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denn geschafft, hier reinzukommen?" Mitten in der Nacht hatten die Spezialisten des mobilen Einsatzkommandos von Neapel Amato und D'Agnese überrascht, als diese in ihrem Versteck unweit der Müllkippe von Chiaiano bei Neapel gerade gebannt auf die Monitore ihrer zehn Überwachungskameras starrten. Beide waren mit je einer Pistole bewaffnet. Ein Helikopter soll im Vorfeld das Versteck nahe
Amato und D'Agnese überrascht, als diese in ihrem Versteck unweit der
Müllkippe von Chiaiano bei Neapel gerade gebannt auf die Monitore ihrer zehn ÜbeDer Spiegel
tverschmutzer. Allein im vergangenen Jahr ermittelten Polizeibeamte 9805 Fälle von Öko-Kriminalität, verfolgten Zehntausende von Ordnungswidrigkeiten.Ob irgendwo die Fische sterben oder eine Müllkippe qualmt, ob Altöl im Erdreich versickert oder sich Abgase zu Smogwolken verdichten: Die Uniformierten haben sich aufgemacht, den Schutz der Umwelt, der mittlerweile in einigen Bundesländern s
ende von Ordnungswidrigkeiten.Ob irgendwo die Fische sterben oder eine
Müllkippe qualmt, ob Altöl im Erdreich versickert oder sich Abgase zu SmogwolkenDer Spiegel
Und der Rest der von Schiavone Beschuldigten schweigt oder beschwichtigt.Hatte nicht der Journalist Roberto Saviano im Buch "Gomorrha" schon beschrieben, wie die Mafia den Süden Italiens zur Müllkippe des reichen Nordens umwandelte? Warum also die ganze Aufregung jetzt? Könnte es sein, dass da ein gerissener Ex-Mafioso Panik verbreitet, damit der Staat zur Sanierung der vergifteten Böden
uch "Gomorrha" schon beschrieben, wie die Mafia den Süden Italiens zur
Müllkippe des reichen Nordens umwandelte? Warum also die ganze Aufregung jetzt? Der Spiegel
rn voller Kohlköpfe Giftfässer ausgruben. Bei einigen Beamten lösten sich durch die Berührung mit den Giftstoffen die Plastikhandschuhe auf.Weiter westlich, in Giugliano, wo die wohl übelste Müllkippe Europas unter anderem mit Giftschlamm und Dioxin gesättigt ist, hausen am Fuß der Deponie 500 Roma in Bretterbuden und Wohnwagen - an einem Ort, wo nach Meinung des zuständigen Regierungskom
astikhandschuhe auf.Weiter westlich, in Giugliano, wo die wohl übelste
Müllkippe Europas unter anderem mit Giftschlamm und Dioxin gesättigt ist, hausenDer Spiegel
ieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern und Sicherheitskräften. Die Bewohner errichteten aus Müll, Metall und Altreifen Barrikaden, um den Zugang zur lange geschlossenen Müllkippe zu blockieren. Sie befürchten eine Wiedereröffnung der Deponie und davon ausgehende Gesundheitsgefahren. Am Montag hatten Soldaten mit Bulldozern im Großraum Neapel zum Teil das Abfallräume
Metall und Altreifen Barrikaden, um den Zugang zur lange geschlossenen
Müllkippe zu blockieren. Sie befürchten eine Wiedereröffnung der Deponie und davFrankfurter Allgemeine Zeitung
e und hinten nicht. So wird derzeit immer noch rund eine Million Tonnen Giftmüll pro Jahr exportiert, das meiste davon ins ostdeutsche Schönberg nahe Lübeck, wo auf 200 Hektar Europas größte Müllkippe entsteht.Fällt Schönberg nun aus, weil, wie etwa das Verwaltungsgericht Schleswig erkannte, "nicht völlig ausgeschlossen werden kann", daß durch die grenznahe Ostdeponie "die Wasserversorgun
ns ostdeutsche Schönberg nahe Lübeck, wo auf 200 Hektar Europas größte
Müllkippe entsteht.Fällt Schönberg nun aus, weil, wie etwa das VerwaltungsgerichDer Spiegel
