ist nur eine Deponie bei Salerno geöffnet, weshalb täglich 1000 Tonnen | Müll | mit dem Zug in deutsche Müllverbrennungsanlagen gebracht werden. Eine itali | Die Welt | |
| Gegenteil. Derzeit ist nur eine Deponie bei Salerno geöffnet, weshalb täglich 1000 Tonnen Müll mit dem Zug in deutsche Müllverbrennungsanlagen gebracht werden. Eine italienische Gemeinde, die den Müll aufnimmt, wird immer noch gesucht. Doch wo der Staat auch eine Deponie eröffnen will, das Misstrauen gegen ihn ist schon da: Jahrelang demonstrierten die Bewohner von Accerra gegen eine Müllverbr | üllverbrennungsanlagen gebracht werden. Eine italienische Gemeinde, die den | Müll | aufnimmt, wird immer noch gesucht. Doch wo der Staat auch eine Deponie eröf | Die Welt | |
| ts friedlichen Demonstranten und andererseits randalierenden Jugendlichen, die mal der Camorra, mal der Fanszene, mal den Globalisierungsgegnern zugeordnet werden. Für die einen geht es gegen den Müll , für die anderen gegen den Staat - irgendwann, so die Hoffnung, wird der das Feld schon räumen. Dies, so hatte es Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi bei seiner Kabinettssitzung in Neape | n Globalisierungsgegnern zugeordnet werden. Für die einen geht es gegen den | Müll | , für die anderen gegen den Staat - irgendwann, so die Hoffnung, wird der da | Die Welt | |
| Männer genauso wie junge, bei Satellitenfernsehen und Cola aus dem Kühlschrank. Sie passen auf, wer zur Grube will. Heute ist auch Marco, ein 20-jähriger Student aus Chiaiano, gekommen. "Mit dem Müll lebe ich nicht", sagt er wild entschlossen. Was aber sonst mit dem Unrat geschehen soll, das weiß auch er nicht. Genauso undurchsichtig ist mittlerweile, wer eigentlich verantwortlich ist für den | te ist auch Marco, ein 20-jähriger Student aus Chiaiano, gekommen. "Mit dem | Müll | lebe ich nicht", sagt er wild entschlossen. Was aber sonst mit dem Unrat ge | Die Welt | |
| hat, berichten die Medien, ein vitales Interesse daran, dass der Müllnotstand weitergeht: Immer, wenn die Situation gänzlich unerträglich wird, biete sie sich als Problemlöser an und entsorge den Müll auf ungenehmigten Deponien - gegen Bargeld, versteht sich. Wenn man auf der Via Cupa del Cane nach Verantwortlichen fragt, hört man meist das gleiche: "Camorra", "Politiker", gerne auch "Verwaltu | lich unerträglich wird, biete sie sich als Problemlöser an und entsorge den | Müll | auf ungenehmigten Deponien - gegen Bargeld, versteht sich. Wenn man auf der | Die Welt | |
| at Padre Ciro deshalb ein Plastikplakat an seine Kirche San Ludovico D'Angiò gehängt, mit der Aufschrift "Stadt des Friedens". Padre Ciro kümmert sich nicht nur um die Seelen, sondern auch um den Müll . Bei ihm im Pfarrhof liegt er massenweise, getrennter Müll in sauberen Säcken, es ist Hausmüll von Gemeindemitgliedern. Padre Ciro verkauft ihn an eine Firma, die Fleece herstellt. "Ob die Grube | dens". Padre Ciro kümmert sich nicht nur um die Seelen, sondern auch um den | Müll | . Bei ihm im Pfarrhof liegt er massenweise, getrennter Müll in sauberen Säck | Die Welt | |
| Ludovico D'Angiò gehängt, mit der Aufschrift "Stadt des Friedens". Padre Ciro kümmert sich nicht nur um die Seelen, sondern auch um den Müll. Bei ihm im Pfarrhof liegt er massenweise, getrennter Müll in sauberen Säcken, es ist Hausmüll von Gemeindemitgliedern. Padre Ciro verkauft ihn an eine Firma, die Fleece herstellt. "Ob die Grube in unserer Gemeinde nun aufgemacht wird oder nicht, wir müs | dern auch um den Müll. Bei ihm im Pfarrhof liegt er massenweise, getrennter | Müll | in sauberen Säcken, es ist Hausmüll von Gemeindemitgliedern. Padre Ciro ver | Die Welt | |
| Müll sollen illegal nach Ostdeutschland gelangt sein - und retteten eine zu große sächsische Deponie vor der Pleite. Plastiksäcke, prall gefüllt mit Unrat, bedeckten Neapels Piazza del Plebiscito. In | orra. Abfälle aus Italien beschäftigen die Justiz: Mehr als 100 000 Tonnen | Müll | sollen illegal nach Ostdeutschland gelangt sein - und retteten eine zu groß | Der Spiegel | |
| In den Vorstädten wucherten Müllhaufen wie Geschwüre die Ausfallstraßen entlang, nachts lag der Pesthauch abgefackelter Halden über den Häusern. Jeden Tag kamen über 1100 Tonnen Abfall hinzu.Der Müll musste weg. Aber wie? Und wohin? Das war die Frage, die Lorenzo Miracle umtrieb, den Manager einer italienischen Logistikfirma.Blitzblank sah es im sächsischen Großpösna aus, wo die Zentraldeponi | Halden über den Häusern. Jeden Tag kamen über 1100 Tonnen Abfall hinzu.Der | Müll | musste weg. Aber wie? Und wohin? Das war die Frage, die Lorenzo Miracle umt | Der Spiegel | |
| Sickerwasserpolder und Schönungsteich; eine der leistungsfähigsten Anlagen Europas, eine Müllkippe fürs 21. Jahrhundert.Aber wohl überdimensioniert. Denn die Sachsen machten nicht genügend Dreck. Müll musste her. Aber von wem? Das war das Problem von Konrad Doruch, dem Chef-Akquisiteur der Deponie.Und so fanden Signore Miracle und Herr Doruch zusammen. Fast täglich ließen sie ab April 2007 Güt | Aber wohl überdimensioniert. Denn die Sachsen machten nicht genügend Dreck. | Müll | musste her. Aber von wem? Das war das Problem von Konrad Doruch, dem Chef-A | Der Spiegel | |
| . Aber von wem? Das war das Problem von Konrad Doruch, dem Chef-Akquisiteur der Deponie.Und so fanden Signore Miracle und Herr Doruch zusammen. Fast täglich ließen sie ab April 2007 Güterzüge mit Müll aus Neapel nach Großpösna fahren.Es schien ein guter Deal, für beide Seiten. Doch manches spricht dafür, dass er einen entscheidenden Nachteil hatte. Er verstieß offenbar gegen eine ganze Reihe v | d Herr Doruch zusammen. Fast täglich ließen sie ab April 2007 Güterzüge mit | Müll | aus Neapel nach Großpösna fahren.Es schien ein guter Deal, für beide Seiten | Der Spiegel | |
| fonate hörten die Ermittler ab, um der neapolitanischen Mafia auf die Schliche zu kommen. Firmen, die der Camorra zugerechnet werden, organisieren den Transport und die kriminelle Beseitigung von Müll , auch ins Ausland.Ende November hatten die Ermittlungen die deutsche Grenze überschritten. Staatsanwälte und Kriminalbeamte durchsuchten den Deponiebetrieb in Großpösna und weitere Müll- und Recy | chnet werden, organisieren den Transport und die kriminelle Beseitigung von | Müll | , auch ins Ausland.Ende November hatten die Ermittlungen die deutsche Grenze | Der Spiegel | |
| igung von Müll, auch ins Ausland.Ende November hatten die Ermittlungen die deutsche Grenze überschritten. Staatsanwälte und Kriminalbeamte durchsuchten den Deponiebetrieb in Großpösna und weitere Müll - und Recycling-Unternehmen in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Beamten interessierten sich für alles, was mit Abfall aus Italien in Verbindung stand, Frachtpapiere, Verträge, Rechnungen. Es ging u | und Kriminalbeamte durchsuchten den Deponiebetrieb in Großpösna und weitere | Müll | - und Recycling-Unternehmen in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Beamten inter | Der Spiegel | |
| ebungen ist quantitativ und qualitiv bisher einmalig" und werde von Behörden und der Politik vollständig unterschätzt, heißt es in einer internen Studie des BKA, das die dunklen Geschäfte mit dem Müll auf der nächsten Konferenz der Umweltminister im Juni zum Thema machen will.Der Fall der Zentraldeponie Cröbern zeigt, dass es eben nicht nur halbseidene Abbruchunternehmer und Kiesgrubenbetreibe | eißt es in einer internen Studie des BKA, das die dunklen Geschäfte mit dem | Müll | auf der nächsten Konferenz der Umweltminister im Juni zum Thema machen will | Der Spiegel | |
| rriere gemacht hatte: Erst war er für Sicherheit und Brandschutz auf der Deponie zuständig, später wurde er Vertriebschef.Mit Erfolg hatte er allein zwischen 2003 und 2006 mehr als 200 000 Tonnen Müll aus Italien organisiert, allerbeste Ware für Großpösna, Schlacken aus einem Aluminiumwerk in Novara zum Beispiel oder asbesthaltiges Dämmmaterial aus Verona. Die Entsorgung des giftigen Sondermül | f.Mit Erfolg hatte er allein zwischen 2003 und 2006 mehr als 200 000 Tonnen | Müll | aus Italien organisiert, allerbeste Ware für Großpösna, Schlacken aus einem | Der Spiegel | |
| niumwerk in Novara zum Beispiel oder asbesthaltiges Dämmmaterial aus Verona. Die Entsorgung des giftigen Sondermülls hatten sächsische Behörden der Deponie ausnahmsweise erlaubt.Nun, als Geld und Müll knapp waren, schickte die WEV Doruch wieder los nach Italien. Doch jetzt beschaffte er nicht mehr Industrieabfälle aus dem Norden, sondern Hausmüll aus dem Süden - aus Neapel und Kampanien, wo be | ten sächsische Behörden der Deponie ausnahmsweise erlaubt.Nun, als Geld und | Müll | knapp waren, schickte die WEV Doruch wieder los nach Italien. Doch jetzt be | Der Spiegel | |
| sna entladen zu werden.Kleine Zwischenfälle wie jener am 26. April, als eine Carabinieri-Spezialeinheit im Bahnhof besonders übel riechende Container öffnen ließ, konnten die deutsch-italienische Müll -Connection nicht stoppen.Aus den Frachtpapieren geht hervor, dass die Container vorbehandelten Abfall hätten enthalten müssen, eben Zwischenprodukte aus der Recyclingkette. Stattdessen fand man s | ders übel riechende Container öffnen ließ, konnten die deutsch-italienische | Müll | -Connection nicht stoppen.Aus den Frachtpapieren geht hervor, dass die Conta | Der Spiegel | |
| n Teil des Unrats, insgesamt 107 000 Tonnen, gleich weiterschickte ins benachbarte Sachsen-Anhalt, zu den Müllbetrieben von Andreas Böhme. Der gelernte Kfz-Schlosser hatte zwar keine Genehmigung, Müll aus Italien zu entsorgen, aber einen Abfallschredder. Dort soll die Ware aus Neapel noch einmal ihre Identität gewechselt haben - zum "mineralischen Sortierrest" und damit entsorgungsfähig.Ein Te | von Andreas Böhme. Der gelernte Kfz-Schlosser hatte zwar keine Genehmigung, | Müll | aus Italien zu entsorgen, aber einen Abfallschredder. Dort soll die Ware au | Der Spiegel | |
| landete in Freyburg-Zeuchfeld in Sachsen-Anhalt auf einer Müllkippe, die im Frühjahr 2009 de facto stillgelegt wurde. Umweltkontrolleure des Landes hatten dort 300 000 Tonnen illegal deponierten Müll entdeckt.Die Strafverfolger glauben zu wissen, wer hinter den Abfallbewegungen steht. "Eine feste Tätergruppe deutscher und italienischer Staatsbürger", so ein Ermittler, habe von Beginn an gepla | mweltkontrolleure des Landes hatten dort 300 000 Tonnen illegal deponierten | Müll | entdeckt.Die Strafverfolger glauben zu wissen, wer hinter den Abfallbewegun | Der Spiegel | |
| t.Die Strafverfolger glauben zu wissen, wer hinter den Abfallbewegungen steht. "Eine feste Tätergruppe deutscher und italienischer Staatsbürger", so ein Ermittler, habe von Beginn an geplant, den Müll aus Kampanien "illegal, weil zum größten Teil unbehandelt, im Raum Sachsen-Anhalt zu entsorgen".Böhme bestreitet das. Er habe den von der WEV übernommenen Müll "ordnungsgemäß" behandelt, sagt sei | lienischer Staatsbürger", so ein Ermittler, habe von Beginn an geplant, den | Müll | aus Kampanien "illegal, weil zum größten Teil unbehandelt, im Raum Sachsen- | Der Spiegel | |
| er, habe von Beginn an geplant, den Müll aus Kampanien "illegal, weil zum größten Teil unbehandelt, im Raum Sachsen-Anhalt zu entsorgen".Böhme bestreitet das. Er habe den von der WEV übernommenen Müll "ordnungsgemäß" behandelt, sagt sein Anwalt Steffen Segler. Auch Konrad Doruch weist Vorwürfe entschieden zurück, in illegale Müllschiebereien verwickelt zu sein. Doruch ist, wie auch sein damali | lt zu entsorgen".Böhme bestreitet das. Er habe den von der WEV übernommenen | Müll | "ordnungsgemäß" behandelt, sagt sein Anwalt Steffen Segler. Auch Konrad Dor | Der Spiegel | |
| Industrieabfall in dem Landstrich verbrannt, den tausende Lastwagen im Schutz der Dunkelheit herankarren, obwohl offene Mülldeponien in der Europäischen Union verboten sind. Das Geschäft mit dem Müll ist seit dem Ende der 1980er Jahre eine lukrative Einnahmequelle für die neapolitanische Mafia. Die Camorra lässt selbst giftige Abfälle wie Asbest, Lösungsmittel, Autoreifen und Kühlschränke auf | Mülldeponien in der Europäischen Union verboten sind. Das Geschäft mit dem | Müll | ist seit dem Ende der 1980er Jahre eine lukrative Einnahmequelle für die ne | Der Spiegel | |