erkaufen, wenn es nur ein bisschen aufpoliert wird. Doch was an diesem Morgen auf der Halde liegt, übersteigt den normalen Ekelanblick solcher Orte: "Verstümmelte Frauenleiche nach Feuer auf Müllkippe gefunden", titelt die Sensationspresse nach dem Fund. Staatsanwalt von Prinz (Christian Tasche) ist ratlos und setzt seine Ermittler unter Handlungsdruck: Doch die Spurensuche von Max Ballau
en Ekelanblick solcher Orte: "Verstümmelte Frauenleiche nach Feuer auf
Müllkippe gefunden", titelt die Sensationspresse nach dem Fund. Staatsanwalt vonDie Welt
schlagen Alarm und sprechen von einem Imageverlust. "Unser Land läuft heute Gefahr, nicht mehr als antik, sondern als alt angesehen zu werden, nicht mehr als Garten Europas, stattdessen als Müllkippe ", schreibt die römische Tageszeitung La Repubblica. Wie ein Bumerang scheinen sie also zu wirken, jene Schlagzeilen und Bilder von den stinkenden Müllbergen in Neapel und vom gepanschten Wei
lt angesehen zu werden, nicht mehr als Garten Europas, stattdessen als
Müllkippe", schreibt die römische Tageszeitung La Repubblica. Wie ein Bumerang sSüddeutsche Zeitung
deponie Cröbern steht; ein Monument deutscher Gründlichkeit, mindestens 100 Millionen Euro teuer, mit Sickerwasserpolder und Schönungsteich; eine der leistungsfähigsten Anlagen Europas, eine Müllkippe fürs 21. Jahrhundert.Aber wohl überdimensioniert. Denn die Sachsen machten nicht genügend Dreck. Müll musste her. Aber von wem? Das war das Problem von Konrad Doruch, dem Chef-Akquisiteur de
und Schönungsteich; eine der leistungsfähigsten Anlagen Europas, eine
Müllkippe fürs 21. Jahrhundert.Aber wohl überdimensioniert. Denn die Sachsen macDer Spiegel
ie Ware aus Neapel noch einmal ihre Identität gewechselt haben - zum "mineralischen Sortierrest" und damit entsorgungsfähig.Ein Teil landete in Freyburg-Zeuchfeld in Sachsen-Anhalt auf einer Müllkippe , die im Frühjahr 2009 de facto stillgelegt wurde. Umweltkontrolleure des Landes hatten dort 300 000 Tonnen illegal deponierten Müll entdeckt.Die Strafverfolger glauben zu wissen, wer hinter
hig.Ein Teil landete in Freyburg-Zeuchfeld in Sachsen-Anhalt auf einer
Müllkippe, die im Frühjahr 2009 de facto stillgelegt wurde. Umweltkontrolleure dDer Spiegel
en Armen zwei prall gefüllte Abfallsäcke davonschleppt. Der Junge, über dessen schmalen Schultern ein gefälschtes Zidane-Trikot schlabbert, kennt sich aus auf der Bordo Poniente, der größten Müllkippe Lateinamerikas. Sie ist sein Zuhause, eine knappe Autostunde von Mexiko-Stadt entfernt. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 600 Fußballfeldern türmen sich hier rund 50 Millionen Tonnen Abfal
-Trikot schlabbert, kennt sich aus auf der Bordo Poniente, der größten
Müllkippe Lateinamerikas. Sie ist sein Zuhause, eine knappe Autostunde von MexikDie Welt
niente, geht es für Manolo Tag für Tag ums Überleben. Bei der Arbeit kann jeder falsche Schritt, jede unüberlegte Handbewegung tödlich enden. Blutvergiftungen und Infektionen gehören auf der Müllkippe zum Alltag. "Ich habe hier schon ein paar Freunde verloren, die genauso alt waren wie ich", berichtet Manolo und hält mit Daumen und Zeigefinger einen massiven Glassplitter in die Luft. "Wer
wegung tödlich enden. Blutvergiftungen und Infektionen gehören auf der
Müllkippe zum Alltag. "Ich habe hier schon ein paar Freunde verloren, die genausDie Welt