| Müll -Mafia. Arsen, Asbest, Schwermetalle: Seit Jahrzehnten verdient die Mafia in Italien Millionen mit der illegalen Entsorgung von Giftmüll. Das Ausmaß der Umweltschäden und die fatalen Folgen für di | Italien Der lange Kampf gegen die | Müll | -Mafia. Arsen, Asbest, Schwermetalle: Seit Jahrzehnten verdient die Mafia in | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| r die Menschen offenbaren sich nur langsam. 23.01.2014 Die Mafia verdient Milliarden nicht nur mit Drogenhandel, Schutzgelderpressungen oder durch illegale Geschäfte im Agrarsektor. Vor allem der Müll , und gerade der giftigste, füllt seit Jahrzehnten die Kassen des organisierten Verbrechens. Die Camorra soll in einem als „Feuerland“ verschrieenen Gebiet bei Caserta unweit von Neapel Millionen | elderpressungen oder durch illegale Geschäfte im Agrarsektor. Vor allem der | Müll | , und gerade der giftigste, füllt seit Jahrzehnten die Kassen des organisier | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| schreie nach schnellem Handeln, nach Hilfe für die gebeutelten Bauern, nach Gesundheitskontrollen und einer raschen Beseitigung der lebensbedrohlichen Gifte im Boden und im Grundwasser. Als der Müll sich in Neapels Straßen häufte und zum Himmel stank, musste das Militär schon einmal anrücken und Ordnung in das Chaos in Kampanien bringen. Bis Ende dieses Jahres sollen Soldaten jetzt also in d | eitigung der lebensbedrohlichen Gifte im Boden und im Grundwasser. Als der | Müll | sich in Neapels Straßen häufte und zum Himmel stank, musste das Militär sch | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| eveso - Bundesrepublik, Großbritannien, Versenkung im Meer - aufgestellt werden, die Fässer aber bis zum vergangenen Wochenende unauffindbar blieben. Dabei sucht halb Europa seit Monaten nach dem Müll , in dem sich rund 300 Gramm Dioxin befinden.Dioxin - das giftigste Gift auf der Welt - ist ein Stoff, der Krebs auslöst und Mißbildungen verursacht und schon in Mengen von wenigen Millionstel Gra | henende unauffindbar blieben. Dabei sucht halb Europa seit Monaten nach dem | Müll | , in dem sich rund 300 Gramm Dioxin befinden.Dioxin - das giftigste Gift auf | Der Spiegel | |
| n und im Wald versprüht; das meiste aber gelangt, einschließlich des Dioxins, auf Getreideäcker und Obstplantagen und so auf dem Nahrungsweg zum Menschen.Was bei Boehringer, von 1951 bis 1974, an Müll so anfiel, liegt gleichfalls im Lande: Tausende Tonnen von Firmenabfällen unterschiedlicher Zusammensetzung sind in den Deponien Hoheneggelsen (Niedersachsen), Gerolsheim (Rheinland-Pfalz) und wo | auf dem Nahrungsweg zum Menschen.Was bei Boehringer, von 1951 bis 1974, an | Müll | so anfiel, liegt gleichfalls im Lande: Tausende Tonnen von Firmenabfällen u | Der Spiegel | |
| mann-La Roche und Mannesmann gerieten öffentlich aneinander; Umweltbehörden und Staatsanwaltschaften ermitteln; der französische Müllbeseitiger Bernard Paringaud, Chef jener Firma, die den Seveso- Müll verschwinden ließ, sitzt weiterhin in Beugehaft und schweigt. Und am Montag dieser Woche beginnt im italienischen Monza der Prozeß gegen die Verantwortlichen der Seveso-Katastrophe.Unterdessen hä | zösische Müllbeseitiger Bernard Paringaud, Chef jener Firma, die den Seveso- | Müll | verschwinden ließ, sitzt weiterhin in Beugehaft und schweigt. Und am Montag | Der Spiegel | |
| um noch im September letzten Jahres ankündigte. Doch die Bonner Wende stoppte das Projekt.Erforderlich wäre so etwas auch auf europäischer Ebene, wo jedes Jahr rund drei Millionen Tonnen giftiger Müll kreuz und quer durch die EG gekarrt werden. Der deutsche EG-Umweltkommissar Karl Heinz Narjes bedauert nun die Versäumnisse der Vergangenheit: "Hätten wir ein lückenloses Kontrollverfahren, gäbe | h auf europäischer Ebene, wo jedes Jahr rund drei Millionen Tonnen giftiger | Müll | kreuz und quer durch die EG gekarrt werden. Der deutsche EG-Umweltkommissar | Der Spiegel | |
| keine Ahnung haben und aus wirtschaftlichen Gründen an dem Abfall interessiert sind. 1984 soll eine Fachkonferenz der Vereinten Nationen in München versuchen, ein Regelwerk für diesen weltweiten Müll -Tourismus aufzustellen.Was internationale Umweltschutzübereinkommen allerdings wert sind, zeigt der Umgang mit den Konventionen von Oslo und London zur "Verhütung S.122 der Meeresverschmutzung du | ereinten Nationen in München versuchen, ein Regelwerk für diesen weltweiten | Müll | -Tourismus aufzustellen.Was internationale Umweltschutzübereinkommen allerdi | Der Spiegel | |
| die Verbrennung von Tausenden Tonnen dioxinhaltiger Abfälle von Boehringer.Als vergangenes Jahr die Erlaubnis für Boehringer nicht verlängert wurde, fand das Unternehmen leicht einen Ausweg: Der Müll wird nun, per Bahn, nach Belgien verfrachtet, in Antwerpen auf ein unter US-Flagge fahrendes Schiff verladen und weiter auf der Nordsee verbrannt - umweltfreundlich, wie das Unternehmen sagt, umw | inger nicht verlängert wurde, fand das Unternehmen leicht einen Ausweg: Der | Müll | wird nun, per Bahn, nach Belgien verfrachtet, in Antwerpen auf ein unter US | Der Spiegel | |
| as ist Wirtschafts-, Umwelt- und organisierte Kriminalität in Reinform", kommentierte Kriminaloberrat Bernd Paul am Freitag die bisherigen Ermittlungsergebnisse. Als mutmaßlicher Rädelsführer der Müll -Bande sei ein 53jähriger Frankfurter Unternehmer verhaftet worden. Er stehe an der Spitze eines Geflechts von neun Entsorgungsfirmen. Hauptkommissar René Bock erklärte, seriöse Unternehmen hätten | tag die bisherigen Ermittlungsergebnisse. Als mutmaßlicher Rädelsführer der | Müll | -Bande sei ein 53jähriger Frankfurter Unternehmer verhaftet worden. Er stehe | Die Welt | |
| Müll -Krise erneut zu Unruhen gekommen. In Cagliari, der Hauptstadt Sardiniens, protestierten am Samstag rund 1000 Menschen gegen die Anlieferung von Müll aus Neapel. Die Straßen in und um Neapel sind | In Italien ist es am Wochenende wegen der | Müll | -Krise erneut zu Unruhen gekommen. In Cagliari, der Hauptstadt Sardiniens, p | Süddeutsche Zeitung | |
| In Italien ist es am Wochenende wegen der Müll-Krise erneut zu Unruhen gekommen. In Cagliari, der Hauptstadt Sardiniens, protestierten am Samstag rund 1000 Menschen gegen die Anlieferung von Müll aus Neapel. Die Straßen in und um Neapel sind voller Mülltüten. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, sechs Menschen wurden verhaftet. Italiens Ministerpräsident Romano Prodi rief seine | iens, protestierten am Samstag rund 1000 Menschen gegen die Anlieferung von | Müll | aus Neapel. Die Straßen in und um Neapel sind voller Mülltüten. Dabei kam e | Süddeutsche Zeitung | |
| 4-jährige Manolo zur Arbeit geht, sind die Geier schon da. Im Morgengrauen, als weit hinter den bis zu 20 Meter hohen Abfallbergen die Sonne aufgeht, hocken die Aasfresser bereits scharenweise im Müll und rupfen an den Kadavern zweier toter Hunde. Den sich nähernden Jungen nehmen sie kaum wahr. Erst als in der Ferne ein Donnern ertönt, recken die Vögel plötzlich ihren Hals, springen wie wild i | fallbergen die Sonne aufgeht, hocken die Aasfresser bereits scharenweise im | Müll | und rupfen an den Kadavern zweier toter Hunde. Den sich nähernden Jungen ne | Die Welt | |
| . Als auch Manolo sie bemerkt, läuft er blitzartig los, hechtet barfuß durch ein Meer von Holzbrettern, Blechbüchsen und Pappkartons. Er will der Erste sein, wenn die Trucks wieder mehrere Tonnen Müll abkippen. "Wenn du dich beeilst, findest du die besten Sachen", erklärt Manolo stolz, als er eine halbe Stunde später hustend aus einer dunklen Staubwolke hervortritt und mit nach oben gestreckte | Pappkartons. Er will der Erste sein, wenn die Trucks wieder mehrere Tonnen | Müll | abkippen. "Wenn du dich beeilst, findest du die besten Sachen", erklärt Man | Die Welt | |
| kas. Sie ist sein Zuhause, eine knappe Autostunde von Mexiko-Stadt entfernt. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 600 Fußballfeldern türmen sich hier rund 50 Millionen Tonnen Abfall – ungetrennter Müll so weit das Auge reicht. Wo in der Hitze Schwelbrände vor sich hinglimmen, fällt schon das Atmen schwer. Die Luft ist stickig, verraucht und stinkt süßlich-faul. Manolo nimmt dies schon lange nic | ballfeldern türmen sich hier rund 50 Millionen Tonnen Abfall – ungetrennter | Müll | so weit das Auge reicht. Wo in der Hitze Schwelbrände vor sich hinglimmen, | Die Welt | |
| nnengegerbte Haut ihn aber deutlich älter aussehen lässt. "Auf der Bordo geht es uns besser. Wir haben, was wir brauchen", sagt er und deutet mit der Hand ans Ende der Müllberge. Schuften für die Müll -"Mafia" Ein staubiger Feldweg am Rande der Deponie, hier haust die Familie in einer der vielen Wellblechhütten, notdürftig gezimmerten Baracken, aus denen der Geruch von faulem Essen und Fäkalien | ", sagt er und deutet mit der Hand ans Ende der Müllberge. Schuften für die | Müll | -"Mafia" Ein staubiger Feldweg am Rande der Deponie, hier haust die Familie | Die Welt | |
| ner der vielen Sammelstellen stehen mehrere Dutzend Menschen, darunter kleine Kinder und alte Frauen, mit schwerbeladenen Schubkarren und prallgefüllten Säcken Schlange, um sich im Tausch mit dem Müll ein paar Pesos abzuholen. Für ein Kilo Plastikflaschen, nicht selten die Beute eines ganzen Arbeitstages, gibt es umgerechnet 50 Cent – ein Bruchteil des Erlöses, den Téllez als Händler später se | n Schubkarren und prallgefüllten Säcken Schlange, um sich im Tausch mit dem | Müll | ein paar Pesos abzuholen. Für ein Kilo Plastikflaschen, nicht selten die Be | Die Welt | |
| den Produzenten gut bezahlen und wurde den Dreck günstig los. Manche Bauern merkten erst Tage später, was in der Nacht passiert war. Die meisten hatten Angst und schwiegen. Die Camorra entlud den Müll oft auch in schwer zugänglichem Gebiet. Darum hat es heute die Feuerwehr oft schwer, bis zum Feuer vorzudringen, während der giftige Rauch sich in alle Winde zerstreut. Vor einigen Jahren wurde b | assiert war. Die meisten hatten Angst und schwiegen. Die Camorra entlud den | Müll | oft auch in schwer zugänglichem Gebiet. Darum hat es heute die Feuerwehr of | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ie ungestört agieren konnte. Das Müllproblem der Region ist noch immer nicht gelöst. Aber die Mafia hat darauf keinen Einfluss mehr. Da es in der Region an Verbrennungsanlagen fehlt, wird Neapels Müll heute bis in die Niederlande versandt. Denn im Grundsatz, so setzte es die Regierung unter Ministerpräsident Silvio Berlusconi unter dem Druck der Lega Nord fest, muss jede Region mit ihrem Dreck | nfluss mehr. Da es in der Region an Verbrennungsanlagen fehlt, wird Neapels | Müll | heute bis in die Niederlande versandt. Denn im Grundsatz, so setzte es die | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| gierung unter Ministerpräsident Silvio Berlusconi unter dem Druck der Lega Nord fest, muss jede Region mit ihrem Dreck alleine fertig werden. Nördliche Regionen in Italien nehmen selten südlichen Müll , auch wenn es mancherorts im Norden weniger Müll als Brennkapazität gibt. Jetzt im Sommer brennen wieder überall im Land vor allem zur frühen Abendstunde die Feuer. In den Orten nördlich Neapels | lleine fertig werden. Nördliche Regionen in Italien nehmen selten südlichen | Müll | , auch wenn es mancherorts im Norden weniger Müll als Brennkapazität gibt. | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| unter dem Druck der Lega Nord fest, muss jede Region mit ihrem Dreck alleine fertig werden. Nördliche Regionen in Italien nehmen selten südlichen Müll, auch wenn es mancherorts im Norden weniger Müll als Brennkapazität gibt. Jetzt im Sommer brennen wieder überall im Land vor allem zur frühen Abendstunde die Feuer. In den Orten nördlich Neapels bei Nola, Acerra und Magliano ist die Lage beson | en nehmen selten südlichen Müll, auch wenn es mancherorts im Norden weniger | Müll | als Brennkapazität gibt. Jetzt im Sommer brennen wieder überall im Land vo | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ine Spezialeinheit nahm Geschäftsmann Bernd R. aus dem Örtchen Borne fest, den Chef eines zertifizierten Fachbetriebs für Müllentsorgung. Die Ermittler halten den früheren DDR-Polizisten für den " Müll -Paten" der Region, der 166 000 Kubikmeter illegal entsorgt haben soll. Der Anwalt des Beschuldigten will sich zurzeit nicht äußern.Das Geschäft mit dem Müll schien bislang eine Spezialität italie | r Müllentsorgung. Die Ermittler halten den früheren DDR-Polizisten für den " | Müll | -Paten" der Region, der 166 000 Kubikmeter illegal entsorgt haben soll. Der | Der Spiegel | |
| n den früheren DDR-Polizisten für den "Müll-Paten" der Region, der 166 000 Kubikmeter illegal entsorgt haben soll. Der Anwalt des Beschuldigten will sich zurzeit nicht äußern.Das Geschäft mit dem Müll schien bislang eine Spezialität italienischer Mafiosi zu sein. Doch das Modell Neapel hat, zum Leidwesen von Staatsanwälten, Umweltschützern und Politikern, in Deutschland gefährlich viele Nachah | nwalt des Beschuldigten will sich zurzeit nicht äußern.Das Geschäft mit dem | Müll | schien bislang eine Spezialität italienischer Mafiosi zu sein. Doch das Mod | Der Spiegel | |
| wichtige Fahndungserfolge. Der Mann, der selbst eine Kiesgrube als illegale Deponie betrieben haben soll, hat ausgesagt, dass in einer Kiesgrube bei Jüterbog südlich Berlins seit 2006 regelmäßig Müll zwischen Sand und Kies verbuddelt werde. Es gehe nicht um einige Lkw-Fuhren, sondern um Tausende Tonnen. Man müsse nur ein wenig graben, dann werde man die Beweise schon finden.Observationsteams | , dass in einer Kiesgrube bei Jüterbog südlich Berlins seit 2006 regelmäßig | Müll | zwischen Sand und Kies verbuddelt werde. Es gehe nicht um einige Lkw-Fuhren | Der Spiegel | |
| r verdeckt, sondern mit einem Durchsuchungsbeschluss und großem Gerät zur Kiesgrube kamen. Bagger und Schaufelradlader hatten die Umweltpolizisten gleich mitgebracht. Insgesamt 300 000 Kubikmeter Müll förderten sie zutage. Das war im Sommer 2007. Seitdem fanden die Beamten der "EK Umwelt" im ganzen Land verdeckte Abfalldepots. Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt inzwischen gegen 18 Person | atten die Umweltpolizisten gleich mitgebracht. Insgesamt 300 000 Kubikmeter | Müll | förderten sie zutage. Das war im Sommer 2007. Seitdem fanden die Beamten de | Der Spiegel | |
| axe Kontrollen und womöglich rechtswidrige Genehmigungen verantwortlich ist.Dabei gibt es im Land der Müllsammler und Mülltrenner, der blauen Papier-Tonnen und gelben Säcke genug Kapazitäten, den Müll legal zu entsorgen. In einem der zahlreichen Hightech-Öfen der Republik hätten die brandenburgischen Funde problemlos und zudem gesetzestreu vernichtet werden können. Seit drei Jahren ist die Dep | lltrenner, der blauen Papier-Tonnen und gelben Säcke genug Kapazitäten, den | Müll | legal zu entsorgen. In einem der zahlreichen Hightech-Öfen der Republik hät | Der Spiegel | |
| it", jubelte Jürgen Trittin, damals Umweltminister in der rot-grünen Bundesregierung.Die Technische Anleitung Siedlungsabfall (Tasi) sollte Müllberge endgültig aus deutschen Landen verbannen. Die Müll - sollte sich zur Recyclingwirtschaft entwickeln, in der Abfall vor allem als Rohstofflieferant gefragt war. Eine ganze Branche witterte das große Geschäft. Entsorgungs- und Energieunternehmen inv | bfall (Tasi) sollte Müllberge endgültig aus deutschen Landen verbannen. Die | Müll | - sollte sich zur Recyclingwirtschaft entwickeln, in der Abfall vor allem al | Der Spiegel | |
| ernehmen investierten Milliarden in hochmoderne Verbrennungsanlagen und ausgeklügelte Hightech-Sortiersysteme.Doch die Sache hatte einen Schönheitsfehler: Für Entsorgungsunternehmen ist es teuer, Müll verbrennen zu lassen. Die Tonne kostet weit über 100, manchmal sogar 250 Euro. Billiger ist es, den Dreck in Kies- und Tongruben zu kippen, denn da wird der Müll schon für 10 bis 20 Euro pro Tonn | ache hatte einen Schönheitsfehler: Für Entsorgungsunternehmen ist es teuer, | Müll | verbrennen zu lassen. Die Tonne kostet weit über 100, manchmal sogar 250 Eu | Der Spiegel | |
| sorgungsunternehmen ist es teuer, Müll verbrennen zu lassen. Die Tonne kostet weit über 100, manchmal sogar 250 Euro. Billiger ist es, den Dreck in Kies- und Tongruben zu kippen, denn da wird der Müll schon für 10 bis 20 Euro pro Tonne verbuddelt.Und so passierte, was häufig geschieht, wenn Politiker Großes planen: Es kommt das genaue Gegenteil des Erwünschten. Tasi war gerade mal ein Jahr wir | lliger ist es, den Dreck in Kies- und Tongruben zu kippen, denn da wird der | Müll | schon für 10 bis 20 Euro pro Tonne verbuddelt.Und so passierte, was häufig | Der Spiegel | |
| bis 20 Euro pro Tonne verbuddelt.Und so passierte, was häufig geschieht, wenn Politiker Großes planen: Es kommt das genaue Gegenteil des Erwünschten. Tasi war gerade mal ein Jahr wirksam, als der Müll für Verbrennungsanlagen knapper wurde. "Obwohl genügend Industrie- und Gewerbeabfälle zur Entsorgung zur Verfügung standen", sagt Matthias Einsele vom Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgu | ue Gegenteil des Erwünschten. Tasi war gerade mal ein Jahr wirksam, als der | Müll | für Verbrennungsanlagen knapper wurde. "Obwohl genügend Industrie- und Gewe | Der Spiegel | |
| Matthias Einsele vom Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, "mussten wir feststellen, dass plötzlich Input-Stoffe zur Auslastung der Kapazitäten verlorengingen."Doch wohin verschwand der Müll ? Abfall entstand genauso viel wie vorher, als er noch deponiert werden durfte. Nur in den Anlagen kam immer weniger an. Hunderttausende Tonnen Müll, vermuteten die Hightech-Entsorger, suchten sic | fe zur Auslastung der Kapazitäten verlorengingen."Doch wohin verschwand der | Müll | ? Abfall entstand genauso viel wie vorher, als er noch deponiert werden durf | Der Spiegel | |
| täten verlorengingen."Doch wohin verschwand der Müll? Abfall entstand genauso viel wie vorher, als er noch deponiert werden durfte. Nur in den Anlagen kam immer weniger an. Hunderttausende Tonnen Müll , vermuteten die Hightech-Entsorger, suchten sich andere Wege, billigere, vielleicht sogar umweltgefährdende und illegale.Während die Müllverbrenner noch ihre Verluste ausrechneten, lief das Gesch | den durfte. Nur in den Anlagen kam immer weniger an. Hunderttausende Tonnen | Müll | , vermuteten die Hightech-Entsorger, suchten sich andere Wege, billigere, vi | Der Spiegel | |
| um Zusammenbruch der DDR mästete die LPG-Tierproduktion hier Schweine. Gut möglich, dass diese topografischen Besonderheiten des Areals die Jungunternehmer auf die Geschäftsidee mit dem illegalen Müll brachten.Doch es dauerte, bis der Müll seinen Weg in die Provinz fand. Nach Erkenntnissen der Fahnder kannte Kiesgrubenmiteigentümer Oliver H. einen Steuerberater aus Berlin-Mitte, der wiederum K | iten des Areals die Jungunternehmer auf die Geschäftsidee mit dem illegalen | Müll | brachten.Doch es dauerte, bis der Müll seinen Weg in die Provinz fand. Nach | Der Spiegel | |
| G-Tierproduktion hier Schweine. Gut möglich, dass diese topografischen Besonderheiten des Areals die Jungunternehmer auf die Geschäftsidee mit dem illegalen Müll brachten.Doch es dauerte, bis der Müll seinen Weg in die Provinz fand. Nach Erkenntnissen der Fahnder kannte Kiesgrubenmiteigentümer Oliver H. einen Steuerberater aus Berlin-Mitte, der wiederum Kontakt zu einem Entsorgungs- und Contai | die Geschäftsidee mit dem illegalen Müll brachten.Doch es dauerte, bis der | Müll | seinen Weg in die Provinz fand. Nach Erkenntnissen der Fahnder kannte Kiesg | Der Spiegel | |
| teigentümer Oliver H. einen Steuerberater aus Berlin-Mitte, der wiederum Kontakt zu einem Entsorgungs- und Containerunternehmen im Berliner Stadtteil Zehlendorf unterhielt. Seit Jahren war es mit Müll vertraut und hatte Kunden, die wohl nach kostengünstigen Entsorgungsvarianten Ausschau hielten.Und so wurde aus der Idee offenbar ein Geschäft. Regelmäßig soll das Zehlendorfer Unternehmen geschr | rnehmen im Berliner Stadtteil Zehlendorf unterhielt. Seit Jahren war es mit | Müll | vertraut und hatte Kunden, die wohl nach kostengünstigen Entsorgungsvariant | Der Spiegel | |
| hre Fracht entluden die Laster tagsüber in die ehemalige Schweinemasthalle. Nachts dann kamen die geländegängigen Gruben-Lkw und die nagelneuen Schaufelradlader zum Einsatz.In der Halle wurde der Müll wieder eingeladen und schließlich im Schutz der Dunkelheit in die Grube gekippt. Die Schaufelradlader schoben anschließend Sand und Kies über den Unrat, so dass am folgenden Tag fast nichts mehr | -Lkw und die nagelneuen Schaufelradlader zum Einsatz.In der Halle wurde der | Müll | wieder eingeladen und schließlich im Schutz der Dunkelheit in die Grube gek | Der Spiegel | |
| es höchst eigenwilligen Markendorfer Entsorgungssystems.Die Müllmafia profitiert davon, dass der Abfall auch bei einer legalen Verwertung und Entsorgung durch viele Hände wandert. Und so wird der Müll von den Kriminellen über mehrere Stationen umdeklariert, bis er offiziell zu Bauschutt geworden ist. "Jeder in der Branche kennt die Tricks, wie man an eine kostengünstige Entsorgung kommt", sagt | egalen Verwertung und Entsorgung durch viele Hände wandert. Und so wird der | Müll | von den Kriminellen über mehrere Stationen umdeklariert, bis er offiziell z | Der Spiegel | |
| te der legalen Entsorgungsindustrie sind mittlerweile so hoch, dass zunehmend Privatermittler eingeschaltet werden. Die Detektive der Augsburger Detektei Bakiner etwa nahmen auf der Jagd nach dem Müll eine Tongrube und ein Recycling-Unternehmen im Jerichower Land in Sachsen-Anhalt ins Visier. Der Betreiber stand in der Branche seit längerem in Verdacht, fragwürdige Abfälle anzunehmen.Mehrere M | Detektive der Augsburger Detektei Bakiner etwa nahmen auf der Jagd nach dem | Müll | eine Tongrube und ein Recycling-Unternehmen im Jerichower Land in Sachsen-A | Der Spiegel | |
| enssprecher, habe zwar seit Anfang 2006 "Geschäftsbeziehungen" zu dem Unternehmen gehabt, die Abfälle für die Recycling-Anlage seien aber alle genehmigt gewesen, in die Tongrube habe die Meab nie Müll geliefert. Doch der Abschlussbericht, den die Detektei ihren Auftraggebern im Januar vorlegte, liefert reihenweise neue Indizien dafür, dass deutsches Abfallrecht bestenfalls Empfehlungscharakter | Anlage seien aber alle genehmigt gewesen, in die Tongrube habe die Meab nie | Müll | geliefert. Doch der Abschlussbericht, den die Detektei ihren Auftraggebern | Der Spiegel | |
| einer Kiesgrube mehrere Tonnen Abfallgemisch aus einer Müllsortieranlage. Zwei Monate später durchsuchten Polizei und Abfallbehörde ein Containerunternehmen, das in Verdacht stand, geschredderten Müll in eine Kiesgrube transportiert zu haben. Das Unternehmen wurde von den Behörden geschlossen, der Geschäftsführer festgenommen.Die Umweltminister der Länder wollen nun rechtliche Lücken bei der B | fallbehörde ein Containerunternehmen, das in Verdacht stand, geschredderten | Müll | in eine Kiesgrube transportiert zu haben. Das Unternehmen wurde von den Beh | Der Spiegel | |
| Entsorgung von Haus- und Gewerbemüll tun müssen."Die legale Beseitigung des schwarz entsorgten Abfalls wird die öffentliche Hand in den kommenden Jahren viele Millionen kosten. Für 80 000 Tonnen Müll , die allein auf einer längst stillgelegten Deponie in Brandenburg illegal entsorgt wurden, hat ein Gutachter für die Staatsanwaltschaft Potsdam die Kosten schon einmal durchgerechnet: 19,5 Millio | iche Hand in den kommenden Jahren viele Millionen kosten. Für 80 000 Tonnen | Müll | , die allein auf einer längst stillgelegten Deponie in Brandenburg illegal e | Der Spiegel | |
| lle entsorgt werden soll. Müll wird in Deutschland verbrannt . Toxikologen warnen vor Giftstoffen - Abfall-Importe aus Italien haben sich verfünffacht. Der Müll-Notstand in Neapel ist für deutsche Müllfirmen ein einträgliches | Neapels | Müll | wird in Deutschland verbrannt . Toxikologen warnen vor Giftstoffen - Abfal | Die Welt | |
| Neapels Müll wird in Deutschland verbrannt . Toxikologen warnen vor Giftstoffen - Abfall-Importe aus Italien haben sich verfünffacht. Der Müll -Notstand in Neapel ist für deutsche Müllfirmen ein einträgliches Geschäft. Weil die Deponien rund um die italienische Großstadt überfüllt sind und die dortige Müllabfuhr wochenlang nichts mehr ab | n vor Giftstoffen - Abfall-Importe aus Italien haben sich verfünffacht. Der | Müll | -Notstand in Neapel ist für deutsche Müllfirmen ein einträgliches Geschäft. | Die Welt | |
| . Zwei Anlagen in Sachsen und in Bremerhaven haben dafür Genehmigungen. Dies bestätigte Joachim Wuttke, Abteilungsleiter im Umweltbundesamt (Uba), der WELT. "Italien darf insgesamt 100 000 Tonnen Müll nach Sachsen und 30 000 Tonnen nach Bremerhaven bringen", sagte Wuttke. Die vom Entsorger Remondis betriebene Müllverbrennungsanlage Bremerhaven kann bis Juni Abfall aus Neapel verwerten. Eine Ab | im Umweltbundesamt (Uba), der WELT. "Italien darf insgesamt 100 000 Tonnen | Müll | nach Sachsen und 30 000 Tonnen nach Bremerhaven bringen", sagte Wuttke. Die | Die Welt | |
| ebruar dieses Jahres. Eigentümer ist die Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft (MEV). Nach Schätzungen aus dem Umweltbundesamt landen im Durchschnitt derzeit täglich 1200 Tonnen Müll aus Italien in Deutschland an, außer Hausmüll auch Sortierreste. Den deutschen Entsorgern passt das ins Konzept. Viele deutsche Anlagen haben Überkapazitäten. In den vergangenen Jahren wurden neu | aus dem Umweltbundesamt landen im Durchschnitt derzeit täglich 1200 Tonnen | Müll | aus Italien in Deutschland an, außer Hausmüll auch Sortierreste. Den deutsc | Die Welt | |
| alien in Deutschland an, außer Hausmüll auch Sortierreste. Den deutschen Entsorgern passt das ins Konzept. Viele deutsche Anlagen haben Überkapazitäten. In den vergangenen Jahren wurden neue, mit Müll befeuerte Heizkraftwerke und Müllverbrennungsanlagen gebaut. Durch Importe von Hausmüll haben sich die Betreiber zusätzliche Einnahmequellen erschlossen. Allein der Neapel-Müll könnte den Entsorg | e Anlagen haben Überkapazitäten. In den vergangenen Jahren wurden neue, mit | Müll | befeuerte Heizkraftwerke und Müllverbrennungsanlagen gebaut. Durch Importe | Die Welt | |