Luft. "Wer sich an so etwas schneidet, braucht viel Glück." Vor drei Jahren ist Manolo mit seinen Eltern und seinem kleinen Bruder von einem Armenviertel der mexikanischen Hauptstadt auf die Müllkippe gezogen. "Ich hatte damals meinen Job als Straßenfeger verloren. Meine Kinder mussten betteln gehen, sie wären fast verhungert", berichtet Manolos Vater Alfonso, ein hagerer Mann um die 40,
nen Bruder von einem Armenviertel der mexikanischen Hauptstadt auf die
Müllkippe gezogen. "Ich hatte damals meinen Job als Straßenfeger verloren. MeineDie Welt
gt Alfonso beinahe dankbar, wenn er über sein Zuhause spricht: "Weil wir für die Mafia arbeiten, lässt man uns hier wohnen." Mit der Mafia meint Alfonso jene Leute, die das Geschehen auf der Müllkippe organisieren und kontrollieren. An ihrer Spitze steht Pablo Téllez, 64 Jahre alt, ein untersetzter, fast unscheinbarer Mann in Jeans und Lederschuhen. Die Pepenadores nennen ihn ehrfürchtig
en." Mit der Mafia meint Alfonso jene Leute, die das Geschehen auf der
Müllkippe organisieren und kontrollieren. An ihrer Spitze steht Pablo Téllez, 64Die Welt
nes Monats bekommen, in etwa das Doppelte des Mindestlohnes in Mexiko. "Davon kann man in der Stadt nur träumen", sagt er und faltet seine Hände wie ein Prediger. Für Fremde hatte Téllez die Müllkippe dennoch jahrelang zur Sperrzone erklärt. Journalisten oder andere Leute, die kritische Fragen stellen könnten, waren unerwünscht. Die staatlichen Behörden spielten mit, ließen sich dort so g
r und faltet seine Hände wie ein Prediger. Für Fremde hatte Téllez die
Müllkippe dennoch jahrelang zur Sperrzone erklärt. Journalisten oder andere LeutDie Welt
aum Bilder der Müllsammler zu sehen sind", sagt er. "Die normalen Bürger sollen von dem Elend so wenig wie möglich mitbekommen." Tatsächlich schieben am Ende der einzigen Straße, die auf die Müllkippe führt, auch heute noch mehrere Männer rund um die Uhr Wache, um Ankömmlingen zumindest die Kameras und Fotohandys abzunehmen. Dass Leute wie Salcido dennoch Zutritt erhalten, hat einen einfa
kommen." Tatsächlich schieben am Ende der einzigen Straße, die auf die
Müllkippe führt, auch heute noch mehrere Männer rund um die Uhr Wache, um AnkömmDie Welt
te noch mehrere Männer rund um die Uhr Wache, um Ankömmlingen zumindest die Kameras und Fotohandys abzunehmen. Dass Leute wie Salcido dennoch Zutritt erhalten, hat einen einfachen Grund: Die Müllkippe ist in den umweltpolitischen Fokus der Hauptstadtregierung geraten. Weil die Deponie schon seit Langem überfüllt ist und trotzdem täglich um mehr als 13.000 Tonnen wächst, wollen die Behörde
e wie Salcido dennoch Zutritt erhalten, hat einen einfachen Grund: Die
Müllkippe ist in den umweltpolitischen Fokus der Hauptstadtregierung geraten. WeDie Welt
e umfunktionieren. Experten sollen nun prüfen, welches Konzept sich am ehesten eignet. Was dann aus den Müllsammlern werden soll, weiß niemand. Den jungen Manolo zieht es ohnehin weg von der Müllkippe . "Ich bete, dass ich in einem Jahr nicht mehr hier bin", sagt er. Ein Medizinstudium in der Stadt ist sein Traum. Sofern er kann, legt er dafür jeden Tag ein paar Pesos beiseite. "Fußballer
den soll, weiß niemand. Den jungen Manolo zieht es ohnehin weg von der
Müllkippe. "Ich bete, dass ich in einem Jahr nicht mehr hier bin", sagt er. Ein Die Welt
iven aufgetauchten Protokoll ("Vertrauliche Dienstsache U 36/82") wurde der "Antrag CH 1/82", mit dem der französische Müllmakler Bernard Paringaux "dioxinhaltige Abfälle" auf Europas größte Müllkippe liefern wollte, im Juli 1982 von der Ost-Berliner Umweltschutzabteilung abgelehnt. In der vergangenen Woche hatten die grünen Europaabgeordneten Paul Staes und Hiltrud Breyer den Antrag Pari