| n wurden neue, mit Müll befeuerte Heizkraftwerke und Müllverbrennungsanlagen gebaut. Durch Importe von Hausmüll haben sich die Betreiber zusätzliche Einnahmequellen erschlossen. Allein der Neapel- Müll könnte den Entsorgern nach einer Hochrechnung von Experten bis zu 250 000 Euro Umsatz täglich einbringen. Davon müssten die Betriebskosten der Anlagen abgezogen werden. Bei der Verbrennung des Ha | ch die Betreiber zusätzliche Einnahmequellen erschlossen. Allein der Neapel- | Müll | könnte den Entsorgern nach einer Hochrechnung von Experten bis zu 250 000 E | Die Welt | |
| den Anlagen seien jedoch Filter installiert, die verhindern, dass die Gifte mit der Abluft in die Umwelt gelangen. Die Bundesärztekammer habe in einem Gutachten keine Bedenken geäußert. Wegen der Müll -Exporte hat Italiens Ministerpräsident Romano Prodi bereits von "Zügen der Schande" nach Deutschland gesprochen. Auch hierzulande wächst auch der politische Widerstand. "Wir können nicht hier, 20 | undesärztekammer habe in einem Gutachten keine Bedenken geäußert. Wegen der | Müll | -Exporte hat Italiens Ministerpräsident Romano Prodi bereits von "Zügen der | Die Welt | |
| ger sind Müllimporte ein bedeutender Erwerbszweig. Laut Umweltbundesamt wurden 2006 etwa 18 Mio. Tonnen einschließlich Sondermüll vor allem aus EU-Staaten eingeführt. Dabei gilt EU-weit, dass der Müll grundsätzlich nah an der Quelle entsorgt werden soll. | ondermüll vor allem aus EU-Staaten eingeführt. Dabei gilt EU-weit, dass der | Müll | grundsätzlich nah an der Quelle entsorgt werden soll. | Die Welt | |
| d an die Hinterbliebenen von toten oder inhaftierten Camorra-Mitgliedern verteilt. In dem Dokumentarfilm "Biùtiful Cauntri" von Esmeralda Calabria, Andrea D'Ambrosio und Peppe Ruggiero ist es der Müll , der das Land stranguliert; der kilometerweit die Landstraßen säumt und auf Wiesen, Äckern und Weideflächen Eckpunkte des Todes setzt. Kampanien werde massakriert, wettert eine zornige Schafzücht | ri" von Esmeralda Calabria, Andrea D'Ambrosio und Peppe Ruggiero ist es der | Müll | , der das Land stranguliert; der kilometerweit die Landstraßen säumt und auf | Süddeutsche Zeitung | |
| rollen dauern nur einen Tag lang. Schwerpunkt der Aktion ist die illegale Verschiebung von Elektro- und Elektronikabfällen, wie das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt in Mainz berichtete. Der Müll werde vor allem über Antwerpen in Belgien nach Afrika verschifft. Nach Angaben des LKA haben Nichtregierungsorganisationen in den vergangenen Jahren wiederholt darauf hingewiesen, dass Elektrosch | en, wie das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt in Mainz berichtete. Der | Müll | werde vor allem über Antwerpen in Belgien nach Afrika verschifft. Nach Anga | Der Spiegel | |
| r meist weißen Kragen, aber schmutzigen Westen ist der Frankfurter Müllskandal, zu dessen Aufdeckung 600 Polizeibeamte aufgeboten worden sind. Es ist dies bereits die zweite Großaktion gegen die " Müll -Mafia" in der Mainmetropole, die allem Anschein nach auf dem besten Wege schien, die Erfolgsgeschichte der Cosa Nostra in den USA zu wiederholen. Die "ehrenwerte Gesellschaft" kann dort bekanntli | ufgeboten worden sind. Es ist dies bereits die zweite Großaktion gegen die " | Müll | -Mafia" in der Mainmetropole, die allem Anschein nach auf dem besten Wege sc | Die Welt | |
| hat, um Gift- oder Atommüll zu entsorgen. Ist das ein neuer Geschäftszweig? Cantone: Schon seit den achtziger und neunziger Jahren spricht man auch von der Öko-Mafia, weil die Camorra in Neapel Müll in Erdlöchern, Seen und Kellern verschwinden ließ. Wenn es sich nun um ganze Schiffe handelt, hat das aber eine neue Qualität. Es bleibt abzuwarten, ob das ein sporadischer Fund war oder weitere | ziger Jahren spricht man auch von der Öko-Mafia, weil die Camorra in Neapel | Müll | in Erdlöchern, Seen und Kellern verschwinden ließ. Wenn es sich nun um ganz | Süddeutsche Zeitung | |
| öglichkeiten für Unternehmungen, die Abhilfe anbieten: Sie beliefern Adressen im Ausland - je weiter weg desto besser.Denn auch in europäischen Nachbarländern, deren Beseitigungsanlagen deutschen Müll mit amtlicher Genehmigung annehmen dürfen, ist die Situation nicht viel besser. In Wahrheit, so schätzen Experten, kann ganz Europa nur die Hälfte des selbstproduzierten Giftmülls legal verarbeit | nn auch in europäischen Nachbarländern, deren Beseitigungsanlagen deutschen | Müll | mit amtlicher Genehmigung annehmen dürfen, ist die Situation nicht viel bes | Der Spiegel | |
| setzen können, die beliebtesten Abladeplätze der Giftmüllmafia. Und die Ausfuhrbestimmungen der europäischen Herstellerländer machen den Schmuggel oft allzu einfach.Wem es gelingt, den chemischen Müll bei den für die Ausfuhrgenehmigung zuständigen Länderbehörden als "Wirtschaftsgut" zu deklarieren, der kann ganz legal exportieren. Dabei sind die Grenzen, in denen Müll noch als Handelsware beha | änder machen den Schmuggel oft allzu einfach.Wem es gelingt, den chemischen | Müll | bei den für die Ausfuhrgenehmigung zuständigen Länderbehörden als "Wirtscha | Der Spiegel | |
| s gelingt, den chemischen Müll bei den für die Ausfuhrgenehmigung zuständigen Länderbehörden als "Wirtschaftsgut" zu deklarieren, der kann ganz legal exportieren. Dabei sind die Grenzen, in denen Müll noch als Handelsware behandelt wird, fließend.Strenge Ausfuhrbeschränkungen hat das Straßburger Europaparlament bereits beschlossen. Doch an der Uneinigkeit der EG-Umweltminister Ende März in Brü | larieren, der kann ganz legal exportieren. Dabei sind die Grenzen, in denen | Müll | noch als Handelsware behandelt wird, fließend.Strenge Ausfuhrbeschränkungen | Der Spiegel | |
| Uhr) zeigt die Deutsch-Italienerin Butta eines der Betätigungsfelder der Cosa Nostra, das zwar nicht ganz neu ist, durch ausführliche Recherchen jedoch eindrucksvolle Brisanz bekommt. Das Thema: Müll . Das Abfall-Chaos auf den Straßen Neapels ist dabei wohl das bekannteste, aber ein vergleichsweise kleines Umweltdrama im Gegensatz zu dem, was Butta beschreibt. Demnach haben maßgeblich Unterne | h ausführliche Recherchen jedoch eindrucksvolle Brisanz bekommt. Das Thema: | Müll | . Das Abfall-Chaos auf den Straßen Neapels ist dabei wohl das bekannteste, | taz | |
| fft die strategischen Entscheidungen. So knüpften die Casalesi Geschäftsbeziehungen mit Verbrecherbanden in der halben Welt. Sie konzentrierten sich auf den Drogenhandel, auf das Geschäft mit dem Müll , insbesondere mit illegaler Giftmüll-Beseitigung, auf den Großhandel und auf die Bauindustrie. Die Ermittlungen der Justiz und die Recherchen Savianos ergaben, dass die Casalesi auch beim Abgreif | elt. Sie konzentrierten sich auf den Drogenhandel, auf das Geschäft mit dem | Müll | , insbesondere mit illegaler Giftmüll-Beseitigung, auf den Großhandel und au | Süddeutsche Zeitung | |
| ichen Mord wie zu Zeiten der Bandenkriege im neapolitanischen Hinterland, dem Schiavone entstammt; es ging um fahrlässiges Töten - durch die Verseuchung von Böden und Grundwasser mit hochgiftigem Müll , wie ihn, nach allem was nun bekannt wird, vor allem der Casalesi-Clan jahrelang illegal und gewinnträchtig verscharren ließ. "Es handelt sich um Abermillionen von Tonnen", so Schiavone, Ex-Verw | es Töten - durch die Verseuchung von Böden und Grundwasser mit hochgiftigem | Müll | , wie ihn, nach allem was nun bekannt wird, vor allem der Casalesi-Clan jahr | Der Spiegel | |
| Schiavone, "war PB - Paolo Berlusconi." Der Vizepräsident des AC Mailand, Bruder des viermaligen Regierungschefs Silvio Berlusconi - ein Mitspieler im Mafia-Geschäft mit giftigem, auch nuklearem Müll ? Schiavone behauptet das öffentlich. Paolo Berlusconi spricht von einem "Märchen". Wer auf der Autostrada del Sole südwärts fährt und kurz vor Neapel bei Caserta die Autobahn verlässt, landet do | Berlusconi - ein Mitspieler im Mafia-Geschäft mit giftigem, auch nuklearem | Müll | ? Schiavone behauptet das öffentlich. Paolo Berlusconi spricht von einem "Mä | Der Spiegel | |
| n Schweizer Schwarzgeldkonten versorgt. Landeschef Harald Schartau und SPD-General Franz Müntefering versuchen, den Schaden zu begrenzen; doch bundesweit untersuchen Fahnder dubiose Geschäfte der Müll -Mafia. DER SPIEGEL 11/2002 Alle Rechte vorbehalten Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG. Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten | den zu begrenzen; doch bundesweit untersuchen Fahnder dubiose Geschäfte der | Müll | -Mafia. DER SPIEGEL 11/2002 Alle Rechte vorbehalten Vervielfältigung nur | Der Spiegel | |
| auf vulkanischem Grund errichtet wurden. Sie liegen scheinbar idyllisch zwischen Orangenhainen, Palmengärten, Hügeln mit Wein. Hier tobt seit Tagen eine Schlacht, in der sich alles vermischt: der Müll , die Verzweiflung der Bürger, die Gier der Camorra, die Krawalllust linker und rechter Provokateure, die Überforderung der Polizisten, die Ignoranz der Politiker, der Hass, der Gestank, die Gewal | Wein. Hier tobt seit Tagen eine Schlacht, in der sich alles vermischt: der | Müll | , die Verzweiflung der Bürger, die Gier der Camorra, die Krawalllust linker | Süddeutsche Zeitung | |
| Gras und winterkahlen Bäumen bedeckt ist. 1996 wurde die Deponie geschlossen, die Menschen konnten aufatmen. Nun aber soll diese gnädige Kruste aufgerissen werden, um einen Teil der 120000 Tonnen Müll abzuladen, die sich in den vergangenen zwei Wochen in Neapel und Kampanien angesammelt haben. Die Bürger sind empört Natürlich sind die Bürger von Pianura empört. Wer hier ankommt, wird sofort um | ll diese gnädige Kruste aufgerissen werden, um einen Teil der 120000 Tonnen | Müll | abzuladen, die sich in den vergangenen zwei Wochen in Neapel und Kampanien | Süddeutsche Zeitung | |
| chte sei nicht besser, wie die frühere Regierung unter Silvio Berlusconi in Rom demonstriert habe. Wohin mit den Müllmassen Die Stimmung ist schlecht. Denn die Menschen haben Angst vor noch mehr Müll in ihrer Deponie. Doch wo soll er sonst hin, der Abfall auf den Straßen von Neapel? Viele antworten: "Wir wissen es nicht." Der Müll hat die Neapolitaner ratlos gemacht. Sie sehen darin das Symb | sen Die Stimmung ist schlecht. Denn die Menschen haben Angst vor noch mehr | Müll | in ihrer Deponie. Doch wo soll er sonst hin, der Abfall auf den Straßen von | Süddeutsche Zeitung | |
| ung ist schlecht. Denn die Menschen haben Angst vor noch mehr Müll in ihrer Deponie. Doch wo soll er sonst hin, der Abfall auf den Straßen von Neapel? Viele antworten: "Wir wissen es nicht." Der Müll hat die Neapolitaner ratlos gemacht. Sie sehen darin das Symbol, dass ihr politisches System verrottet ist, in der Stadt, in der Region, im ganzen Land. Hört man sich um, so erlebt man, wie durch | ll auf den Straßen von Neapel? Viele antworten: "Wir wissen es nicht." Der | Müll | hat die Neapolitaner ratlos gemacht. Sie sehen darin das Symbol, dass ihr p | Süddeutsche Zeitung | |
| rennen des Restes in Fabriken, die Strom erzeugen. In Brescia steht eine der modernsten derartigen Anlagen Europas. In Kampanien dagegen wird seit 14 Jahren darüber geredet. Noch immer wird kaum Müll getrennt, ist keine Verbrennungsanlage im Betrieb. Deswegen bleibt der Unrat auf der Straße. Deswegen müssen Soldaten Schülern den Weg in die Klassen freischaufeln. Deswegen hat der Bürgermeiste | Kampanien dagegen wird seit 14 Jahren darüber geredet. Noch immer wird kaum | Müll | getrennt, ist keine Verbrennungsanlage im Betrieb. Deswegen bleibt der Unr | Süddeutsche Zeitung | |
| adt, am schlimmsten vielleicht San Giorgio a Cremano. Eine Vorstadtbahn fährt zu der wuchernden 50000-Einwohner-Gemeinde am Fuß des Vesuvs. Wo in Neapel Abfallhaufen liegen, ragen hier Wälle aus Müll empor. Vor einem Supermarkt ist die Mauer aus Unrat abgeschrittene 22 Meter lang und vier Meter breit. Eine Frau, die durch einen Durchlass ins Geschäft geht, hält sich die Nase zu. Eine andere | am Fuß des Vesuvs. Wo in Neapel Abfallhaufen liegen, ragen hier Wälle aus | Müll | empor. Vor einem Supermarkt ist die Mauer aus Unrat abgeschrittene 22 Meter | Süddeutsche Zeitung | |
| chrittene 22 Meter lang und vier Meter breit. Eine Frau, die durch einen Durchlass ins Geschäft geht, hält sich die Nase zu. Eine andere drückt ein Taschentuch vors Gesicht. Eine Dritte ruft dem Müll Flüche entgegen. Eine alte Dame bittet den Fremden, sie am Arm zwischen den stinkenden Säcken hindurchzuführen. Sie hat Angst hineinzufallen. "Das hier ist so widerlich", sagt die Verkäuferin am | zu. Eine andere drückt ein Taschentuch vors Gesicht. Eine Dritte ruft dem | Müll | Flüche entgegen. Eine alte Dame bittet den Fremden, sie am Arm zwischen den | Süddeutsche Zeitung | |