üllmakler Bernard Paringaux "dioxinhaltige Abfälle" auf Europas größte
Müllkippe liefern wollte, im Juli 1982 von der Ost-Berliner UmweltschutzabteilunDer Spiegel
d der Rest der von Schiavone Beschuldigten schweigt oder beschwichtigt. Hatte nicht der Journalist Roberto Saviano im Buch "Gomorrha" schon beschrieben, wie die Mafia den Süden Italiens zur Müllkippe des reichen Nordens umwandelte? Warum also die ganze Aufregung jetzt? Könnte es sein, dass da ein gerissener Ex-Mafioso Panik verbreitet, damit der Staat zur Sanierung der vergifteten Böden
uch "Gomorrha" schon beschrieben, wie die Mafia den Süden Italiens zur
Müllkippe des reichen Nordens umwandelte? Warum also die ganze Aufregung jetzt? Der Spiegel
voller Kohlköpfe Giftfässer ausgruben. Bei einigen Beamten lösten sich durch die Berührung mit den Giftstoffen die Plastikhandschuhe auf. Weiter westlich, in Giugliano, wo die wohl übelste Müllkippe Europas unter anderem mit Giftschlamm und Dioxin gesättigt ist, hausen am Fuß der Deponie 500 Roma in Bretterbuden und Wohnwagen - an einem Ort, wo nach Meinung des zuständigen Regierungskom
tikhandschuhe auf. Weiter westlich, in Giugliano, wo die wohl übelste
Müllkippe Europas unter anderem mit Giftschlamm und Dioxin gesättigt ist, hausenDer Spiegel
. Asthma-Anfälle hatten sich gehäuft, die Krebsrate und die Zahl der mißgebildeten Babys war deutlich über den Landesdurchschnitt gestiegen. Der Grund: Die Siedlung war über einer ehemaligen Müllkippe mit Tausenden Tonnen hochgiftiger Chemikalien, darunter auch Dioxin, gebaut worden, und das Zeug war ins Grundwasser geraten.Anfang dieses Jahres mußten die 2400 Einwohner des Ortes Times Be
chschnitt gestiegen. Der Grund: Die Siedlung war über einer ehemaligen
Müllkippe mit Tausenden Tonnen hochgiftiger Chemikalien, darunter auch Dioxin, gDer Spiegel
ner Vorstadt im Nordwesten von Neapel, weil dort eine Mülldeponie, die im Jahr 1997 geschlossen worden war, wieder in Betrieb genommen werden soll. Die Bewohner dort befürchten, dass von der Müllkippe Gesundheitsgefahren ausgehen könnten. Darum haben sie aus Müll, Metall und Altreifen Barrikaden errichtet, um den Zugang zu blockieren und die Wiedereröffnung der Halde zu verhindern. Pianu
trieb genommen werden soll. Die Bewohner dort befürchten, dass von der
Müllkippe Gesundheitsgefahren ausgehen könnten. Darum haben sie aus Müll, MetallFrankfurter Allgemeine Zeitung
Kalabrien im Überfluss: Wein, Orangen, Öl. Doch gleichzeitig werden diese Produkte aus Spanien oder sogar Griechenland importiert. Und dann verweist Signor Ranieri auf die vielen illegalen Müllkippen , die riesige Arbeitslosigkeit und den Wasserkopf an Beamten: „Man muss schon ein Idealist sein, um sich hier durchzuschlagen.“ Hier wird selbst die Beseitigung des Misstandes zur Sensatio
importiert. Und dann verweist Signor Ranieri auf die vielen illegalen
Müllkippen, die riesige Arbeitslosigkeit und den Wasserkopf an Beamten: „Man muFrankfurter Allgemeine Zeitung
t Pianura am westlichen Stadtrand. Seit Tagen protestieren dort Anwohner gegen die Öffnung einer Deponie, die der Stadt für einige Monate Luft verschaffen soll, nachdem die bisher genutzten Müllkippen geschlossen werden mussten, weil sie förmlich überliefen. Während die Bürger des Viertels auf friedliche Blockaden setzen, langten zwielichtige, vermummte Gestalten aus der Hooliganszene u