| älterer Herr, der sich als Hotelier ausgibt. Ein anderer sagt: "Ich bin Demokrat. Aber nun ist es Zeit, den Knüppel auszupacken. Wir brauchen einen Duce." Anzeige Auch im Stadtrat wird über den Müll debattiert. Rechte und linke Ratsherrn schieben sich, rhetorisch brillant wie zu Ciceros Zeiten, die Schuld zu. Sie sprechen von "Drama" und "Notstand". Dutzende Bürger hören im Hintergrund zu. | upacken. Wir brauchen einen Duce." Anzeige Auch im Stadtrat wird über den | Müll | debattiert. Rechte und linke Ratsherrn schieben sich, rhetorisch brillant w | Süddeutsche Zeitung | |
| n Mitschuld, weil sie sich nicht für Mülltrennung interessiert hätten. Ob das jetzt besser wird? "Bestimmt", meint der Bürgermeister und fasst sich an die Gurgel, "denn mittlerweile steht uns der Müll bis zum Hals." | ürgermeister und fasst sich an die Gurgel, "denn mittlerweile steht uns der | Müll | bis zum Hals." | Süddeutsche Zeitung | |
| range" in Berührung kamen. Müll : Nach uns die Giftflut. Einundvierzig Fässer mit Seveso-Giftmüll sorgten monatelang für zentraleuropäische Aufregung - mehrere tausend Fässer mit dioxinhaltigen Abfällen liegen seit Jahren unbeac | Chemie- | Müll | : Nach uns die Giftflut. Einundvierzig Fässer mit Seveso-Giftmüll sorgten mo | Der Spiegel | |
| stdeutschen Kippen, und zwar ein Vielfaches der in Nordfrankreich sichergestellten Giftmüllreste aus Seveso: allein auf der rheinland-pfälzischen Deponie Gerolsheim 4000 Fässer mit dioxinhaltigem Müll unbekannter Konzentration.Zwar reklamiert Minister Zimmermann für die Bundesrepublik das "beste Abfallbeseitigungsrecht in Europa", kodifiziert in mehr als 60 Gesetzen, Verordnungen, Erlassen und | der rheinland-pfälzischen Deponie Gerolsheim 4000 Fässer mit dioxinhaltigem | Müll | unbekannter Konzentration.Zwar reklamiert Minister Zimmermann für die Bunde | Der Spiegel | |
| die Giftflut", wie ein Umweltbeamter es ausdrückt.Rund 500 Millionen Tonnen Abfälle, alles zusammengenommen, sind jedes Jahr in der Wohlstandsrepublik übrig - das reichte hin, eine Zugspitze aus Müll aufzutürmen. Ein knappes Viertel dieses Unrats fällt bei der Industrieproduktion ab; für jede Tonne chemischer Erzeugnisse, so eine Faustformel der Branche, muß mit rund 160 Kilogramm Problemmüll | Jahr in der Wohlstandsrepublik übrig - das reichte hin, eine Zugspitze aus | Müll | aufzutürmen. Ein knappes Viertel dieses Unrats fällt bei der Industrieprodu | Der Spiegel | |
| egelände, alte Gaswerksgelände und verfüllte Bombentrichter hinzurechnet, ist weitgehend unbekannt."Der hessische Umweltminister Schneider kennt mindestens 87 hessische Altdeponien, die brisanten Müll zuhauf bergen. Die Kippe mit dem übelsten Ruf liegt bei Großkrotzenburg und wurde von den Hessen "Plaumann-Park" genannt - nach dem kriminellen Müllbeseitiger Siegfried Plaumann, der bis 1973 als | minister Schneider kennt mindestens 87 hessische Altdeponien, die brisanten | Müll | zuhauf bergen. Die Kippe mit dem übelsten Ruf liegt bei Großkrotzenburg und | Der Spiegel | |
| Die Kippe mit dem übelsten Ruf liegt bei Großkrotzenburg und wurde von den Hessen "Plaumann-Park" genannt - nach dem kriminellen Müllbeseitiger Siegfried Plaumann, der bis 1973 als Mitglied einer Müll -Mafia Giftstoffe aller Art in mehreren Bundesländern vergraben ließ. Nur 100 Meter vom Main entfernt hatten Plaumann und Konsorten auf der acht Hektar großen Kippe beispielsweise 350 Tonnen cyani | minellen Müllbeseitiger Siegfried Plaumann, der bis 1973 als Mitglied einer | Müll | -Mafia Giftstoffe aller Art in mehreren Bundesländern vergraben ließ. Nur 10 | Der Spiegel | |
| tstoffe; " " Heidelberger, 84 m3 alkal. Ölschlamm, 176 m3 Lackschlamm; " " Druckm., 224 m3 ölhalt. Schleifschlamm, 3 m3 ohne Bez.; " " Horst, 3,3 m3 Öl- u. Leimrückstände, 263 m3 unsortierter " " Müll ; Bickenbach, 104 m3 ölhaltige Schlämme; Degussa, 3 " " m3 Lösungsmittel, Alkohol, Ester, Aceton, Essigsäure, 44 " " Faß Streichmassenrück.; Dekalin, 193,4 t Lösungsmittel, " " Benzin, chlorierte | ohne Bez.; " " Horst, 3,3 m3 Öl- u. Leimrückstände, 263 m3 unsortierter " " | Müll | ; Bickenbach, 104 m3 ölhaltige Schlämme; Degussa, 3 " " m3 Lösungsmittel, Al | Der Spiegel | |
| ßte".Das gilt ähnlich für die pfälzische Sondermülldeponie in Gerolsheim. Dort lagern, unter anderem, 4000 Fässer, die das Hamburger Boehringer-Werk vor zehn Jahren abklappen ließ - es war Dioxin- Müll . Täglich rollten damals Last- und Tankzüge in Gerolsheim an und luden Giftabfall aus halb Europa ab. Otto Schupp, der jahrelang mit der Planierraupe den Dreck auf der Kippe verschob, erinnert sic | as Hamburger Boehringer-Werk vor zehn Jahren abklappen ließ - es war Dioxin- | Müll | . Täglich rollten damals Last- und Tankzüge in Gerolsheim an und luden Gifta | Der Spiegel | |
| mit viel Sand vermischt wird. Dann kann das Gemisch wegen der niedrigen Konzentration als "lösemittelhaltige Abfälle" deklariert und auf einer Hausmülldeponie abgeliefert werden.Manchmal wird der Müll einfach nicht Müll genannt: Wer will, kann seinen Giftanfall offiziell an einen Geschäftspartner verkaufen - dann gilt der Dreck als Wirtschaftsgut und unterliegt nicht der Abfallkontrolle. "Mit | klariert und auf einer Hausmülldeponie abgeliefert werden.Manchmal wird der | Müll | einfach nicht Müll genannt: Wer will, kann seinen Giftanfall offiziell an e | Der Spiegel | |
| scht wird. Dann kann das Gemisch wegen der niedrigen Konzentration als "lösemittelhaltige Abfälle" deklariert und auf einer Hausmülldeponie abgeliefert werden.Manchmal wird der Müll einfach nicht Müll genannt: Wer will, kann seinen Giftanfall offiziell an einen Geschäftspartner verkaufen - dann gilt der Dreck als Wirtschaftsgut und unterliegt nicht der Abfallkontrolle. "Mit der Deklarierung", | ner Hausmülldeponie abgeliefert werden.Manchmal wird der Müll einfach nicht | Müll | genannt: Wer will, kann seinen Giftanfall offiziell an einen Geschäftspartn | Der Spiegel | |
| onen Euro. Müll und die Mafia. Italiens Regierungschef Romano Prodi greift zu harten Maßnahmen: Um der meterhohen Müllberge in Neapel endlich Herr zu werden, wird jetzt die Armee eingesetzt. Die Soldaten sollen | Armee kämpft gegen den | Müll | und die Mafia. Italiens Regierungschef Romano Prodi greift zu harten Maßna | Die Welt | |
| ndische Unternehmer insgesamt rund 750 000 Mark kassiert. Der Beamte ließ sich auch mit schottischen Hochlandrindern für seinen Privat-Zoo und einer Nerzjacke für seine Ehefrau bestechen. * Eine Müll -Mafia aus städtischen Bediensteten und Privatfirmen machte an der Deponie Buchschlag Millionen. Der angefahrene Abfall wurde zu leicht gewogen, der Gewinn aus den eingesparten Gebühren geteilt. | seinen Privat-Zoo und einer Nerzjacke für seine Ehefrau bestechen. * Eine | Müll | -Mafia aus städtischen Bediensteten und Privatfirmen machte an der Deponie B | Der Spiegel | |
| el - Neapel hat ein Problem mit seiner Müllentsorgung. Umweltschützer werden nicht müde darzulegen, dass die Verunreinigung der Böden durch Schwermetalle und sogar illegal entsorgten radioaktiven Müll in der Region zu einem Anstieg der Krebserkrankungen geführt hat. Immer wieder gelangt schwer belastetes Gemüse und Obst in den Handel. Zwar hat Bürgermeister Luigi de Magistris, ein namhafter An | ung der Böden durch Schwermetalle und sogar illegal entsorgten radioaktiven | Müll | in der Region zu einem Anstieg der Krebserkrankungen geführt hat. Immer wie | Der Spiegel | |
| ie, die im Jahr 1997 geschlossen worden war, wieder in Betrieb genommen werden soll. Die Bewohner dort befürchten, dass von der Müllkippe Gesundheitsgefahren ausgehen könnten. Darum haben sie aus Müll , Metall und Altreifen Barrikaden errichtet, um den Zugang zu blockieren und die Wiedereröffnung der Halde zu verhindern. Pianura liegt hoch in den Hügeln der Stadt – mit 100.000 Einwohnern im Um | von der Müllkippe Gesundheitsgefahren ausgehen könnten. Darum haben sie aus | Müll | , Metall und Altreifen Barrikaden errichtet, um den Zugang zu blockieren und | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| rawalle waren die Schulen nach den Weihnachtsferien auf Geheiß von Ministerpräsident Romano Prodi wieder geöffnet worden. Dafür mussten Ordnungskräfte mit Hilfe der Armee die Zugänge zunächst vom Müll frei räumen. Doch viele Lehrer kamen dann genausowenig wie viele Schüler – die Mütter ließen ihre Kinder aus Protest nicht in die Schulen gehen. Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften | . Dafür mussten Ordnungskräfte mit Hilfe der Armee die Zugänge zunächst vom | Müll | frei räumen. Doch viele Lehrer kamen dann genausowenig wie viele Schüler – | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| chulen gehen. Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten in Neapel Staatspräsident Giorgio Napolitano sprach von einer zunehmenden Tragödie, weil mehr als 100.000 Tonnen Müll in Neapel, seiner Heimatstadt, nicht abgefahren worden seien. Prodi nannte es eine „Schande für Italien“, weil die Bilder davon in der Sendung „Mondovisione“ um die Welt gingen. Das staatliche Fe | olitano sprach von einer zunehmenden Tragödie, weil mehr als 100.000 Tonnen | Müll | in Neapel, seiner Heimatstadt, nicht abgefahren worden seien. Prodi nannte | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| die seit Wochen nicht abgefahrenen Müllberge auszumachen, aus denen kleine und größere Flammen züngelten und so eine einzigartige Umweltkatastrophe bebilderten. Denn die Bewohner verbrennen ihren Müll selbst, so dass ständig dichter Rauch über der Stadt hängt. Es ist nicht überall dreckig Eigentlich hatte man sich an den Müll von Neapel schon gewöhnt, die Besucher der Stadt, ihre Bewohner un | zigartige Umweltkatastrophe bebilderten. Denn die Bewohner verbrennen ihren | Müll | selbst, so dass ständig dichter Rauch über der Stadt hängt. Es ist nicht ü | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Umweltkatastrophe bebilderten. Denn die Bewohner verbrennen ihren Müll selbst, so dass ständig dichter Rauch über der Stadt hängt. Es ist nicht überall dreckig Eigentlich hatte man sich an den Müll von Neapel schon gewöhnt, die Besucher der Stadt, ihre Bewohner und die Politiker in Rom und in der Region Kampanien mit dem Gouverneur Antonio Bassolino an der Spitze. Immer wenn man in die quir | tadt hängt. Es ist nicht überall dreckig Eigentlich hatte man sich an den | Müll | von Neapel schon gewöhnt, die Besucher der Stadt, ihre Bewohner und die Pol | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| quirlige Millionenstadt fuhr, säumten große Müllsäcke und kleine Abfallbeutel die Straßen, einige von ihnen aufgeplatzt, so dass sich ihr Inhalt über den Asphalt verteilte. Meist häufte sich der Müll besonders in der Peripherie von Neapel, gleich hinter den Ausfahrten der Autobahnen und der Stadt-Tangenten. In der Innenstadt, in der Nähe des Rathauses und des Hafens, von wo Schiffe die Touris | , so dass sich ihr Inhalt über den Asphalt verteilte. Meist häufte sich der | Müll | besonders in der Peripherie von Neapel, gleich hinter den Ausfahrten der Au | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| schutz aus dem Haus. In der antiken Stadt Herculaneum, eigentlich berühmt für seine Ausgrabungsstätten, türmen sich die Abfälle bis in den ersten Stock der Häuser. Nicht weniger als 70.000 Tonnen Müll stauen sich seit dem Frühjahr in Neapel und dem übrigen Kampanien. Was wie ein Horrorszenario anmutet, ist ein Problem, mit dem Neapel seit mehr als 14 Jahren zu kämpfen hat. Das Problem: zu weni | Abfälle bis in den ersten Stock der Häuser. Nicht weniger als 70.000 Tonnen | Müll | stauen sich seit dem Frühjahr in Neapel und dem übrigen Kampanien. Was wie | Süddeutsche Zeitung | |
| der Nähe von Müllkippen eindeutig höher als in anderen Gegenden. So soll es in der Region bis zu dreimal mehr Krebserkrankungen geben als im übrigen Italien. Ministerpräsident Berlusconi hat den Müll zur Chefsache gemacht, schickte das Militär, um die Entsorgung der Zehntausenden Tonnen Abfälle zu überwachen und will sich bei regelmäßigen Besuchen ein Bild von der Lage machen. In 30 Monaten s | ankungen geben als im übrigen Italien. Ministerpräsident Berlusconi hat den | Müll | zur Chefsache gemacht, schickte das Militär, um die Entsorgung der Zehntaus | Süddeutsche Zeitung | |
| eplanten Verbrennungsanlagen, sondern auch die Camorra. Die Erlöse aus dem Müllgeschäft sind Experten zufolge die zweitgrößte Einnahmequelle der Clans nach dem Drogenhandel: "Für uns bedeutet der Müll pures Gold" zitieren italienische Zeitungen die Clanchefs. Und die Camorra organisiert tatsächlich die Abfallentsorgung im großen Stil. Deren kriminelle Kleinunternehmen reißen Aufträge zahlreich | rößte Einnahmequelle der Clans nach dem Drogenhandel: "Für uns bedeutet der | Müll | pures Gold" zitieren italienische Zeitungen die Clanchefs. Und die Camorra | Süddeutsche Zeitung | |