für einige Monate Luft verschaffen soll, nachdem die bisher genutzten
Müllkippen geschlossen werden mussten, weil sie förmlich überliefen. Während diDer Spiegel
n Kleinstädten praktiziert. Da bleiben nur immer neue Deponien, und die lösen jedes Mal wütende Bürgerproteste aus. Im Juni vergangenen Jahres hatten die Behörden die Öffnung von vier neuen Müllkippen beschlossen drei davon aber wurden schließlich durch den Widerstand vor Ort verhindert. Die Camorra-Clans entsorgen den Sondermüll - unter der Erde Für Bonomo ist da durchaus das "Nimby"-S
uni vergangenen Jahres hatten die Behörden die Öffnung von vier neuen
Müllkippen beschlossen drei davon aber wurden schließlich durch den Widerstand Der Spiegel
s ganze Gebiet nördlich von Neapel der Begriff "Terra dei fuochi" geboren, "Feuerland": Bilder begannen die Runde zu machen, auf denen zerlumpte Kinder vor schwarzen Rauchsäulen über wilden Müllkippen zu sehen waren. Inzwischen, da klar ist, dass die größere Gefahr unter der Erde lauert, geht das Wort vom "Land des Gifts" um.Goethes Arkadien, heute ist das zäher Siedlungsbrei, durchsetz
hen, auf denen zerlumpte Kinder vor schwarzen Rauchsäulen über wilden
Müllkippen zu sehen waren. Inzwischen, da klar ist, dass die größere Gefahr untDer Spiegel
en. Schwerpunkt waren Gebiete um Schulen, wo nach den Weihnachtsferien wieder der Unterricht aufgenommen wurde. Die Müllkrise im Großraum Neapel dauert schon etwa 14 Jahre. Die bestehenden Müllkippen sind überfüllt, betroffene Gemeinden blockieren aber den Bau neuer. Mitglieder des organisierten Verbrechens unterwanderten nach Angaben der Behörden die Stadtreinigung. Außerdem soll eine
lkrise im Großraum Neapel dauert schon etwa 14 Jahre. Die bestehenden
Müllkippen sind überfüllt, betroffene Gemeinden blockieren aber den Bau neuer. Frankfurter Allgemeine Zeitung
etriebe zu streuen. Davon zeugen die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen, die sich inzwischen um Neapels Müllnotstand ranken, aber auch der Umstand, dass die Staatsanwälte in Kampanien 25 Müllkippen beschlagnahmt haben, die damit nicht mehr verwendet werden können. Auch Posten werden munter verteilt Hat sich erst einmal die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, dauert alles noch viel lä
ranken, aber auch der Umstand, dass die Staatsanwälte in Kampanien 25
Müllkippen beschlagnahmt haben, die damit nicht mehr verwendet werden können. Frankfurter Allgemeine Zeitung
hlaß der bankrotten Firma.Als das Amtsgericht Hanau den Unternehmer Plaumann am 20. August in Untersuchungshaft schickte, nachdem er jahrelang Tonnen und Kübel mit hochtoxischen Stoffen auf Müllkippen in Hessen und bei Heidelberg. im Saarland und in der Pfalz abgeladen hatte (SPIEGEL 39/1973), war der Fortgang der Geschäfte gesichert. Unter Plaumanns alter Firmennummer, Hanau Telephon 1
, nachdem er jahrelang Tonnen und Kübel mit hochtoxischen Stoffen auf
Müllkippen in Hessen und bei Heidelberg. im Saarland und in der Pfalz abgeladenDer Spiegel
le gleich reihenweise die Öffentlichkeit schockierten, Parlamente und Regierungen bemüht, das vormals auch hierzulande ebenso groteske wie gefährliche Abfall-Chaos zu ordnen.Tausende wilder Müllkippen wurden geschlossen, dubiosen Abfallhändlern die Geschäfte verboten. Sonderdeponien sind eingerichtet, ihre Betreiber strengen Auflagen unterworfen worden. Ein ganzes Bündel von Gesetzen, V