| erbrannt. Kinder fahren Lastwägen mit Giftmüll-Fässern beladen in entlegene Steinbrüche. Sie atmen giftige Dämpfe ein, ab und an kann sich auch eines der Fässer öffnen. Berufsrisiko. Das Netz der Müll -Mafia reicht inzwischen auch in andere europäische Länder, sogar nach China werden illegal Abfälle exportiert. Auf der nächsten Seite: Die skrupellose Parallelwelt hinter den Müllbergen und ob It | b und an kann sich auch eines der Fässer öffnen. Berufsrisiko. Das Netz der | Müll | -Mafia reicht inzwischen auch in andere europäische Länder, sogar nach China | Süddeutsche Zeitung | |
| Müll stapeln sich in Neapel und Umgebung - nun will Italiens Regierung entschlossen gegen die Abfallmisere vorgehen. Gegen Demonstranten vor einer Deponie zeigte die Polizei zumindest schon Härte. Ro | lkrise in Neapel: Regierung zu allem entschlossen. Mehr als 110.000 Tonnen | Müll | stapeln sich in Neapel und Umgebung - nun will Italiens Regierung entschlos | Der Spiegel | |
| e war vor elf Jahren wegen Gesundheitsgefahren geschlossen worden, wurde aber inzwischen offiziell wieder in Betrieb genommen. Nach dem Willen der Behörden sollen dort weitere Zehntausende Tonnen Müll gelagert werden. Anwohner wehren sich dagegen, weil sie Gestank und Gesundheitsrisiken befürchten. Neapel und die gesamte Region leiden seit mehr als einem Jahrzehnt unter einem Entsorgungsproble | ommen. Nach dem Willen der Behörden sollen dort weitere Zehntausende Tonnen | Müll | gelagert werden. Anwohner wehren sich dagegen, weil sie Gestank und Gesundh | Der Spiegel | |
| in diesen Tagen bereist, den wird das nicht wundern. Auf Straßen und Plätzen türmen sich aufgeplatzte Müllsäcke, Kartons mit Gemüseresten, Kleidungsfetzen und sonstigem Unrat. Neapel versinkt im Müll : Ärzte warnen vor den gesundheitlichen Folgen. Teilweise stapelt sich der Abfall mannshoch. Der Müll fault seit Wochen vor sich hin, die Menschen schaufeln ihn von den Bürgersteigen auf die Straß | s mit Gemüseresten, Kleidungsfetzen und sonstigem Unrat. Neapel versinkt im | Müll | : Ärzte warnen vor den gesundheitlichen Folgen. Teilweise stapelt sich der A | Süddeutsche Zeitung | |
| e Müllsäcke, Kartons mit Gemüseresten, Kleidungsfetzen und sonstigem Unrat. Neapel versinkt im Müll: Ärzte warnen vor den gesundheitlichen Folgen. Teilweise stapelt sich der Abfall mannshoch. Der Müll fault seit Wochen vor sich hin, die Menschen schaufeln ihn von den Bürgersteigen auf die Straße, um den Verkehr zu blockieren und auf diese Weise gegen die unerträgliche Situation zu protestieren | n gesundheitlichen Folgen. Teilweise stapelt sich der Abfall mannshoch. Der | Müll | fault seit Wochen vor sich hin, die Menschen schaufeln ihn von den Bürgerst | Süddeutsche Zeitung | |
| e, um den Verkehr zu blockieren und auf diese Weise gegen die unerträgliche Situation zu protestieren. Schließlich zahlen sie fast die höchsten Abfallgebühren Italiens. Manchen Bürgern stinkt der Müll derart, dass sie ihn anzünden. So zählte die Feuerwehr allein in der Nacht auf Samstag 120 Brände. Da nützt es nichts, wenn der Präfekt schimpft: ,,Es ist ein Wahnsinn, den Abfall auf den Straßen | n sie fast die höchsten Abfallgebühren Italiens. Manchen Bürgern stinkt der | Müll | derart, dass sie ihn anzünden. So zählte die Feuerwehr allein in der Nacht | Süddeutsche Zeitung | |
| tsgefährdend.'' Ärzte warnen, der schwelende Unrat setze Dioxin frei, das Luft und Böden verpeste und sich schließlich in der Nahrung wiederfinde. Zudem fürchten die Mediziner die Kombination von Müll und Sommerhitze in den kommenden Monaten. ,,Die sanitären Zustände in unserer Region sind dramatisch'', befindet der Ärzteverband Neapels. Carlo Liberati, der Bischof von Pompeji, wird noch deutl | n der Nahrung wiederfinde. Zudem fürchten die Mediziner die Kombination von | Müll | und Sommerhitze in den kommenden Monaten. ,,Die sanitären Zustände in unser | Süddeutsche Zeitung | |
| der Armee - ohne rechten Erfolg. Der Unrat scheint auch ihn zu verschütten. Dabei ist das Entsorgungs-Problem in der Region seit langem bekannt. Seit 13 Jahren rufen die Behörden regelmäßig den ,, Müll -Notstand'' aus. ,,Alexander dem Großen hat dieser Zeitraum gereicht, die Welt zu erobern'', spottet der Corriere della Sera. Neapel aber werde nicht einmal seiner Abfallhaufen Herr, obwohl man in | ion seit langem bekannt. Seit 13 Jahren rufen die Behörden regelmäßig den ,, | Müll | -Notstand'' aus. ,,Alexander dem Großen hat dieser Zeitraum gereicht, die We | Süddeutsche Zeitung | |
| m reisen, um aus Protest bei Premier Romano Prodi ihr Amt niederzulegen. Italien, Kampanien und Neapel werden von linken Koalitionen regiert. Die italienische Linke gibt sich gern sauber. Wie der Müll -Skandal zeigt, nicht immer zu Recht. Die Gründe der Krise? Die Menschen in Kampanien produzieren mehr Haushaltsabfall als in anderen Gegenden Italiens, 8000 Tonnen pro Tag. Nur acht Prozent werde | Koalitionen regiert. Die italienische Linke gibt sich gern sauber. Wie der | Müll | -Skandal zeigt, nicht immer zu Recht. Die Gründe der Krise? Die Menschen in | Süddeutsche Zeitung | |
| t der Camorra'', sagt Sonderkommissar Bertolaso. Erst vor ein paar Wochen musste er erleben, wie einer seiner Stellvertreter festgenommen wurde. Der Vorwurf der Ermittler: Miese Geschäfte mit dem Müll . | eter festgenommen wurde. Der Vorwurf der Ermittler: Miese Geschäfte mit dem | Müll | . | Süddeutsche Zeitung | |
| en Monaten in Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg bewältigt werden, was den bisher größten Umweltskandal der Bundesrepublik ausmacht, freilich strafrechtlich kaum zu ahnden sein dürfte: Müll -Entsorger haben jahrelang unter den Augen der Umweltbehörden Tausende von Tonnen hochgiftiger Industrie-Abfälle illegal auf westdeutschen Hausmüllplätzen. Schutthalden und Deponien abgekippt.Erst | undesrepublik ausmacht, freilich strafrechtlich kaum zu ahnden sein dürfte: | Müll | -Entsorger haben jahrelang unter den Augen der Umweltbehörden Tausende von T | Der Spiegel | |
| nteil: 60 Prozent) die den Kunden bis 1969/70 garantierte Rücknahme der verbrauchten Salze "aus Wirtschaftlichen und betriebstechnischen Gründen" (Kommissionsbericht) ablehnen, nutzte eine "ganze Müll -Mafia" (so der bayrische SPD-Landtagsabgeordnete Georg Weich) den neuen Markt.Fuhrleute, darunter Großspediteure wie die Haniel GmbH und die Firma Stinnes, Müllmakler und private Deponiebetreiber | riebstechnischen Gründen" (Kommissionsbericht) ablehnen, nutzte eine "ganze | Müll | -Mafia" (so der bayrische SPD-Landtagsabgeordnete Georg Weich) den neuen Mar | Der Spiegel | |
| er wie der Wiesbadener Kaufmann Erwin Prael versprachen der Industrie die schadlose Beseitigung oder Ablagerung der anfallenden Giftsalz-Kontingente, vergruben die Cyani -- de jedoch billig unter Müll und Bauschutt.Ob und wie stark die Blausäuresalze, meist eingeschlossen in flott rostende Fässer, derzeit schon das Grundwasser rund um die Deponien vergiftet haben -- darüber sind sich auch die | llenden Giftsalz-Kontingente, vergruben die Cyani -- de jedoch billig unter | Müll | und Bauschutt.Ob und wie stark die Blausäuresalze, meist eingeschlossen in | Der Spiegel | |
| sser akut wird, kann niemand vorhersagen. Cyanide können jahrelang ohne gefährliche Folgen unter Müllbergen lagern, werden aber schnell zur tödlichen Gefahr, wenn Tankwagen etwa Salzsäure auf den Müll kippen und sich Cyanwasserstoffsäure, Blausäure bildet,Daß die chemische Beweislage die beschuldigten Müll-Kutscher und Deponiebetreiber in späteren Strafverfahren eher ent- denn belasten könnte. | en aber schnell zur tödlichen Gefahr, wenn Tankwagen etwa Salzsäure auf den | Müll | kippen und sich Cyanwasserstoffsäure, Blausäure bildet,Daß die chemische Be | Der Spiegel | |
| lagern, werden aber schnell zur tödlichen Gefahr, wenn Tankwagen etwa Salzsäure auf den Müll kippen und sich Cyanwasserstoffsäure, Blausäure bildet,Daß die chemische Beweislage die beschuldigten Müll -Kutscher und Deponiebetreiber in späteren Strafverfahren eher ent- denn belasten könnte. scheint unter den Fachleuten schon ausgemacht. Letztlich werde, meint der Mainzer Umweltschützer Weber. St | stoffsäure, Blausäure bildet,Daß die chemische Beweislage die beschuldigten | Müll | -Kutscher und Deponiebetreiber in späteren Strafverfahren eher ent- denn bel | Der Spiegel | |
| legt ist, aber die Wirklichkeit zum Inhalt hat, mit Namen und Quellen. Das Buch nervt die Clans, weil ich wirtschaftliche Zusammenhänge aufzeige. Womit verdient die Camorra am meisten – Drogen, Müll , Mode? Sicherlich mit Kokain und Zement. Und Müll. Der ist so lukrativ wie Kokain, aber das Abfallgeschäft ist kompliziert, nur die mächtigsten Clans betreiben es. Seit dreißig Jahren kommt der M | e Zusammenhänge aufzeige. Womit verdient die Camorra am meisten – Drogen, | Müll | , Mode? Sicherlich mit Kokain und Zement. Und Müll. Der ist so lukrativ wie | Süddeutsche Zeitung | |
| t Namen und Quellen. Das Buch nervt die Clans, weil ich wirtschaftliche Zusammenhänge aufzeige. Womit verdient die Camorra am meisten – Drogen, Müll, Mode? Sicherlich mit Kokain und Zement. Und Müll . Der ist so lukrativ wie Kokain, aber das Abfallgeschäft ist kompliziert, nur die mächtigsten Clans betreiben es. Seit dreißig Jahren kommt der Müll vom Norden nach Kampanien, im ganzen Land wurd | orra am meisten – Drogen, Müll, Mode? Sicherlich mit Kokain und Zement. Und | Müll | . Der ist so lukrativ wie Kokain, aber das Abfallgeschäft ist kompliziert, n | Süddeutsche Zeitung | |
| l, Mode? Sicherlich mit Kokain und Zement. Und Müll. Der ist so lukrativ wie Kokain, aber das Abfallgeschäft ist kompliziert, nur die mächtigsten Clans betreiben es. Seit dreißig Jahren kommt der Müll vom Norden nach Kampanien, im ganzen Land wurde er vergraben. Die Camorra importiert den Müll zu einem Viertel des Preises, den die Stadt Neapel für ihren Müll in deutschen Verbrennungsanlagen be | iert, nur die mächtigsten Clans betreiben es. Seit dreißig Jahren kommt der | Müll | vom Norden nach Kampanien, im ganzen Land wurde er vergraben. Die Camorra i | Süddeutsche Zeitung | |
| Abfallgeschäft ist kompliziert, nur die mächtigsten Clans betreiben es. Seit dreißig Jahren kommt der Müll vom Norden nach Kampanien, im ganzen Land wurde er vergraben. Die Camorra importiert den Müll zu einem Viertel des Preises, den die Stadt Neapel für ihren Müll in deutschen Verbrennungsanlagen bezahlt. Haute Couture bedeutet im Vergleich dazu nur ein kleines Zubrot. Haben die großen itali | ch Kampanien, im ganzen Land wurde er vergraben. Die Camorra importiert den | Müll | zu einem Viertel des Preises, den die Stadt Neapel für ihren Müll in deutsc | Süddeutsche Zeitung | |
| n es. Seit dreißig Jahren kommt der Müll vom Norden nach Kampanien, im ganzen Land wurde er vergraben. Die Camorra importiert den Müll zu einem Viertel des Preises, den die Stadt Neapel für ihren Müll in deutschen Verbrennungsanlagen bezahlt. Haute Couture bedeutet im Vergleich dazu nur ein kleines Zubrot. Haben die großen italienischen Modehäuser denn zwei Jahre nach Erscheinen Ihres Buches e | tiert den Müll zu einem Viertel des Preises, den die Stadt Neapel für ihren | Müll | in deutschen Verbrennungsanlagen bezahlt. Haute Couture bedeutet im Verglei | Süddeutsche Zeitung | |
| Tonnen Giftmüll angeboten. Dazu kommt, so räumt auch das Bonner Umweltministerium ein, eine "irrsinnige Dunkelziffer".Zwar erließ Polen im Juli 1989 ein Importverbot für Sondermüll. Doch wenn der Müll als Wirtschaftsgut deklariert wird, mit dem Hinweis, er werde in Polen recycelt, passiert er anstandslos die deutsch-polnische Grenze.Tausende Tonnen Filterasche aus West-Berlin, PCB-verseuchte S | ar erließ Polen im Juli 1989 ein Importverbot für Sondermüll. Doch wenn der | Müll | als Wirtschaftsgut deklariert wird, mit dem Hinweis, er werde in Polen recy | Der Spiegel | |
| verdient. Müll . In Neapel türmt sich der Müll auf den Straßen. Die Region produziert jedes Jahr rund 2,8 Millionen Tonnen Müll, besitzt aber seit 1997 keine Deponie mehr und wartet auf Verbrennungsanlagen. Die | Italien. Neapel unterm | Müll | . In Neapel türmt sich der Müll auf den Straßen. Die Region produziert jedes | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Müll auf den Straßen. Die Region produziert jedes Jahr rund 2,8 Millionen Tonnen Müll, besitzt aber seit 1997 keine Deponie mehr und wartet auf Verbrennungsanlagen. Die Verwaltung sucht nach Notlösung | Italien. Neapel unterm Müll. In Neapel türmt sich der | Müll | auf den Straßen. Die Region produziert jedes Jahr rund 2,8 Millionen Tonnen | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Italien. Neapel unterm Müll. In Neapel türmt sich der Müll auf den Straßen. Die Region produziert jedes Jahr rund 2,8 Millionen Tonnen Müll , besitzt aber seit 1997 keine Deponie mehr und wartet auf Verbrennungsanlagen. Die Verwaltung sucht nach Notlösungen. In Neapel und den Vorstädten türmt sich der Müll auf den Straßen. 2000 Tonnen | auf den Straßen. Die Region produziert jedes Jahr rund 2,8 Millionen Tonnen | Müll | , besitzt aber seit 1997 keine Deponie mehr und wartet auf Verbrennungsanlag | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| hr rund 2,8 Millionen Tonnen Müll, besitzt aber seit 1997 keine Deponie mehr und wartet auf Verbrennungsanlagen. Die Verwaltung sucht nach Notlösungen. In Neapel und den Vorstädten türmt sich der Müll auf den Straßen. 2000 Tonnen sind es allein in Neapel, 100 000 Tonnen in der gesamten italienischen Region Kampanien. Da der Region noch immer ein Entsorgungskonzept fehlt, sucht die Verwaltung j | waltung sucht nach Notlösungen. In Neapel und den Vorstädten türmt sich der | Müll | auf den Straßen. 2000 Tonnen sind es allein in Neapel, 100 000 Tonnen in de | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ht, fordert die Opposition den Rücktritt des Regionalpräsidenten Bassolino, die Auflösung der gewählten Regionalregierung und die Einsetzung von Regierungskommissaren aus Rom. 2005 vier Kilogramm Müll weniger pro Einwohner als im Vorjahr Müllentsorgung in der Region wird 20 Prozent teurer Mülltransport in deutsche Müllverbrennungsanlagen Kampanien produziert jedes Jahr rund 2,8 Millionen T | g und die Einsetzung von Regierungskommissaren aus Rom. 2005 vier Kilogramm | Müll | weniger pro Einwohner als im Vorjahr Müllentsorgung in der Region wird 20 | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| pro Einwohner als im Vorjahr Müllentsorgung in der Region wird 20 Prozent teurer Mülltransport in deutsche Müllverbrennungsanlagen Kampanien produziert jedes Jahr rund 2,8 Millionen Tonnen an Müll , besitzt aber seit 1997 keine Mülldeponie mehr. Von den seit mehr als zehn Jahren geplanten Müllverbrennungsanlagen soll erst im nächsten Jahr die erste fertig werden. Nachdem in den vergangenen | nungsanlagen Kampanien produziert jedes Jahr rund 2,8 Millionen Tonnen an | Müll | , besitzt aber seit 1997 keine Mülldeponie mehr. Von den seit mehr als zehn | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ungsanlagen soll erst im nächsten Jahr die erste fertig werden. Nachdem in den vergangenen Jahren auch alle Behelfslösungen ausgeschöpft wurden, hat sich die Verwaltung nun dafür entschieden, den Müll in Ballen von 1,1 Tonnen zu verpacken und vorübergehend zu lagern. Doch auch die provisorischen Lagerstätten, zusammengenommen mit der Fläche von einem Quadratkilometer, sind nun vollgepackt mit | gen ausgeschöpft wurden, hat sich die Verwaltung nun dafür entschieden, den | Müll | in Ballen von 1,1 Tonnen zu verpacken und vorübergehend zu lagern. Doch auc | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Um jeglichen Unbill um die Standorte neuer Mülldeponien zu entgehen, feierten sich die Lokalpolitiker als Reformer, die künftig auf jegliche Deponie verzichten könnten. Schließlich werde man den Müll durch Trennung auf einen Bruchteil reduzieren und dann den Rest verbrennen können. „Regierungskommissar für den Müllnotstand“ Tatsächlich ließ Bassolino vor sieben Jahren 1800 zusätzliche Müllm | künftig auf jegliche Deponie verzichten könnten. Schließlich werde man den | Müll | durch Trennung auf einen Bruchteil reduzieren und dann den Rest verbrennen | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Müll . 3000 Tonnen wurden am Freitag gezählt. Der Ende Mai gewählte Bürgermeister Luigi de Magistris steht vor seiner ersten Bewährungsprobe. Verärgerte Bürger setzen Müllberge in Brand. Geschäfte müss | ROM, 24. Juni. Neapel versinkt wieder im | Müll | . 3000 Tonnen wurden am Freitag gezählt. Der Ende Mai gewählte Bürgermeister | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| U-Richtlinien nach einer Mülltrennung in den Haushalten durchsetzen. Das geschieht längst in Städten wie Rom oder in der Kleinstadt Sorrent nahe Neapel. Aber in der jetzigen Krise muss Neapel den Müll an andere Regionen loswerden, nachdem örtliche Müllplätze wegen Überfüllung oder anhängiger Verfahren geschlossen und Verbrennungsanlagen nicht ausreichend einsetzbar sind. Anfang der Woche vera | Kleinstadt Sorrent nahe Neapel. Aber in der jetzigen Krise muss Neapel den | Müll | an andere Regionen loswerden, nachdem örtliche Müllplätze wegen Überfüllung | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ahlausgang: Ende Mai hatte der Regierungschef gesagt, die Napolitaner würden ihre Wahl schon bald bedauern. Am Freitag versprach Umweltministerin Prestigiacomo dem Bürgermeister den Transport von Müll auf Deponien andernorts. | ersprach Umweltministerin Prestigiacomo dem Bürgermeister den Transport von | Müll | auf Deponien andernorts. | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| nd Empörung auch nach langer Suche nicht zu finden. Das Albergheria-Viertel, Palermos offene Wunde mitten im historischen Zentrum: Häuserruinen, Armut. Hier gärt nicht die Wut, sondern allein der Müll , der am Ende eines langen Markttages auf den Straßen vor sich hin gammelt. In den Straßen des Viertels hängen auch sechs Wochen nach der Regionalwahl von Ende Mai noch immer die Plakate der Mitte | n Zentrum: Häuserruinen, Armut. Hier gärt nicht die Wut, sondern allein der | Müll | , der am Ende eines langen Markttages auf den Straßen vor sich hin gammelt. | Süddeutsche Zeitung | |
| t", sagt er. Aber warum hat sich seit 14 Jahren nichts wesentlich geändert in Kampanien? "Ich weiß es wirklich nicht", sagt er resigniert. "Ich will nur weg aus diesem Land." Alltag in Kampanien: Müll auf der Straße und Motorradfahrer ohne Helm. Chiaiano hat verschiedene und sich doch immer gleichende Antworten auf das scheinbar unlösbare Problem. Warum gibt es keine Verbrennungsanlagen? "Weil | agt er resigniert. "Ich will nur weg aus diesem Land." Alltag in Kampanien: | Müll | auf der Straße und Motorradfahrer ohne Helm. Chiaiano hat verschiedene und | Süddeutsche Zeitung | |
| er Herr am Zeitungskiosk an der Piazza Titanic. Warum nicht in die Deponien? "Viele wurden aus hygienischen Gründen geschlossen", schreiben die Zeitungen. Warum hat niemand ein Einsehen, dass der Müll aber irgendwohin gebracht werden muss? "Unserer Ansicht ist das hier kein Notfall", sagt die Gemeinderätin aus dem Nachbarort Marano, Gemma Infantocci, die seit Wochen gegen die Deponie kämpft un | hlossen", schreiben die Zeitungen. Warum hat niemand ein Einsehen, dass der | Müll | aber irgendwohin gebracht werden muss? "Unserer Ansicht ist das hier kein N | Süddeutsche Zeitung | |
| o ist der Staat in Kampanien? "Der Staat hat versagt", heißt es auf einem Transparent, das an einem Balkon an der Via Cupa del Cane im Wind weht. Bald Unterricht im Mülltrennen Wohin also mit dem Müll ? Fast alle werfen ihn auf die Straße, auf die Via Cupa del Cane zum Beispiel, wo gerade eine Mutter mit Kind einen Sack auf den Haufen mitten auf der Kreuzung schleudert und kurz darauf ein Mann | pa del Cane im Wind weht. Bald Unterricht im Mülltrennen Wohin also mit dem | Müll | ? Fast alle werfen ihn auf die Straße, auf die Via Cupa del Cane zum Beispie | Süddeutsche Zeitung | |
| Haufen mitten auf der Kreuzung schleudert und kurz darauf ein Mann eine leere Zigarettenschachtel auf den mit Dreck übersäten Boden fallen lässt. Andere, es sind wenige im Vergleich, tragen ihren Müll zu Don Ciro auf den Vorplatz der Kirchengemeinde San Ludovico D'Angiò am Ortsende von Chiaiano. Samstag, wenn Messe ist, bringen die Gemeindemitglieder Plastik und Aluminium, säuberlich getrennt. | säten Boden fallen lässt. Andere, es sind wenige im Vergleich, tragen ihren | Müll | zu Don Ciro auf den Vorplatz der Kirchengemeinde San Ludovico D'Angiò am Or | Süddeutsche Zeitung | |
| lastik und Aluminium, säuberlich getrennt. Vor sieben Jahren hat sich die Gemeinde mit einem Textilfabrikanten aus Marano zusammengetan. Der Unternehmer der Firma Erreplastica holt den getrennten Müll ab und verarbeitet ihn zu Kleidern, erklärt Don Ciro. "Wir versuchen, ein Beispiel zu geben", sagt der Pfarrer. Vier Kirchengemeinden in der Gegend beteiligen sich an dem Projekt. "Irgendetwas wo | o zusammengetan. Der Unternehmer der Firma Erreplastica holt den getrennten | Müll | ab und verarbeitet ihn zu Kleidern, erklärt Don Ciro. "Wir versuchen, ein B | Süddeutsche Zeitung | |
| ." Er wolle ja nicht mit Fingern auf andere zeigen, aber 90 Prozent derjenigen, die gegen die Deponie protestieren, hätten noch nie etwas von Mülltrennung gehört. Offiziell wird auch in Kampanien Müll getrennt. "Tatsächlich hat das öffentliche Sammeln keinen Sinn, wenn die Reste nicht abgeholt werden", sagt Don Ciro. Von September an, so heißt es, sollen die Schulkinder Unterricht im Mülltrenn | en noch nie etwas von Mülltrennung gehört. Offiziell wird auch in Kampanien | Müll | getrennt. "Tatsächlich hat das öffentliche Sammeln keinen Sinn, wenn die Re | Süddeutsche Zeitung | |
| Müll -Hilfe . Mehr Abfälle aus Neapel sollen verbrannt werden. Deutschlands Entsorger sollen das Müllproblem in Neapel lösen. Nach Informationen der WELT hat die italienische Regierung in dieser Woch | Italien bittet deutsche Entsorger offiziell um | Müll | -Hilfe . Mehr Abfälle aus Neapel sollen verbrannt werden. Deutschlands Ent | Die Welt | |
| ar Gianni De Gennaro an den Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE). Das bestätigte ein Sprecher des Verbands. Der BDE soll nun Unternehmen identifizieren, die rund 200 000 Tonnen Müll aus Neapel verbrennen können. Das Bundesumweltministerium ist informiert. Die Bereitschaft und die Kapazitäten sind laut BDE vorhanden. In den nächsten Tagen soll die Erlaubnis für den Müllimport | bands. Der BDE soll nun Unternehmen identifizieren, die rund 200 000 Tonnen | Müll | aus Neapel verbrennen können. Das Bundesumweltministerium ist informiert. D | Die Welt | |
| er Hilfe gelöst werde. "Denn hierzulande stehen die weltweit modernsten Entsorgungsanlagen, und hier gelten die strengsten Umweltschutzauflagen." In Neapel gibt es nicht genug Kapazitäten für den Müll , Anwohner und Mafia-Interessen verhindern den Bau neuer Deponien. Die Abfälle, die auf dem Seeweg nach Deutschland transportiert werden sollen, werden zu 100 Prozent verbrannt. Der BDE rechnet da | en Umweltschutzauflagen." In Neapel gibt es nicht genug Kapazitäten für den | Müll | , Anwohner und Mafia-Interessen verhindern den Bau neuer Deponien. Die Abfäl | Die Welt | |
| gen aus Italien nicht zu befürchten. Laut Axel Schweitzer, Geschäftsführer des Berliner Entsorgungsunternehmens Alba, haben die deutschen Müllverbrennungsanlagen ohnehin Auslastungsprobleme. Dass Müll aus dem Ausland nach Deutschland transportiert und anschließend verwertet oder verbrannt wird, ist daher nicht ungewöhnlich. Die Bundesrepublik ist einer der größten Importeure von Reststoffen. 2 | ben die deutschen Müllverbrennungsanlagen ohnehin Auslastungsprobleme. Dass | Müll | aus dem Ausland nach Deutschland transportiert und anschließend verwertet o | Die Welt | |
| und Norditalien festsetzen können", sagt Venturi. Die Mafia kontrolliere fast den gesamten Markt des Glücksspiels, den Markt der Abfallentsorgung und dabei vor allem des schädlichen und giftigen Mülls . Außerdem habe sie "alles rund ums Bauen" unter ihrer Hand. Die Investitionstätigkeit der Mafia-Clans breite sich jetzt auch stärker im Gesundheitswesen sowie im Transport- und Logistikbereich | arkt der Abfallentsorgung und dabei vor allem des schädlichen und giftigen | Mülls | . Außerdem habe sie "alles rund ums Bauen" unter ihrer Hand. Die Investiti | Süddeutsche Zeitung | |
| rsetzung mit der organisierten Kriminalität unmöglich. „Für uns bedeutet der Müll pures Gold“, zitieren italienische Zeitungen Aussagen jener Clanchefs, die mit der ungeregelten Wegschaffung des Mülls weiterhin Milliarden verdienen. Das funktioniert so: Anstatt eine preisgünstige und möglichst schonende Abfall-Logistik zu nutzen, überlässt die Gesellschaft ihren Müll gegen gutes Geld den Kri | tungen Aussagen jener Clanchefs, die mit der ungeregelten Wegschaffung des | Mülls | weiterhin Milliarden verdienen. Das funktioniert so: Anstatt eine preisgü | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| h aus anderen Ländern Europas. Gespräche mit Italienern scheiterten aber, weil die Geschäftspartner angeblich Mafia-Verbindungen hatten. "Bis jetzt ist alles phantastisch gelaufen, ein Teil des Mülls ist schon verbrannt", wurden Sprecher der Firma Tirme am Wochenende von spanischen Medien zitiert. Die Gegenseite sieht das ganz anders. Das Abfallgesetz der Insel, auf der 800.000 Einwohner st | indungen hatten. "Bis jetzt ist alles phantastisch gelaufen, ein Teil des | Mülls | ist schon verbrannt", wurden Sprecher der Firma Tirme am Wochenende von s | Der Spiegel | |