benso groteske wie gefährliche Abfall-Chaos zu ordnen.Tausende wilder
Müllkippen wurden geschlossen, dubiosen Abfallhändlern die Geschäfte verboten. Der Spiegel
s vor einem halben Jahr ausdrücklich erlaubt, auch Abfälle zu verfüllen, die der Bundesgesetzgeber von der Deponierung ausschließen wollte.Die faktische Umwidmung von Ton- und Kiesgruben zu Müllkippen ist Politikern in Bund und Ländern seit Anfang 2007 bekannt. Mehrmals beschäftigte sich die Länderarbeitsgemeinschaft Abfall, ein Gremium aus Umweltexperten von Bund und Ländern, mit den V
usschließen wollte.Die faktische Umwidmung von Ton- und Kiesgruben zu
Müllkippen ist Politikern in Bund und Ländern seit Anfang 2007 bekannt. MehrmalDer Spiegel
s ganze Gebiet nördlich von Neapel der Begriff "Terra dei fuochi" geboren, "Feuerland": Bilder begannen die Runde zu machen, auf denen zerlumpte Kinder vor schwarzen Rauchsäulen über wilden Müllkippen zu sehen waren. Inzwischen, da klar ist, dass die größere Gefahr unter der Erde lauert, geht das Wort vom "Land des Gifts" um. Goethes Arkadien, heute ist das zäher Siedlungsbrei, durchse
hen, auf denen zerlumpte Kinder vor schwarzen Rauchsäulen über wilden
Müllkippen zu sehen waren. Inzwischen, da klar ist, dass die größere Gefahr untDer Spiegel
die Region um Neapel unter Medizinern bereits als "Todesdreieck". Nach Angaben des Nationalen Krebsforschungsinstituts in Neapel liegt die Sterblichkeitsrate der Bevölkerung in der Nähe von Müllkippen eindeutig höher als in anderen Gegenden. So soll es in der Region bis zu dreimal mehr Krebserkrankungen geben als im übrigen Italien. Ministerpräsident Berlusconi hat den Müll zur Chefsach
n Neapel liegt die Sterblichkeitsrate der Bevölkerung in der Nähe von
Müllkippen eindeutig höher als in anderen Gegenden. So soll es in der Region biSüddeutsche Zeitung
en Transport und Entsorgung zu günstigeren Preisen an und unterwandern auf diese Weise die legalen Marktmechanismen. Allein: Die Abfälle werden nicht entsorgt, sondern in den 1200 illegalen Müllkippen Kampaniens vergraben oder am Straßenrand verbrannt. Kinder fahren Lastwägen mit Giftmüll-Fässern beladen in entlegene Steinbrüche. Sie atmen giftige Dämpfe ein, ab und an kann sich auch ei
ein: Die Abfälle werden nicht entsorgt, sondern in den 1200 illegalen
Müllkippen Kampaniens vergraben oder am Straßenrand verbrannt. Kinder fahren LaSüddeutsche Zeitung
Wasserqualität. die "alarmierend ist" (ein Kommissionsmitglied). "Für Fische", stellt der Bericht der Arbeitsgruppe lapidar fest, "sind 0,1 mg/l freie Cyanide tödlich."Wie das Gift auf die Müllkippen kam, erfuhr die Kommission aus Ermittlungsberichten der Kripo: Seit Härtesalzhersteller wie Degussa/ Frankfurt (Marktanteil: 60 Prozent) die den Kunden bis 1969/70 garantierte Rücknahme de
idar fest, "sind 0,1 mg/l freie Cyanide tödlich."Wie das Gift auf die
Müllkippen kam, erfuhr die Kommission aus Ermittlungsberichten der Kripo: Seit Der Spiegel

Notes:
1 Where to start a query
2Smart Searcht breaks the user's input into individual words and then matches those words in any position and in any order in the table (rather than simple doing a simple string compare)
3Regular Expressions can be used to initialize advanced searches. In the regular expression search you can enter regular expression with various wildcards such as:

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