| otbrigadisten gemacht. Und er hat auch den brutalen Einsatz beim G-8-Gipfel in Genua 2001 zu verantworten gehabt.Prodi appellierte an die Solidarität anderer Regionen. Jede sollte einen Teil des Mülls bei sich unterbringen. Die Lombardei und Veneto, beides stolze Nordländer, haben bereits dankend abgelehnt: Macht euren Dreck alleine weg.Beim Bau des bislang einzigen Müllofens in Acerra sind | ppellierte an die Solidarität anderer Regionen. Jede sollte einen Teil des | Mülls | bei sich unterbringen. Die Lombardei und Veneto, beides stolze Nordländer | Der Spiegel | |
| Abfall in Zahlen: Die Erde, ein Müllberg. 600.000 Tonnen Elektroschrott entstehen jährlich in Deutschland. 4000 Tonnen Müll blieben 2011 in Neapel auf den Straßen liegen. Und null Prozent des Mülls wird in Bulgarien wiederverwertet. Eine Reise durch den Abfall dieser Welt. 0 Prozent des Mülls wird in Bulgarien wiederverwertet. Weniger als ein Fünftel beträgt die Recycling-Quote in den EU | n Müll blieben 2011 in Neapel auf den Straßen liegen. Und null Prozent des | Mülls | wird in Bulgarien wiederverwertet. Eine Reise durch den Abfall dieser Wel | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| Deutschland. 4000 Tonnen Müll blieben 2011 in Neapel auf den Straßen liegen. Und null Prozent des Mülls wird in Bulgarien wiederverwertet. Eine Reise durch den Abfall dieser Welt. 0 Prozent des Mülls wird in Bulgarien wiederverwertet. Weniger als ein Fünftel beträgt die Recycling-Quote in den EU-Staaten Griechenland, Litauen, Lettland, Estland und Frankreich. 1/3 der vermeintlichen Sandkörn | n wiederverwertet. Eine Reise durch den Abfall dieser Welt. 0 Prozent des | Mülls | wird in Bulgarien wiederverwertet. Weniger als ein Fünftel beträgt die Re | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| orethenhaltig - bis zum Grundwasserspiegel hinab in Gruben verfüllt zu werden, die für den Straßenbau ausgehoben worden waren.Auf 11,6 Millionen Tonnen jährlich wird die Menge illegal entsorgten Mülls in Italien geschätzt. Über 16 Milliarden Euro, so die Umweltorganisation Legambiente, wurden 2012 bei solch schmutzigen Geschäften bewegt - ein krisenfestes Gewerbe. Zumal die Mafia-Clans ihre | waren.Auf 11,6 Millionen Tonnen jährlich wird die Menge illegal entsorgten | Mülls | in Italien geschätzt. Über 16 Milliarden Euro, so die Umweltorganisation | Der Spiegel | |
| . Mülls . Täglich schickt Italien aus dem Raum Neapel bis zu 1000 Tonnen Müll nach Deutschland. Das kostet 270 Euro pro Tonne. In Neapel stapelt sich trotzdem weiter der Abfall. Niemand glaubt, dass de | Neapel wird zur Hauptstadt des | Mülls | . Täglich schickt Italien aus dem Raum Neapel bis zu 1000 Tonnen Müll nac | Die Welt | |
| Grund.Künftig wird Bodenradar auch zeigen, ob Fundamente für Klärbecken tatsächlich aus Beton oder nur aus billigem Kies bestehen. Auf Deponien will man ergründen, ob Erdmassen zum Abdecken des Mülls tatsächlich so dick sind wie berechnet.Bartsch jagt betrügerische Tiefbauunternehmer nicht nur mit Bodenradar. Bad Homburg hat sich auch mit geschädigten Nachbargemeinden, dem Hochtaunuskreis s | s bestehen. Auf Deponien will man ergründen, ob Erdmassen zum Abdecken des | Mülls | tatsächlich so dick sind wie berechnet.Bartsch jagt betrügerische Tiefbau | Der Spiegel | |
| llen. Alba bekommt das besser hin als ein städtisches Unternehmen? Schweitzer: Vergessen Sie es. Ich sage zu diesem Thema nichts. Welt am Sonntag: Kommen wir noch mal auf den sinnlichen Duft des Mülls . Konnten Sie davon auch Ihre Frau überzeugen? Schweitzer: Nur bedingt. Aber einen Vorgeschmack, wie ich bin, konnte sie gleich bei unserer ersten Verabredung bekommen. Wir waren in einem Restau | a nichts. Welt am Sonntag: Kommen wir noch mal auf den sinnlichen Duft des | Mülls | . Konnten Sie davon auch Ihre Frau überzeugen? Schweitzer: Nur bedingt. Ab | Die Welt | |
| liegt. Die niederländische Untersuchung wurde von Februar 2007 bis Januar 2008 durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass neben Bulgarien auch Schottland, Slowenien und Polen einen großen Teil ihres Mülls illegal exportieren. Auffällig sei zudem, dass sich Griechenland, Italien und Spanien nicht an der VROM-Untersuchung beteiligen wollten. Aber es gibt auch Fortschritte zu vermelden: Seit der A | ben Bulgarien auch Schottland, Slowenien und Polen einen großen Teil ihres | Mülls | illegal exportieren. Auffällig sei zudem, dass sich Griechenland, Italien | taz | |
| rbeiter leiden an Hautausschlag. Ein Bericht einer Sonderkommission des Landeskriminalamtes belegt, dass die Deponie unter katastrophalen Bedingungen betrieben wurde. Die Kontrolle angelieferten Mülls war schlampig, giftiges Wasser wurde in der Weser entsorgt. Auch stellt die Kommission gravierende Fehler der Behörden fest. Diese hätten von den Verhältnissen gewusst und nichts dagegen untern | er katastrophalen Bedingungen betrieben wurde. Die Kontrolle angelieferten | Mülls | war schlampig, giftiges Wasser wurde in der Weser entsorgt. Auch stellt d | Die Welt | |
| eicht verletzt. Vor der Villa des Regionalgouverneurs Renato Soru luden aufgebrachte Menschen Müllsäcke ab. Die Demonstranten protestierten damit dagegen gegen Sorus Einwilligung, einen Teil des Mülls aus Neapel nach Sardinien zu verschiffen. Prodi verurteilte die Gewalt. Jeder Italiener habe die Pflicht, den Neapolitanern beizustehen, erklärte er. Die Regierung könne nicht tolerieren, dass | anten protestierten damit dagegen gegen Sorus Einwilligung, einen Teil des | Mülls | aus Neapel nach Sardinien zu verschiffen. Prodi verurteilte die Gewalt. J | Süddeutsche Zeitung | |
| sches Müllproblem. Die Situation eskalierte, nachdem zur Weihnachtszeit nahezu alle Deponien im Großraum Neapel für voll erklärt wurden. Mittlerweile türmen sich rund 140.000 Tonnen verrottenden Mülls in den Straßen der drittgrößten italienischen Stadt. Neben Sardinien haben nun auch weitere Regionen wie etwa Sizilien eingewilligt, einen Teil des Mülls anzunehmen. | erklärt wurden. Mittlerweile türmen sich rund 140.000 Tonnen verrottenden | Mülls | in den Straßen der drittgrößten italienischen Stadt. Neben Sardinien habe | Süddeutsche Zeitung | |
| en sich rund 140.000 Tonnen verrottenden Mülls in den Straßen der drittgrößten italienischen Stadt. Neben Sardinien haben nun auch weitere Regionen wie etwa Sizilien eingewilligt, einen Teil des Mülls anzunehmen. | n nun auch weitere Regionen wie etwa Sizilien eingewilligt, einen Teil des | Mülls | anzunehmen. | Süddeutsche Zeitung | |
| n der Mafia gejagte Roberto Saviano in seinem Buch „Gomorrha“, wie bisweilen in der Nacht die Mafia aufs Land kam und Giftmüll unter die Felder pflügte. Die Camorra ließ sich den Abtransport des Mülls von den Produzenten gut bezahlen und wurde den Dreck günstig los. Manche Bauern merkten erst Tage später, was in der Nacht passiert war. Die meisten hatten Angst und schwiegen. Die Camorra entl | ftmüll unter die Felder pflügte. Die Camorra ließ sich den Abtransport des | Mülls | von den Produzenten gut bezahlen und wurde den Dreck günstig los. Manche | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| genen Jahr berichtete der Umweltverband Legambiente, 2010 hätten die Behörden der vier südlichen Regionen Kampanien, Apulien, Kalabrien und Sizilien gut zwei Millionen Tonnen illegal deponierten Mülls sichergestellt. Die Region um Neapel war nach der Statistik am stärksten von den Müllverbrechern der Mafia betroffen. | lien, Kalabrien und Sizilien gut zwei Millionen Tonnen illegal deponierten | Mülls | sichergestellt. Die Region um Neapel war nach der Statistik am stärksten | Frankfurter Allgemeine Zeitung | |
| ondereinheiten der Polizei zuschlagen. Die Ermittler sind nicht auf der Suche nach vermissten Kindern oder geheimen Waffenlagern, sie fahnden nach Abfall, nach Hunderttausenden Tonnen stinkenden Mülls , der illegal verscharrt worden ist.Anfang September war es in Brandenburg wieder so weit: Eine Spezialeinheit nahm Geschäftsmann Bernd R. aus dem Örtchen Borne fest, den Chef eines zertifiziert | enlagern, sie fahnden nach Abfall, nach Hunderttausenden Tonnen stinkenden | Mülls | , der illegal verscharrt worden ist.Anfang September war es in Brandenburg | Der Spiegel | |
| das sind fast 20 000 Lkw-Ladungen oder die Jahreskapazität einer vollausgelasteten Müllverbrennungsanlage.Quer durch die Republik haben Staatsanwälte, Polizisten und Privatdetektive die Spur des Mülls aufgenommen. Sie finden Plastikreste, Krankenhausabfälle, Einwegspritzen, leere Verpackungen von Blutkonserven. Sie stoßen auf kriminelle Netzwerke aus halbseidenen Abbruchunternehmern, finanzi | Republik haben Staatsanwälte, Polizisten und Privatdetektive die Spur des | Mülls | aufgenommen. Sie finden Plastikreste, Krankenhausabfälle, Einwegspritzen, | Der Spiegel | |
| macht den Müllschiebern das Leben leicht. Während in Deutschland jedes Steak im Supermarkt bis zum Rind und bis zum Stall, in dem es gemästet wurde, zurückverfolgt werden kann, sind die Wege des Mülls oft unergründlich. Nur für giftigen Sondermüll gibt es eine lückenlose Nachweispflicht.Die Verluste der legalen Entsorgungsindustrie sind mittlerweile so hoch, dass zunehmend Privatermittler ei | l, in dem es gemästet wurde, zurückverfolgt werden kann, sind die Wege des | Mülls | oft unergründlich. Nur für giftigen Sondermüll gibt es eine lückenlose Na | Der Spiegel | |
| ethenhaltig - bis zum Grundwasserspiegel hinab in Gruben verfüllt zu werden, die für den Straßenbau ausgehoben worden waren. Auf 11,6 Millionen Tonnen jährlich wird die Menge illegal entsorgten Mülls in Italien geschätzt. Über 16 Milliarden Euro, so die Umweltorganisation Legambiente, wurden 2012 bei solch schmutzigen Geschäften bewegt - ein krisenfestes Gewerbe. Zumal die Mafia-Clans ihre | ren. Auf 11,6 Millionen Tonnen jährlich wird die Menge illegal entsorgten | Mülls | in Italien geschätzt. Über 16 Milliarden Euro, so die Umweltorganisation | Der Spiegel | |
| , der es wissen sollte, ist der Bürgermeister, Domenico Giorgiano, ein Arzt und ein anständiger Mann, wie auch Gegner im Ort zugestehen. Er hat in Italien Schlagzeilen gemacht, weil er wegen des Mülls die Schulen und die ganze Gemeinde schließen wollte. Eine Weisung aus Rom zwang ihn, den Unterricht fortzuführen. Nun droht er: "Wenn uns der Staat verlässt, könnten wir noch viel stärkere Sig | Ort zugestehen. Er hat in Italien Schlagzeilen gemacht, weil er wegen des | Mülls | die Schulen und die ganze Gemeinde schließen wollte. Eine Weisung aus Ro | Süddeutsche Zeitung | |
| ird schon bei den amtlichen Genehmigungen sichtbar, die Voraussetzung für die Produktion gefährlicher Güter mit giftigen Rückständen sind. Obgleich die Unternehmen zur schadlosen Beseitigung des Mülls verpflichtet sind, scheren sich mancherorts weder Behörden noch Firmen sonderlich darum.So erhielt der Chemiemulti Bayer für sein Werk im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel die Erlaubnis, pro | Rückständen sind. Obgleich die Unternehmen zur schadlosen Beseitigung des | Mülls | verpflichtet sind, scheren sich mancherorts weder Behörden noch Firmen so | Der Spiegel | |
| ersitzung auf Ministerebene an. Konkret wurde der Sprecher nicht. Für Dienstag wurde ein weiteres Treffen angesetzt. Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio forderte, die Armee zum Einsammeln des Mülls einzusetzen. Am Morgen war der Streit um die Mülldeponie in Neapels Vorort Pianura nach tagelangen Protesten eskaliert. Hunderte Demonstranten versuchten, Müllwagen mit Straßensperren die Zuf | eltminister Alfonso Pecoraro Scanio forderte, die Armee zum Einsammeln des | Mülls | einzusetzen. Am Morgen war der Streit um die Mülldeponie in Neapels Voro | Der Spiegel | |
| ufolge im Jahr 1,5 Milliarden Euro mit der Verfrachtung von Giftmüll in Länder des Südens verdienen. Allein in Italien verschwinden jährlich 26 Millionen Tonnen Abfälle, ein Viertel des gesamten Mülls . Hauptziel der europäischen Giftmüllausfuhren ist West- und Ostafrika. Das Gros der illegalen Exporte machen Komponenten alter Computer, Handys oder anderer Elektrogeräte aus, deren reguläre En | erschwinden jährlich 26 Millionen Tonnen Abfälle, ein Viertel des gesamten | Mülls | . Hauptziel der europäischen Giftmüllausfuhren ist West- und Ostafrika. Da | taz |
Notes:
1 Where to start a query
2Smart Searcht breaks the user's input into individual words and then matches those words in any position and in any order in the table (rather than simple doing a simple string compare)
3Regular Expressions can be used to initialize advanced searches. In the regular expression search you can enter regular expression with various wildcards such as: